Robert Prevost ist Papst Leo XIV.
Nicht die Buchmacher und schon gar nicht die Experten lagen richtig. Die Sixtinische Kapelle bleibt, solange das Konklave tagt, eine Blackbox. Die Welt hat einen neuen Papst, den kaum einer auf dem Zettel hatte. Wer ist der Mann? Robert Prevost, liest man jetzt allenthalben, sei Pragmatiker, Brückenbauer, Mann der Mitte, gleichermaßen geschätzt von Reformern wie Konservativen. Sehr viel mehr lässt sich nicht in Erfahrung bringen, die liberale Zeit immerhin glaubt zu wissen, Prevost stehe »so weit ›links‹, er ist so liberal, dass bis zuletzt kaum ein Vatikanist glaubte, das Kardinalskollegium könnte sich auf einen wie ihn einigen«. Der Glaube versetzt Berge.
Es wird viel in den Namen des neuen Papst hineininterpretiert. Auch seine Zugehörigkeit zum Bettelorden der Augustiner wird gedeutet.
An ihrem Namen sollt ihr sie erkennen? Die Bibel spricht aber nicht von Namen, sondern von Früchten, also Taten.
Namen sind Schall und Rauch. Wo sozial oder christlich drauf steht ist ja auch das Gegenteil enthalten. Das sollten wir doch inzwischen längst bemerkt haben.
Und Leo? Da müssen wir abwarten, was dieser Glaubenskonzern ihm gestattet. Schon einmal bekam ein "lächelnder Papst" Vorschusslorbeeren.
Nach 33 Tagen war es aus mit dem Lächeln.
Denn die katholische Kirche bleibt die katholische Kirche, sie widersteht jeder grundsätzlichen Veränderung ihrer Herrschaftsform.
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Robert Prevost ist Papst Leo XIV.
Nicht die Buchmacher und schon gar nicht die Experten lagen richtig. Die Sixtinische Kapelle bleibt, solange das Konklave tagt, eine Blackbox. Die Welt hat einen neuen Papst, den kaum einer auf dem Zettel hatte. Wer ist der Mann? Robert Prevost, liest man jetzt allenthalben, sei Pragmatiker, Brückenbauer, Mann der Mitte, gleichermaßen geschätzt von Reformern wie Konservativen. Sehr viel mehr lässt sich nicht in Erfahrung bringen, die liberale Zeit immerhin glaubt zu wissen, Prevost stehe »so weit ›links‹, er ist so liberal, dass bis zuletzt kaum ein Vatikanist glaubte, das Kardinalskollegium könnte sich auf einen wie ihn einigen«. Der Glaube versetzt Berge.
Es wird viel in den Namen des neuen Papst hineininterpretiert. Auch seine Zugehörigkeit zum Bettelorden der Augustiner wird gedeutet.
An ihrem Namen sollt ihr sie erkennen? Die Bibel spricht aber nicht von Namen, sondern von Früchten, also Taten.
Namen sind Schall und Rauch. Wo sozial oder christlich drauf steht ist ja auch das Gegenteil enthalten. Das sollten wir doch inzwischen längst bemerkt haben.
Und Leo? Da müssen wir abwarten, was dieser Glaubenskonzern ihm gestattet. Schon einmal bekam ein "lächelnder Papst" Vorschusslorbeeren.
Nach 33 Tagen war es aus mit dem Lächeln.
Denn die katholische Kirche bleibt die katholische Kirche, sie widersteht jeder grundsätzlichen Veränderung ihrer Herrschaftsform.
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