Erst DKP, jetzt Rote Hilfe: GLS-Bank und Sparkasse »debanken« linken Verein. Die Anregung dafür kommt vermutlich von der US-Terrorliste
»Mit dem Begriff »Debanking« können in linken Kreisen viele bisher nichts anfangen. Das dürfte sich bald ändern, denn die einseitige Schließung von Konten durch Banken – das bedeutet der Begriff – wird offenbar immer mehr zum Instrument gegen Linke. Kurz vor Weihnachten erwischte es die Rote Hilfe, die älteste und mit rund 19.000 Mitgliedern größte linke Organisation des Landes. Innerhalb weniger Tage kündigten die genossenschaftliche GLS Bank und die Sparkasse Göttingen dem Verein, der von Repression betroffene Linke unterstützt, alle Konten, wie die Rote Hilfe am Dienstag mitteilte. Erst vor wenigen Wochen hatte die GLS bereits der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) alle Konten gekündigt.
Für die Rote Hilfe liegt auf der Hand, dass die Kündigungen ihrer Konten in einem direkten Zusammenhang mit einer Maßnahme der US-Regierung unter Präsident Donald Trump stehen, und zwar der Listung der »Antifa Ost« als ausländische Terrororganisation. »Das liegt für uns nahe, weil die GLS uns kurz vor der Kündigung nach unserer Verbindung zur ›Antifa Ost‹ befragt hat«, erklärte Hartmut Brückner vom Bundesvorstand der Roten Hilfe am Freitag gegenüber junge Welt. Ansonsten habe die Bank zur Begründung der Kündigung nur von »regulatorischen Anpassungen« gesprochen.........«
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Trumps Arm ist lang. Aber schön, dass es diese deutsche Standardausrede gibt: Ich habe nur Befehle befolgt.
In Hamburg wurde bereits vor einigen Monaten dem linken »Info- und Kulturladen Lüttje Lüüd« das Konto gekündigt, nachdem Druck auf die Bank ausgeübt worden war. Deniz Ergün, Aktivist der Einrichtung, erklärte gegenüber jW: »Die ökonomische Krise führt zu einem zunehmend autoritären Staat.« Bedauerlicherweise machten sich dabei »zivile Akteure zu Handlangern«.
Man hilft ja gerne. Ist vielleicht nützlich.
Erst DKP, jetzt Rote Hilfe: GLS-Bank und Sparkasse »debanken« linken Verein. Die Anregung dafür kommt vermutlich von der US-Terrorliste
»Mit dem Begriff »Debanking« können in linken Kreisen viele bisher nichts anfangen. Das dürfte sich bald ändern, denn die einseitige Schließung von Konten durch Banken – das bedeutet der Begriff – wird offenbar immer mehr zum Instrument gegen Linke. Kurz vor Weihnachten erwischte es die Rote Hilfe, die älteste und mit rund 19.000 Mitgliedern größte linke Organisation des Landes. Innerhalb weniger Tage kündigten die genossenschaftliche GLS Bank und die Sparkasse Göttingen dem Verein, der von Repression betroffene Linke unterstützt, alle Konten, wie die Rote Hilfe am Dienstag mitteilte. Erst vor wenigen Wochen hatte die GLS bereits der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) alle Konten gekündigt.
Für die Rote Hilfe liegt auf der Hand, dass die Kündigungen ihrer Konten in einem direkten Zusammenhang mit einer Maßnahme der US-Regierung unter Präsident Donald Trump stehen, und zwar der Listung der »Antifa Ost« als ausländische Terrororganisation. »Das liegt für uns nahe, weil die GLS uns kurz vor der Kündigung nach unserer Verbindung zur ›Antifa Ost‹ befragt hat«, erklärte Hartmut Brückner vom Bundesvorstand der Roten Hilfe am Freitag gegenüber junge Welt. Ansonsten habe die Bank zur Begründung der Kündigung nur von »regulatorischen Anpassungen« gesprochen.........«
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Trumps Arm ist lang. Aber schön, dass es diese deutsche Standardausrede gibt: Ich habe nur Befehle befolgt.
In Hamburg wurde bereits vor einigen Monaten dem linken »Info- und Kulturladen Lüttje Lüüd« das Konto gekündigt, nachdem Druck auf die Bank ausgeübt worden war. Deniz Ergün, Aktivist der Einrichtung, erklärte gegenüber jW: »Die ökonomische Krise führt zu einem zunehmend autoritären Staat.« Bedauerlicherweise machten sich dabei »zivile Akteure zu Handlangern«.
Man hilft ja gerne. Ist vielleicht nützlich.