"Russlands Kriegsmaschinerie plötzlich anzuhalten, würde einen massiven Wirtschaftseinbruch auslösen. Weil die Kreml-Ökonomie so abhängig von der Produktion von Panzern, Raketen und Granaten ist, wäre der Crash umso dramatischer, wenn all die Waffen plötzlich nicht mehr gebraucht würden. Die unersättliche Nachfrage des Militärs hat die Löhne hochgetrieben und die Zinsen auf astronomische 21 Prozent getrieben. Zivile, nicht-staatliche Firmen haben in Russland derzeit kaum eine Chance sich zu finanzieren. Der aufgeblähte Militärapparat hat zivile Unternehmen völlig verdrängt."
Die Logik der Kriegswirtschaft zwingt Putin, weiterzumachen.
Für Putin wäre ein solcher Wirtschaftseinbruch sozialer Sprengstoff. Die Unzufriedenheit könnte sich gegen ihn richten. Dadurch wäre Frieden in der Ukraine eine Gefahr für das russische Regime: "Die russische Führung hat sich mit einem hohen und steigenden Militäretat in eine Sackgasse manövriert, der sie zwingt, eine aggressive Außenpolitik fortzusetzen", schreibt der russische Politikwissenschaftler Pavel Luzin. "Sie kann das Militärbudget nicht einfach kürzen."
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"Russlands Kriegsmaschinerie plötzlich anzuhalten, würde einen massiven Wirtschaftseinbruch auslösen. Weil die Kreml-Ökonomie so abhängig von der Produktion von Panzern, Raketen und Granaten ist, wäre der Crash umso dramatischer, wenn all die Waffen plötzlich nicht mehr gebraucht würden. Die unersättliche Nachfrage des Militärs hat die Löhne hochgetrieben und die Zinsen auf astronomische 21 Prozent getrieben. Zivile, nicht-staatliche Firmen haben in Russland derzeit kaum eine Chance sich zu finanzieren. Der aufgeblähte Militärapparat hat zivile Unternehmen völlig verdrängt."
Die Logik der Kriegswirtschaft zwingt Putin, weiterzumachen.
Für Putin wäre ein solcher Wirtschaftseinbruch sozialer Sprengstoff. Die Unzufriedenheit könnte sich gegen ihn richten. Dadurch wäre Frieden in der Ukraine eine Gefahr für das russische Regime: "Die russische Führung hat sich mit einem hohen und steigenden Militäretat in eine Sackgasse manövriert, der sie zwingt, eine aggressive Außenpolitik fortzusetzen", schreibt der russische Politikwissenschaftler Pavel Luzin. "Sie kann das Militärbudget nicht einfach kürzen."
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