Von Harvey11
Dienstag 20.05.2025, 09:40 – geändert Dienstag 20.05.2025, 14:31
Regierung will Kranken- und Pflegekassen mit Bundesmitteln stützen. GKV-Chefin fordert Sofortmaßnahmen und Ausgabenmoratorium
Angesichts der akuten Finanznöte der Krankenkassen dringt ihre führende Funktionärin auf ein Ausgabenmoratorium. Soll heißen: »Keine Preis- oder Honorarerhöhungen mehr, die über die laufenden Einnahmen hinausgehen«, sagte die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer, der Rheinischen Post (RP) vom Montag. Es brauche jetzt eine »Akuttherapie«, andernfalls gingen zum nächsten Jahreswechsel die Beiträge »durch die Decke«. Auch die neue Regierung weiß um den Ernst der Lage. In der Vorwoche hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Bundestag »kurzfristige Maßnahmen« angekündigt. Bis zur Vorlage von Ergebnissen der Kommission, die die Koalition zum Thema einberufen will, könne man jedenfalls nicht warten. Das Gremium will seine Vorschläge erst 2027 unterbreiten.
Geld, Geld, Geld, aber woher?
Die gewollten Niedriglöhne ergeben niedrige Beiträge. Hat man das in Berlin nicht gewusst?
Für Arbeitslose zahlt der Staat auch nur Mindestbeiträge.
Könnte da am System etwas nicht stimmen?
Ich höre sie wieder schreien.
Aber es ist nie gut, wenn Lobbyisten zu viele Mitspracherechte haben oder gar selbst Minister werden.
In der Vorwoche hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Bundestag »kurzfristige Maßnahmen« angekündigt.
Hatten wir nicht schon viele Minister, die sich als Ankündigungsminister entpuppt haben? Denn am Ende geht es immer nur um Geld.
Das Geld, das keiner hat und es darum nicht ausgeben werden kann und das Geld, das einer hat, dem man es aber nicht wegnehmen will.
Und so schmort unser so vielgelobtes beste Gesundheitssystem der Welt vor sich hin.
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Angesichts der akuten Finanznöte der Krankenkassen dringt ihre führende Funktionärin auf ein Ausgabenmoratorium. Soll heißen: »Keine Preis- oder Honorarerhöhungen mehr, die über die laufenden Einnahmen hinausgehen«, sagte die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer, der Rheinischen Post (RP) vom Montag. Es brauche jetzt eine »Akuttherapie«, andernfalls gingen zum nächsten Jahreswechsel die Beiträge »durch die Decke«. Auch die neue Regierung weiß um den Ernst der Lage. In der Vorwoche hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Bundestag »kurzfristige Maßnahmen« angekündigt. Bis zur Vorlage von Ergebnissen der Kommission, die die Koalition zum Thema einberufen will, könne man jedenfalls nicht warten. Das Gremium will seine Vorschläge erst 2027 unterbreiten.
Geld, Geld, Geld, aber woher?
Die gewollten Niedriglöhne ergeben niedrige Beiträge. Hat man das in Berlin nicht gewusst?
Für Arbeitslose zahlt der Staat auch nur Mindestbeiträge.
Könnte da am System etwas nicht stimmen?
Ich höre sie wieder schreien.
Aber es ist nie gut, wenn Lobbyisten zu viele Mitspracherechte haben oder gar selbst Minister werden.
In der Vorwoche hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Bundestag »kurzfristige Maßnahmen« angekündigt.
Hatten wir nicht schon viele Minister, die sich als Ankündigungsminister entpuppt haben? Denn am Ende geht es immer nur um Geld.
Das Geld, das keiner hat und es darum nicht ausgeben werden kann und das Geld, das einer hat, dem man es aber nicht wegnehmen will.
Und so schmort unser so vielgelobtes beste Gesundheitssystem der Welt vor sich hin.
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