Die Inquisition wird nicht müde. Den jüngsten Beitrag zur Markierung angeblicher Handlanger Russlands hat der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe, Robin Wagener (Bündnis 90/Die Grünen), am Montag im Deutschlandfunk geliefert. Er verwies auf eine »Aufzählung des bayerischen Verfassungsschutzes«, um dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der AfD gleichermaßen zu unterstellen, durch das Verbreiten »russischer Propaganda« den Interessen Moskaus in die Hände zu spielen und »bei uns zu destabilisieren«.
Das verwundert mich nicht sehr.
Wenn ich diese oder ähnliche Nachrichten höre fällt mir immer ein gewisser Reinhard Gehlen ein. Der war Generalmajor der Wehrmacht und Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO). Ab 1947 Leiter der nach ihm benannten Organisation Gehlen sowie von 1956 bis 1968 erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Nach ständigen Drängen, Anbiedern und Verweise auf seine umfangreiche Erfahrung gab ihm Washington endlich das ok.
Dieser Reinhard Gehlen war nach eigenen Worten stolz auf seine vielen Einflussagenten in Bonn, dem damaligen Sitz der Bundesregiering.
Warum soll sich in den vielen Diensten irgendetwas daran geändert haben?
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Die Inquisition wird nicht müde. Den jüngsten Beitrag zur Markierung angeblicher Handlanger Russlands hat der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe, Robin Wagener (Bündnis 90/Die Grünen), am Montag im Deutschlandfunk geliefert. Er verwies auf eine »Aufzählung des bayerischen Verfassungsschutzes«, um dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der AfD gleichermaßen zu unterstellen, durch das Verbreiten »russischer Propaganda« den Interessen Moskaus in die Hände zu spielen und »bei uns zu destabilisieren«.
Das verwundert mich nicht sehr.
Wenn ich diese oder ähnliche Nachrichten höre fällt mir immer ein gewisser Reinhard Gehlen ein. Der war Generalmajor der Wehrmacht und Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO). Ab 1947 Leiter der nach ihm benannten Organisation Gehlen sowie von 1956 bis 1968 erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Nach ständigen Drängen, Anbiedern und Verweise auf seine umfangreiche Erfahrung gab ihm Washington endlich das ok.
Dieser Reinhard Gehlen war nach eigenen Worten stolz auf seine vielen Einflussagenten in Bonn, dem damaligen Sitz der Bundesregiering.
Warum soll sich in den vielen Diensten irgendetwas daran geändert haben?
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden