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Bahnfahren als Luxusgut

Von Harvey11 Mittwoch 21.08.2024, 08:09

»Energie- und Verkehrswende? Nicht mit der »Übergangskoalition«. Am Montag Abend teilte die für das Schienennetz zuständige Bahngesellschaft Infra-GO mit, sie plane nach der Preiserhöhung 2025 eine weitere drastische Erhöhung der Nutzungsgebühr für die Schiene ab 2026. Das werde besonders den Regionalverkehr treffen, für den Infra-GO eine Erhöhung um 23,5 Prozent bei der Bundesnetzagentur beantragt habe.
Gemäß Eisenbahnregulierungsgesetz von 2016 zahlt die Bahn aber damit auch Zinsen an den Bund, die für ihr Eigenkapital fällig werden. Zu den am Freitag beschlossenen Haushaltstricks der Bundesregierung gehört die weitere Erhöhung des Eigenkapitals der Bahn in Höhe von insgesamt 21 Milliarden Euro. Das erhöht aber die Zinslast und führt damit laut Infra-GO zu den hohen Trassenpreisen.«

Jetzt frage ich mich aber, warum gerade derzeit bei so viele Strecken die Schienen erneuert werden und dann der Bahn Zins- bzw. Renditelasten aufgebrummt werden, wenn die Geschäfte doch schon jetzt so mies laufen?


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