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Bangladesch: Washington zu Diensten

Von Harvey11 Donnerstag 19.09.2024, 10:44 – geändert Donnerstag 19.09.2024, 12:12

Zumindest in der internationalen Berichterstattung ist es zuletzt deutlich ruhiger geworden um Bangladesch. Noch im Juli und August stand das Land mit den studentischen Massenprotesten und schließlich dem Sturz der seit 15 Jahren regierenden Premierministerin Scheich Hasina im medialen Rampenlicht. Für erneutes Interesse sorgte am Wochenende der Besuch einer US-Delegation in Dhaka. Dabei hat die United States Agency for International Development (USAID), der verlängerte Arm der Außenpolitik Washingtons, dem südasiatischen Land Finanzhilfen in Höhe von 202 Millionen US-Dollar zugesagt. Es handle sich, wie am Sonntag nach der Vertragsunterzeichnung im staatlichen Gästehaus in der Hauptstadt Dhaka mitgeteilt wurde, um Unterstützung für Maßnahmen in den drei Bereichen »gute Regierungsführung«, »soziale und ökonomische Chancen« sowie »Resilienz«. Nähere Maßnahmen unter diesen Schlagworten wurden noch nicht benannt.

Aha, das nennt man heute »gute Regierungsführung«. Dagegen kann ja eigentlich kein Kritiker etwas sagen.
Im Grund genommen ist es das, was auch die Deutschen nach 1945 erfahren durften, die USA kaufen sich eine Regierung und einen Absatzmarkt.
Und alles unter der Fahne: Kommunismus bekämpfen, wirtschaftlich oder auch mit Bomben, überall wo man glaubt ihn zu sehen.
Darum bezeichnet ja auch Trump seine Gegner gerne als Kommunisten.
Und China ist der letzte große Vertreter. Denn will man dort raushalten.
Natürlich unterstützt man damit auch Despoten. Das macht aber nichts, das muss auch so sein. Denn der Despot gehört ihnen. Wenn es passt dehnen die USA ihre Monroe-Doktrin auf die ganze Welt aus.
Und wenn der mal nicht mehr will, dagegen gibt es Mittel.


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