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Armut, verwalten oder bekämpfen?

Von Harvey11 Mittwoch 25.09.2024, 09:59

Wie können Kommunen der grassierenden Armut begegnen? Dieser Frage hat sich am vergangenen Sonnabend die 1. Frankfurter Armutskonferenz an der Goethe-Universität in der Mainmetropole gewidmet. Eingeladen hatte das örtliche Bündnis gegen Kinder- und Jugendarmut. Über 450 Personen nahmen teil, vor allem Angestellte der städtischen Verwaltung und sozialen Arbeit.

Armut wird in den Öffentlich-Rechtlichen und anderen Mainstreammedien immer nur am Rand erwähnt, wenn wieder etwas vorgefallen ist.
Und in der Politik werden die heftig beschimpft, die auf die existierende Armut hinweisen. Es gibt ja die Tafeln, kann man da hören, verhungern muss hier keiner. Essen, trinken, sonst nix? Armut scheint hier verboten zu sein.
Werden die Kinder größer wissen sie wen sie wählen. Die, vor denen sie von denen gewarnt werden, die sie an der kurzen Leine halten.
Es soll sogar Jugendliche geben, die sich einfach das nehmen was sie wollen.
Eins eint sie aber, Ehrenamt, sich für diesen Staat oder Kommune freiwillig zu engagieren? Da lachen sie nur drüber.
Diese Politik fordert eben Opfer. Und es trifft immer die Schwachen.


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