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Bayers schlechte Geschäfte

Von Harvey11 Mittwoch 07.08.2024, 08:44

Am Dienstag legte der Leverkusener Chemiemulti Bayer seine Zahlen für das 2. Quartal 2024 vor. Gegenüber dem 2. Quartal 2023 sank der Gewinn vor Sondereinflüssen wie Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 16,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Der Konzern macht dafür wenig erhellend »einen nachteiligen Produktmix« sowie negative Währungseffekte vor allem im Pharmabereich und höhere Rückstellungen für Managerboni verantwortlich.
Trotz der schlechten Zahlen hält der Agro-Riese an seiner – im Mai allerdings bereits nach unten korrigierten – Prognose fest. 10,2 bis 10,8 Milliarden Euro will der Multi 2024 an Gewinn einfahren, obwohl er die gesamtwirtschaftliche Lage eher düster einschätzt.
Die Boni für erfolgreiches Wirken der Manager bleiben bestehen und der Gewinn steht auch bereits fest. Wenn die Manager feststellen, dass sich der gewollte Gewinn nicht einstellet, dann müssen eben Arbeitnehmer wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt werden, sie werden gefeuert. So verdient man sich die Boni.


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