Der Psychoanalytiker und Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz schreibt in seinem neuen Buch „Friedensfähigkeit und Kriegslust“, dass die Gesellschaft gespalten ist und der Weltfrieden gefährdet ist.
Das dürfte eigentlich jedem bekannt sein. Nur hat jeder seinen eigenen Schuldigen dafür, wer da ständig zündelt.
Auf die Frage, wie es soweit kommen konnte hat da natürlich auch seine eigene Ansicht.
Maaz meint, es gibt eine große politische und und gesellschaftliche Zäsur. Eine Epoche geht zu Ende. Die finanzkapitalistischen Eliten sind am Ende mit ihren Konzepten, mit den Schulden, mit der Umweltzerstörung, mit der Ungerechtigkeit auf dieser Welt. Und er befürchtet, dass die Krise dieser gesellschaftlichen Entwicklung – der nennt sie eine finanzkapitalistische Normopathie, in den Krieg führt. Und um zu retten, was zu retten ist, also für jene, die an der Macht sind, schafft der Krieg durch Zerstörung und Wiederaufbau neue Profite. Die, die den Krieg befehlen, ziehen ja nicht selber in den Krieg, sie lassen töten und zerstören.
Das Motto „Nie wieder Krieg“ ist nach dem von ihm als Kind erlebten 2. Weltkrieg sein Leitmotiv. In Deutschland wird gerade wieder Kriegstüchtigkeit eingefordert: Wehrpflicht, Kriegswirtschaft und Aufrüstung. Das ist möglich sagt Maaz, weil der Schrecken des erlebten Krieges nur eine kurze Zeit, also vielleicht eine, zwei Generationen trägt. Die, die jetzt so kriegsbegeistert sind, die den Krieg mit Waffenlieferungen befördern, gehören zu einer Generation, die ihn nicht mehr erlebt hat.
Aus seiner Sicht gibt es zwei Hintergründe: Die bisher führende Weltmacht USA, und der Westen insgesamt verlieren ökonomisch gegen China und zerfallen an den inneren Konflikten der Spaltung, Ungerechtigkeit, Migration, Armut und Kriminalität. Das ist der gesellschaftliche Hintergrund, der dann propagandistisch ausgenutzt wird, um den Menschen einzureden, dass es Feinde gibt, die daran Schuld sein. Es wird ja nicht gesagt: Der Krieg ist ganz gut oder notwendig. Sondern: Er ist unvermeidbar, wir müssen uns schützen, sonst überrollen uns zum Beispiel die Russen.
Das funktioniert nur, wenn es ein individuelles Entgegenkommen gibt.
Leider gibt es diese Kriegsbefürworter viel zu viel.
Der Psychoanalytiker und Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz schreibt in seinem neuen Buch „Friedensfähigkeit und Kriegslust“, dass die Gesellschaft gespalten ist und der Weltfrieden gefährdet ist.
Das dürfte eigentlich jedem bekannt sein. Nur hat jeder seinen eigenen Schuldigen dafür, wer da ständig zündelt.
Auf die Frage, wie es soweit kommen konnte hat da natürlich auch seine eigene Ansicht.
Maaz meint, es gibt eine große politische und und gesellschaftliche Zäsur. Eine Epoche geht zu Ende. Die finanzkapitalistischen Eliten sind am Ende mit ihren Konzepten, mit den Schulden, mit der Umweltzerstörung, mit der Ungerechtigkeit auf dieser Welt. Und er befürchtet, dass die Krise dieser gesellschaftlichen Entwicklung – der nennt sie eine finanzkapitalistische Normopathie, in den Krieg führt. Und um zu retten, was zu retten ist, also für jene, die an der Macht sind, schafft der Krieg durch Zerstörung und Wiederaufbau neue Profite. Die, die den Krieg befehlen, ziehen ja nicht selber in den Krieg, sie lassen töten und zerstören.
Das Motto „Nie wieder Krieg“ ist nach dem von ihm als Kind erlebten 2. Weltkrieg sein Leitmotiv. In Deutschland wird gerade wieder Kriegstüchtigkeit eingefordert: Wehrpflicht, Kriegswirtschaft und Aufrüstung. Das ist möglich sagt Maaz, weil der Schrecken des erlebten Krieges nur eine kurze Zeit, also vielleicht eine, zwei Generationen trägt. Die, die jetzt so kriegsbegeistert sind, die den Krieg mit Waffenlieferungen befördern, gehören zu einer Generation, die ihn nicht mehr erlebt hat.
Aus seiner Sicht gibt es zwei Hintergründe: Die bisher führende Weltmacht USA, und der Westen insgesamt verlieren ökonomisch gegen China und zerfallen an den inneren Konflikten der Spaltung, Ungerechtigkeit, Migration, Armut und Kriminalität. Das ist der gesellschaftliche Hintergrund, der dann propagandistisch ausgenutzt wird, um den Menschen einzureden, dass es Feinde gibt, die daran Schuld sein. Es wird ja nicht gesagt: Der Krieg ist ganz gut oder notwendig. Sondern: Er ist unvermeidbar, wir müssen uns schützen, sonst überrollen uns zum Beispiel die Russen.
Das funktioniert nur, wenn es ein individuelles Entgegenkommen gibt.
Leider gibt es diese Kriegsbefürworter viel zu viel.