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Bayern ticken wohl etwas anders?

Von Feierabend-Mitglied Montag 02.01.2023, 10:47

Bayerns Innenminister: : Polizisten brauchen „keinen links-grünen Sprachkodex“. Politiker warnen Woke-Wahnsinn gefährdet unsere Sicherheit.

Berlin gilt bundesweit als ein Hotspot krimineller Aktivitäten von arabischen Clan-Familien. Doch jetzt soll „Clan-Kriminalität“ nicht mehr so heißen.

„Politische Korrektheit“ meinte ursprünglich die positive Idee, dass bestimmte Ausdrücke, z.B. bezogen auf Hautfarbe oder Geschlecht, vermieden werden sollen, die Gruppen beleidigen könnten. ABER: Im Zuge der sogenannten Woke-Bewegung wird die politische Korrektheit ins Absurde geführt. Plötzlich sollen gängige und völlig normale Begriffe getilgt werden.

► In einer neuen Sprach-Empfehlung für die Hauptstadt Polizei wird den Beamten erklärt, welche Begriffe „angemessen“ seien.

Unter anderem wird empfohlen „westasiatisch“ statt „südländisch“ zu sagen. Auch der Begriff Flüchtling sei „umstritten“, besser sei „schutzsuchende Menschen“.

► Grüne fordern, dass der Begriff „Clan-Kriminalität“ nicht mehr so heißen soll.

Der Grund: Dieser sei „stigmatisierend“. So fordert Julia Höller, innenpolitische Sprecherin der NRW-Grünen, dass eine „neue Definition“ hermüsse.

► Der Berliner Senat schafft sogar den wichtigen Vermerk „Migrationshintergrund“ in Polizei-Computern ab.

Zuvor mussten Polizisten bei deutschen Tatverdächtigen unter 21 Jahren im Polizeicomputersystem POLIKS den Hinweis eingeben. Seit August 2022: deaktiviert.

► Mittlerweile existiert auch der Vorwurf, Razzien in Shisha-Bars seien „rassistisch“.

Beispielsweise blockierte Neuköllns Bezirksstadträtin Sarah Nagel (Die Linke) immer wieder Razzien von Spätis, Shishabars und Restaurants, da sie diese Kontrollen als „stigmatisierend“ empfindet.

Der bayerische Innenminister Herrmann weiter: Die Polizisten bräuchten „keinen links-grünen Sprachkodex“. Wer eine Sprachpolizei betreibe, statt Verbrecher härter zu bekämpfen, „braucht sich über die enorme Kriminalität in Berlin nicht zu wundern“, so der Minister.

Der Migrations-Experte Ahmad Mansour (4 beklagte, dass es – leider – gar nicht um politisch korrekte Sprache gehe. Sondern „um eine Politisierung der Sprache, um bestimmte Phänomene und Tätergruppen zu tabuisieren“. Dies geschehe durch „Verallgemeinerungen und neu ersetzte Begriffe“.

Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß (37): „Statt Sprachpolizei zu spielen, sollten die Woken bei SPD und Grünen lieber die echte Polizei ihren Job machen lassen! Clan-Kriminalität, Islamismus und hohe Kriminalitätszahlen bei Zuwanderern sind echte Probleme – keines davon wird durch ideologische Sprachverschleierung gelöst.“

Auch bei grünen Politikern findet der Woke-Irrsinn nicht unbedingt Beifall: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (50, Grüne) kritisierte: „Kriminalität zu bekämpfen, indem man die sie durch unverständliche Begriffe verschleiert, dient der Sicherheit gewiss nicht!“

Ist das nun wieder mal das übliche 'Grünen-Bashing' eines gewissen Käseblattes (Bild.de)?

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