Die Freien Wähler (FW) hingegen würdigten Aiwangers Leistung als Wirtschaftsminister und die Koalition mit der CSU, die nun "stabil und in Einmütigkeit" weiterarbeiten werde, wie FW-Fraktionschef Florian Streibl sagte. "Wir sind der Auffassung, dass Hubert Aiwanger für das unverantwortliche und vollkommen inakzeptable Handeln eines Familienmitglieds vor mehr als drei Jahrzehnten keinerlei politische Verantwortung trägt." Wer ihn kenne, wisse, dass Aiwanger "jegliche Form von Antisemitismus strikt ablehnt und sich vom Inhalt des Dokuments maximal distanziert hat".
Die CSU-Politikerin und Landtagspräsidentin Ilse Aigner kritisierte gleichwohl Aiwangers Krisenkommunikation: "Zeitnahe, klare, ehrliche Aussagen - auch zu einer noch so dünnen Verdachtsberichterstattung - und eine schnellere Distanzierung von diesem ekelhaften Pamphlet hätten nicht zu dieser unsäglichen Hängepartie geführt, die Bayern insgesamt geschadet hat." Auch dass Aiwanger im Juni bei einer Kundgebung in Erding gesagt hatte, nun müsse sich die schweigende Mehrheit die "Demokratie zurückholen", sei "auch nicht gerade hilfreich für eine Einordnung der Geschehnisse von vor 36 Jahren" gewesen.
Meine Meinung: alles in Allem eine Steilvorlage für die AfD >!!!
von der Süddeutschen >!!!<
Artikel von Von Johann Osel und Kassian Stroh •
Wahlplakate von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vor der Staatskanzlei in München.
© Sven Hoppe/dpa
Mit scharfen Worten geißelt die bayerische Opposition den Verbleib des Vize-Ministerpräsidenten im Amt. Die FDP spricht von einem "Freifahrtschein" für Aiwanger, dessen künftiges Verhalten auf Regierungschef Söder selbst zurückfallen werde.
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Die Freien Wähler (FW) hingegen würdigten Aiwangers Leistung als Wirtschaftsminister und die Koalition mit der CSU, die nun "stabil und in Einmütigkeit" weiterarbeiten werde, wie FW-Fraktionschef Florian Streibl sagte. "Wir sind der Auffassung, dass Hubert Aiwanger für das unverantwortliche und vollkommen inakzeptable Handeln eines Familienmitglieds vor mehr als drei Jahrzehnten keinerlei politische Verantwortung trägt." Wer ihn kenne, wisse, dass Aiwanger "jegliche Form von Antisemitismus strikt ablehnt und sich vom Inhalt des Dokuments maximal distanziert hat".
Die CSU-Politikerin und Landtagspräsidentin Ilse Aigner kritisierte gleichwohl Aiwangers Krisenkommunikation: "Zeitnahe, klare, ehrliche Aussagen - auch zu einer noch so dünnen Verdachtsberichterstattung - und eine schnellere Distanzierung von diesem ekelhaften Pamphlet hätten nicht zu dieser unsäglichen Hängepartie geführt, die Bayern insgesamt geschadet hat." Auch dass Aiwanger im Juni bei einer Kundgebung in Erding gesagt hatte, nun müsse sich die schweigende Mehrheit die "Demokratie zurückholen", sei "auch nicht gerade hilfreich für eine Einordnung der Geschehnisse von vor 36 Jahren" gewesen.
Meine Meinung: alles in Allem eine Steilvorlage für die AfD >!!!