Der liberale Anstrich hat ausgedient, die herrschende Klasse setzt auf reaktionäre Kräfte. CDU-Chef Friedrich Merz steht bereit, um als nächster Bundeskanzler die autoritäre Politik von SPD und Grünen fortzusetzen – nicht nur beim sogenannten Bürgergeld, der Aufrüstung oder der Migrationspolitik. So war es nicht nur eine Polterparole, als der Finanzlobbyist und Millionär Merz zum Wahlkampfabschluss im Bierkeller des Münchner Löwenbräu vergangene Woche ausrief, dass er »nicht für irgendwelche grünen und linken Spinner auf dieser Welt, die da draußen rumlaufen«, Politik mache.
So langsam kommt die Frage auf, wann unliebsame Parteien an der Reihe sind. Wenn die SPD schon mit ins Boot einsteigen will, obwohl sie doch sieht welchen Kurs es nimmt, dann muss sie dagegen halten.
Oder hat sie bereits Angst, dass sie auch auf der Schwarzen Liste stehen könnte? Jedenfalls bereitet die CDU bereits den Boden für die AfD.
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So langsam kommt die Frage auf, wann unliebsame Parteien an der Reihe sind. Wenn die SPD schon mit ins Boot einsteigen will, obwohl sie doch sieht welchen Kurs es nimmt, dann muss sie dagegen halten.
Oder hat sie bereits Angst, dass sie auch auf der Schwarzen Liste stehen könnte? Jedenfalls bereitet die CDU bereits den Boden für die AfD.
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