Von Harvey11
Dienstag 09.12.2025, 12:32 – geändert Dienstag 09.12.2025, 14:06
Rekordinsolvenzen: Industrie ächzt unter hohen Produktionskosten nach Abkehr von russischem Erdgas
»Entdecke die Möglichkeiten! Oder des einen Leid ist des anderen Geschäftsmodell. Während in Deutschland Unternehmen im Dauertakt in die Brüche gehen, zählt Pleiteticker.info eifrig mit. Allein für die erste Dezemberwoche listete das Webportal 13 Fälle hierzulande auf – eine unvollständige Liste. Der Fokus liege auf »relevanten« Meldungen, schreiben die Macher, »nicht auf detaillierter Einzelfallanalyse«. Da kämen sie auch nicht mehr mit. Noch vor drei Wochen hatte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Latte auf 22.000 Insolvenzen für 2025 gelegt. Das reicht wohl nicht. Nach einer am Montag präsentierten Hochrechnung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform werden im Jahresverlauf voraussichtlich 23.900 Firmen in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht sein. Mit einem Anstieg um 8,3 Prozent gegenüber 2024 markiere das den »höchsten Stand« seit mehr als einem Jahrzehnt – wieder einmal.........«
Industrie ächzt unter hohen Produktionskosten nach Abkehr von russischem Erdgas? Aber nein. Die Gründe sind die zu hohen Löhne und Lohnnebenkosten, die zu hohen Steuern und die zu geringe Arbeitszeit.
Das sagen die Spezialisten in Berlin und die müssen es ja wissen. Denn es sind ja Spezialisten.
»Entsprechend steigen auch Privatinsolvenzen rasant. Über das Jahr betrachtet werden es absehbar 76.300 Fälle sein, auch das ein Zehnjahresrekord.
Hauptursache dafür sei die »zunehmende Überschuldung der Menschen«, erklärte Patrik-Ludwig Hantzsch, der bei Creditreform die Wirtschaftsforschung leitet. Nach seinen Angaben werden aktuell 5,67 Millionen Bürger von ihren Verbindlichkeiten erdrückt. »Hohe Lebenshaltungskosten, Stellenstreichungen und steigende Arbeitslosigkeit bringen viele Haushalte an ihre Grenzen.««
Irgendwas muss da schon lange gewaltig schief laufen. Wer oder was hat denn all die Jahre den Spezialisten die Augen verklebt? Es lief doch all die Jahre wie geschmiert.
»Bekanntermaßen liebäugelt der Verband der Familienunternehmen damit, die »Brandmauer« zur AfD abzutragen. Die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, hat diesen Kurs ausdrücklich gegen Kritik in Schutz genommen. Außerdem hatte sie erst Ende November öffentlich gefordert, den Ostermontag abzuschaffen. Sie sei überzeugt, für mehr Arbeitszeit ließe sich eine Lösung finden, »ohne dass Beschäftigte danach ins Sanatorium müssen«. Noch so eine Bankrotterklärung.«
Ja, das ist aber ein geistiger bankrott.
Die Rekordjagd geht weiter, obwohl offensichtlich arbeitsfreie Feiertage zukünftig auf Sonntage verlegt werden.
Mehr Produktion - Was? Für wen?
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Rekordinsolvenzen: Industrie ächzt unter hohen Produktionskosten nach Abkehr von russischem Erdgas
»Entdecke die Möglichkeiten! Oder des einen Leid ist des anderen Geschäftsmodell. Während in Deutschland Unternehmen im Dauertakt in die Brüche gehen, zählt Pleiteticker.info eifrig mit. Allein für die erste Dezemberwoche listete das Webportal 13 Fälle hierzulande auf – eine unvollständige Liste. Der Fokus liege auf »relevanten« Meldungen, schreiben die Macher, »nicht auf detaillierter Einzelfallanalyse«. Da kämen sie auch nicht mehr mit. Noch vor drei Wochen hatte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Latte auf 22.000 Insolvenzen für 2025 gelegt. Das reicht wohl nicht. Nach einer am Montag präsentierten Hochrechnung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform werden im Jahresverlauf voraussichtlich 23.900 Firmen in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht sein. Mit einem Anstieg um 8,3 Prozent gegenüber 2024 markiere das den »höchsten Stand« seit mehr als einem Jahrzehnt – wieder einmal.........«
Industrie ächzt unter hohen Produktionskosten nach Abkehr von russischem Erdgas? Aber nein. Die Gründe sind die zu hohen Löhne und Lohnnebenkosten, die zu hohen Steuern und die zu geringe Arbeitszeit.
Das sagen die Spezialisten in Berlin und die müssen es ja wissen. Denn es sind ja Spezialisten.
»Entsprechend steigen auch Privatinsolvenzen rasant. Über das Jahr betrachtet werden es absehbar 76.300 Fälle sein, auch das ein Zehnjahresrekord.
Hauptursache dafür sei die »zunehmende Überschuldung der Menschen«, erklärte Patrik-Ludwig Hantzsch, der bei Creditreform die Wirtschaftsforschung leitet. Nach seinen Angaben werden aktuell 5,67 Millionen Bürger von ihren Verbindlichkeiten erdrückt. »Hohe Lebenshaltungskosten, Stellenstreichungen und steigende Arbeitslosigkeit bringen viele Haushalte an ihre Grenzen.««
Irgendwas muss da schon lange gewaltig schief laufen. Wer oder was hat denn all die Jahre den Spezialisten die Augen verklebt? Es lief doch all die Jahre wie geschmiert.
»Bekanntermaßen liebäugelt der Verband der Familienunternehmen damit, die »Brandmauer« zur AfD abzutragen. Die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, hat diesen Kurs ausdrücklich gegen Kritik in Schutz genommen. Außerdem hatte sie erst Ende November öffentlich gefordert, den Ostermontag abzuschaffen. Sie sei überzeugt, für mehr Arbeitszeit ließe sich eine Lösung finden, »ohne dass Beschäftigte danach ins Sanatorium müssen«. Noch so eine Bankrotterklärung.«
Ja, das ist aber ein geistiger bankrott.
Die Rekordjagd geht weiter, obwohl offensichtlich arbeitsfreie Feiertage zukünftig auf Sonntage verlegt werden.
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