Am Montag berichtete Rheinmetall in einer Pressemitteilung, »bereits Anfang 2026« solle die Ukraine »erste Lynx-KF41-Schützenpanzer erhalten«. Der Vertrag sei im Dezember 2025 unterzeichnet worden, der Auftragswert für die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge belaufe sich »auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, wobei die Systeme durch die Bundesrepublik Deutschland finanziert werden«. Keine deutschsprachige Nachrichtenagentur griff bis jW-Redaktionsschluss die Meldung auf, einige Dutzend Millionen Euro für aus dem Bundeshaushalt finanzierte Waffenlieferungen erscheinen möglicherweise heute lächerlich wenig – lediglich die russische TASS und einige Fachportale zitierten die Konzerninformation.
Das Motiv fürs Schweigen dürfte woanders liegen: Seit Beginn des Krieges im Jahr 2014 durch die Angriffe der Putschisten in Kiew mit Bomben, Artillerie und Panzern auf die russischsprachige Bevölkerung des Donbass gilt hierzulande als erste Sprachregel: »Wir« führen keinen Krieg gegen Russland. Nur die übereifrige Annalena Baerbock verplapperte sich mal. Der amtierende Oberbefehlshaber Friedrich Merz formulierte im September 2025 vage: »Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.« Das bietet ungefähr so viel Spielraum von nichts bis zu allem wie jede Aussage von Donald Trump. Und hat ungefähr so viel Wahrheitsgehalt wie die zweite Sprachregel seit 2014: In Kiew sitzen keine Nationalisten und Faschisten in entscheidenden Regierungsämtern.
Fest steht: Die wurden von den USA nicht nur dorthin gehievt, sondern auch mit Waffen im Milliardenwert ausgestattet. Deutschland machte mit, muss aber nun die Summen zusammen mit den Westeuropäern selbst aufbringen – als »Führungsnation«. Da fällt eine zweistellige Millionensumme kaum ins Gewicht.
Der Vorgang besagt: Die aus der deutschen Staatskasse finanzierte Aufrüstung Kiews läuft fast geräuschlos, die halbamtlichen Medien – das sind westliche, staatlich subventionierte Nachrichtenagenturen durchweg – beweisen ihre Kriegstüchtigkeit. Auftrag erfüllt.
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Mal abwarten wie lange es dauert bis dem Hersteller die Schwachstellen seiner rollenden Kanone aufgezeigt werden.
Die verbesserten Versionen werden bald geliefert werden.
1945 träumte man ja ach bis zum Schluss vom Endsieg.
Am Montag berichtete Rheinmetall in einer Pressemitteilung, »bereits Anfang 2026« solle die Ukraine »erste Lynx-KF41-Schützenpanzer erhalten«. Der Vertrag sei im Dezember 2025 unterzeichnet worden, der Auftragswert für die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge belaufe sich »auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, wobei die Systeme durch die Bundesrepublik Deutschland finanziert werden«. Keine deutschsprachige Nachrichtenagentur griff bis jW-Redaktionsschluss die Meldung auf, einige Dutzend Millionen Euro für aus dem Bundeshaushalt finanzierte Waffenlieferungen erscheinen möglicherweise heute lächerlich wenig – lediglich die russische TASS und einige Fachportale zitierten die Konzerninformation.
Das Motiv fürs Schweigen dürfte woanders liegen: Seit Beginn des Krieges im Jahr 2014 durch die Angriffe der Putschisten in Kiew mit Bomben, Artillerie und Panzern auf die russischsprachige Bevölkerung des Donbass gilt hierzulande als erste Sprachregel: »Wir« führen keinen Krieg gegen Russland. Nur die übereifrige Annalena Baerbock verplapperte sich mal. Der amtierende Oberbefehlshaber Friedrich Merz formulierte im September 2025 vage: »Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.« Das bietet ungefähr so viel Spielraum von nichts bis zu allem wie jede Aussage von Donald Trump. Und hat ungefähr so viel Wahrheitsgehalt wie die zweite Sprachregel seit 2014: In Kiew sitzen keine Nationalisten und Faschisten in entscheidenden Regierungsämtern.
Fest steht: Die wurden von den USA nicht nur dorthin gehievt, sondern auch mit Waffen im Milliardenwert ausgestattet. Deutschland machte mit, muss aber nun die Summen zusammen mit den Westeuropäern selbst aufbringen – als »Führungsnation«. Da fällt eine zweistellige Millionensumme kaum ins Gewicht.
Der Vorgang besagt: Die aus der deutschen Staatskasse finanzierte Aufrüstung Kiews läuft fast geräuschlos, die halbamtlichen Medien – das sind westliche, staatlich subventionierte Nachrichtenagenturen durchweg – beweisen ihre Kriegstüchtigkeit. Auftrag erfüllt.
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1945 träumte man ja ach bis zum Schluss vom Endsieg.