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ARD-Talkshows in der Kritik

Von Harvey11 Mittwoch 23.08.2023, 08:20 – geändert Mittwoch 23.08.2023, 09:17

Aus der Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD ist Kritik am Format der hauseigenen Talkshows laut geworden. „Maischberger“, „Anne Will“ und „Hart aber fair“ seien einander viel zu ähnlich, heißt es in einem internen Papier, aus dem zuerst die „Süddeutsche“ zitierte. Es würden zudem immer dieselben Politiker eingeladen, auch sei das Verhältnis von Landes- zu Bundespolitikern unausgewogen.
Mehr als 80 Prozent der Gäste kommen aus der Bundespolitik. Die GVK hat die Talkshows aufgefordert, ihr Profil zu schärfen.
Diese "Talgschaus" tue ich mir seit Jahrzehnten nicht mehr an. Meine Zeit kann ich sinnvoller verbringen.
Die GVK liegt richtig mit ihrer Forderung, weiß aber auch, dass nur das angeboten wird was Kohle bringt. Will, Maischberger u.a. haben eigene Firmen und die stellen diese Veranstaltungen her. Und natürlich bringt jeder die Darsteller, die gerade ein Buch geschrieben haben oder sonst wie gerade „in“ sind. In der Regel also die üblichen bekannten Zirkuspferde. Als Schmuck mal jemand aus dem Altersheim, den nur noch die Senioren kennen.
Wenn die Sendung steht wird sie der ARD angeboten und die kauft dann das Ding. Auf den Inhalt hat sie keinen Einfluss.
Jeder kann hier herstellen was er will. Aber auch die ARD muss nicht jeden Schwachsinn kaufen. Denn es sind die Beiträge ihrer Pflichtmitglieder die sie da so überaus großzügig verteilen.

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