Verstorbener Neonazi soll 1970 sieben jüdische Bewohner eines Münchner Altenheims ermordet haben
»Die Erzählung vom »linken Antisemitismus« dient heute vor allem dazu, Linke zu diskreditieren und Kritik an Israel zu unterdrücken. Ein wichtiger Anknüpfungspunkt war schon vor 55 Jahren der Anschlag auf ein Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde in der Münchner Reichenbachstraße, bei dem im Februar 1970 sieben Bewohner ums Leben kamen. Lange wurde spekuliert, die Tat gehe auf das Konto »militanter Linksextremisten«. Doch neue Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft München, von denen der Spiegel am Freitag berichtete, haben jetzt ergeben: Der Brandstifter war mutmaßlich der Neonazi Bernd V.
Am Abend des 13. Februar 1970 war das hölzerne Treppenhaus des Gemeindezentrums mit einem Öl-Benzin-Gemisch in Brand gesetzt worden. Von den 50 Personen, die sich im Gebäude befanden, konnten zwei Frauen und fünf Männer nicht gerettet werden. Sie hatten den Faschismus überlebt, zwei von ihnen in Vernichtungslagern. Der Anschlag sorgte für Entsetzen über Deutschland hinaus. Jüdische und israelische Einrichtungen in der Bundesrepublik wurden von nun an unter Polizeischutz gestellt.
Die ermittelnde Sonderkommission (Soko) der Polizei nahm zunächst Neonazis und Palästinenser ins Visier. Palästinensische Kämpfer hatten kurz zuvor von München aus eine Anschlagsreihe auf Passagierflugzeuge organisiert, die Israel anflogen. Ermittelt wurde aber auch gegen die Tupamaros München. Die militante linke Gruppe war vom Kommunarden Fritz Teufel als Ableger der Tupamaros Westberlin gegründet worden, die wiederum Teufels Weggefährte Dieter Kunzelmann ins Leben gerufen hatte. Der Name der Gruppen war von der Stadtguerilla Uruguays entlehnt...............«
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Dumm gelaufen - nur nicht für die bedauernswerten Opfer. Die wurden sogar noch politisch instrumentalisiert.
Man weiß nichts - zeigt aber sofort mit dem Finger auf jemand, der es einfach sein muss. Weil es gerade so schön passt.
Da gäbe es sicher noch so vieles zu entdecken. Aber Bücher werden oft schnell zugeklappt. Überall.
Verstorbener Neonazi soll 1970 sieben jüdische Bewohner eines Münchner Altenheims ermordet haben
»Die Erzählung vom »linken Antisemitismus« dient heute vor allem dazu, Linke zu diskreditieren und Kritik an Israel zu unterdrücken. Ein wichtiger Anknüpfungspunkt war schon vor 55 Jahren der Anschlag auf ein Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde in der Münchner Reichenbachstraße, bei dem im Februar 1970 sieben Bewohner ums Leben kamen. Lange wurde spekuliert, die Tat gehe auf das Konto »militanter Linksextremisten«. Doch neue Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft München, von denen der Spiegel am Freitag berichtete, haben jetzt ergeben: Der Brandstifter war mutmaßlich der Neonazi Bernd V.
Am Abend des 13. Februar 1970 war das hölzerne Treppenhaus des Gemeindezentrums mit einem Öl-Benzin-Gemisch in Brand gesetzt worden. Von den 50 Personen, die sich im Gebäude befanden, konnten zwei Frauen und fünf Männer nicht gerettet werden. Sie hatten den Faschismus überlebt, zwei von ihnen in Vernichtungslagern. Der Anschlag sorgte für Entsetzen über Deutschland hinaus. Jüdische und israelische Einrichtungen in der Bundesrepublik wurden von nun an unter Polizeischutz gestellt.
Die ermittelnde Sonderkommission (Soko) der Polizei nahm zunächst Neonazis und Palästinenser ins Visier. Palästinensische Kämpfer hatten kurz zuvor von München aus eine Anschlagsreihe auf Passagierflugzeuge organisiert, die Israel anflogen. Ermittelt wurde aber auch gegen die Tupamaros München. Die militante linke Gruppe war vom Kommunarden Fritz Teufel als Ableger der Tupamaros Westberlin gegründet worden, die wiederum Teufels Weggefährte Dieter Kunzelmann ins Leben gerufen hatte. Der Name der Gruppen war von der Stadtguerilla Uruguays entlehnt...............«
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Man weiß nichts - zeigt aber sofort mit dem Finger auf jemand, der es einfach sein muss. Weil es gerade so schön passt.
Da gäbe es sicher noch so vieles zu entdecken. Aber Bücher werden oft schnell zugeklappt. Überall.