Von Harvey11
Montag 18.08.2025, 09:14 – geändert Montag 18.08.2025, 10:24
Nach Gipfel Trump-Putin
Der Krieg in der Ukraine begann im Frühjahr 2014 mit Attacken faschistischer Gruppen und Milizen auf die russischsprachigen Einwohner der Ostukraine. Das Massaker am 2. Mai in Odessa, das in Mariupol am 9. Mai und die Bombardierung von Lugansk durch die Luftwaffe Kiews am 2. Juni stehen für die Brutalität der von EU und USA gesponserten Putschisten. Die EU wurde von Washington schon damals an den Katzentisch verwiesen, als sie einen eigenen Kandidaten als Regierungschef in Kiew nominierte: »Fuck the EU«, ätzte US-Unterstaatssekretärin Victoria Nuland, ließ Deutsch-Europa aber gern zahlen.
Der Versuch, den Widerstand der russischen Bevölkerung in der Ostukraine rasch zu brechen, scheiterte. Das für die NATO wichtige militärische Ziel, den Aufmarschraum bis zur russischen Grenze im Osten freizumachen, rückte nach zwei großen Niederlagen in weite Ferne, wurde aber nie aus den Augen verloren. Es gelang, mit den beiden Minsker Abkommen die »Regionalmacht«, wie Barack Obama Russland 2014 nannte, hinzuhalten – bis zum Februar 2022, dem Beginn des umfassenden russischen Eingreifens in den Konflikt. Bis zum zweiten Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2025 behauptete der kollektive Westen, Russland militärisch schlagen und wirtschaftlich schwächen zu wollen. Es bedurfte der besonders beschränkten deutschen Außenministerin Annalena Baerbock und ihres »Slawa Ukraini!«, also »Sieg Heil!« rufenden »Zeitenwende«-Kanzlers Olaf Scholz, um sich sogar den Ruin des größten Landes der Erde vorzunehmen.
In verschiedenen Zeitungen kann ich verschiedene Meinungen darüber lesen.
Aber auch die Fakten sprechen eine eigen Sprache, wenn man sie sehen will.
Jetzt haben sich zwei getroffen. Es waren die zwei Hauptbeteiligten.
Die Europäer heulen und fahren jetzt in einer Gruppe zu Trump. Was mir zeigt, dass sie in verschiedenen Sprachen reden werden. Wer spricht für die Europäer, für die EU? Auf die kann verzichtet werden.
Aber was wollen sie bei Trump? Der Chef im Ring ist Putin. Trump zeigte sich als unzuverlässiger Vermittler auf eigene Rechnung. Aber die Europäer verehren ihn.
Da wird viel von einer Sicherheitsgarantie für die Ukraine geredet.
In einem sind sich aber alle einig. Sie wollen es nicht akzeptieren, dass auch Russland ein Interesse an einer solchen Garantie haben könnte. Denn zugestehen wollen sie keine.
Dann würde ja das Feindbild fehlen und es wäre vieles nicht mehr möglich.
Etwas fürchten die USA schon immer, eine Allianz zwischen Russland und den Deutschen. Und die werden die USA mit allen Mitteln zu verhindern wissen.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Nach Gipfel Trump-Putin
Der Krieg in der Ukraine begann im Frühjahr 2014 mit Attacken faschistischer Gruppen und Milizen auf die russischsprachigen Einwohner der Ostukraine. Das Massaker am 2. Mai in Odessa, das in Mariupol am 9. Mai und die Bombardierung von Lugansk durch die Luftwaffe Kiews am 2. Juni stehen für die Brutalität der von EU und USA gesponserten Putschisten. Die EU wurde von Washington schon damals an den Katzentisch verwiesen, als sie einen eigenen Kandidaten als Regierungschef in Kiew nominierte: »Fuck the EU«, ätzte US-Unterstaatssekretärin Victoria Nuland, ließ Deutsch-Europa aber gern zahlen.
Der Versuch, den Widerstand der russischen Bevölkerung in der Ostukraine rasch zu brechen, scheiterte. Das für die NATO wichtige militärische Ziel, den Aufmarschraum bis zur russischen Grenze im Osten freizumachen, rückte nach zwei großen Niederlagen in weite Ferne, wurde aber nie aus den Augen verloren. Es gelang, mit den beiden Minsker Abkommen die »Regionalmacht«, wie Barack Obama Russland 2014 nannte, hinzuhalten – bis zum Februar 2022, dem Beginn des umfassenden russischen Eingreifens in den Konflikt. Bis zum zweiten Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2025 behauptete der kollektive Westen, Russland militärisch schlagen und wirtschaftlich schwächen zu wollen. Es bedurfte der besonders beschränkten deutschen Außenministerin Annalena Baerbock und ihres »Slawa Ukraini!«, also »Sieg Heil!« rufenden »Zeitenwende«-Kanzlers Olaf Scholz, um sich sogar den Ruin des größten Landes der Erde vorzunehmen.
In verschiedenen Zeitungen kann ich verschiedene Meinungen darüber lesen.
Aber auch die Fakten sprechen eine eigen Sprache, wenn man sie sehen will.
Jetzt haben sich zwei getroffen. Es waren die zwei Hauptbeteiligten.
Die Europäer heulen und fahren jetzt in einer Gruppe zu Trump. Was mir zeigt, dass sie in verschiedenen Sprachen reden werden. Wer spricht für die Europäer, für die EU? Auf die kann verzichtet werden.
Aber was wollen sie bei Trump? Der Chef im Ring ist Putin. Trump zeigte sich als unzuverlässiger Vermittler auf eigene Rechnung. Aber die Europäer verehren ihn.
Da wird viel von einer Sicherheitsgarantie für die Ukraine geredet.
In einem sind sich aber alle einig. Sie wollen es nicht akzeptieren, dass auch Russland ein Interesse an einer solchen Garantie haben könnte. Denn zugestehen wollen sie keine.
Dann würde ja das Feindbild fehlen und es wäre vieles nicht mehr möglich.
Etwas fürchten die USA schon immer, eine Allianz zwischen Russland und den Deutschen. Und die werden die USA mit allen Mitteln zu verhindern wissen.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden