Aufsichtsratssitzung bei Thyssen-Krupp. Bosse wollen Industriezweig abstoßen. IG Metall befürchtet Jobverluste.
Die Gründe, eine alte Leier: geringere Nachfrage, hohe Energiekosten, Überkapazitäten und Billigimporte aus Asien – ferner die Umstellung der Produktion auf »klimaneutralen, grünen Stahl«. Bis spätestens 2050, so will es jedenfalls die Ampelkoalition in Berlin.
Das ist nu die Melodie des Kapitalismus: Was nicht genügend Gewinne bringt muss weg. Da helfen auch keine Gewerkschaften.
Die gelobte Globalisierung, Märkte ohne Grenzen, ach wie gut sollte das doch für uns alle sein.
Für alle? Bis auf die, die hinten runterfallen.
Apropos Kosten. Die werden immens sein, wenn der Stahlsektor komplett ausgegliedert – und vor allem als eigenständiges Geschäftsfeld überleben soll. 2,5 Milliarden Euro seien nötig, besser vier Milliarden Euro, schätzt die Wiwo.
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Aufsichtsratssitzung bei Thyssen-Krupp. Bosse wollen Industriezweig abstoßen. IG Metall befürchtet Jobverluste.
Die Gründe, eine alte Leier: geringere Nachfrage, hohe Energiekosten, Überkapazitäten und Billigimporte aus Asien – ferner die Umstellung der Produktion auf »klimaneutralen, grünen Stahl«. Bis spätestens 2050, so will es jedenfalls die Ampelkoalition in Berlin.
Das ist nu die Melodie des Kapitalismus: Was nicht genügend Gewinne bringt muss weg. Da helfen auch keine Gewerkschaften.
Die gelobte Globalisierung, Märkte ohne Grenzen, ach wie gut sollte das doch für uns alle sein.
Für alle? Bis auf die, die hinten runterfallen.
Apropos Kosten. Die werden immens sein, wenn der Stahlsektor komplett ausgegliedert – und vor allem als eigenständiges Geschäftsfeld überleben soll. 2,5 Milliarden Euro seien nötig, besser vier Milliarden Euro, schätzt die Wiwo.
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