Von Harvey11
Montag 23.06.2025, 09:29 – geändert Montag 23.06.2025, 12:30
US-Angriff auf Iran
Lassen wir die Ironie des Zufalls beiseite, dass schon einmal einer, der sich für ein unwiderstehliches Feldherrengenie hielt, an einem 22. Juni einen Krieg begonnen hat, der für ihn in der bekannten Weise zu Ende gegangen ist.
Aber was Trumps Luftangriff auf Ziele im Iran in der Nacht zum Sonntag bewirkt hat, ist jedenfalls die Bekräftigung des Faustrechts als Ultima ratio der internationalen Beziehungen. Wer sich Diplomatie als Alternative zur direkten Konkurrenz der Waffen vorstellt, findet sich blamiert. Es stellt sich heraus, dass Trumps Winken mit irgendwelchen Moratorien und »Deals« vorgeschoben und nur der Anlass war, mit dem Arsenal der US-Luftwaffe Israels Krieg gegen den Iran beizuspringen. Trump erweist sich als Gewaltherrscher, der keine Argumente kennt als die der überlegenen Waffen, und dessen Angebote irgendwelcher »Deals« nichts sind als verwandelte Ultimaten, lieber gleich zu kapitulieren.
Und wieder lobt er sich sofort selbst und sie total erfolgreich der Angriff gewesen ist.
Aber Sprüche von Maulhelden ähneln sich alle und in den USA werden seine gerade auf den Wahrheitsgehalt abgeklopft. Und das sieht nicht gut aus.
Erinnert sei nur an seine Geburtstagsparade, die das größte und tollste sein sollte was es je gab. Was war es doch für ein erbärmliches Schauspiel vor einer noch erbärmlicheren Kulisse.
Sein Stern scheint langsam zu sinken. Aber vorher noch die Welt in Feuer legen. Denn er ist offenbar geistig nicht fähig zu begreifen, was er da anrichtet.
Und die Führung in Teheran? Es gibt viele Gründe sie zu verachten.
Aber dass die nach Trumps großmäulig ausgestoßenen Drohungen da sitzen und abwarten, was sich jetzt tut, so doof sind die nicht.
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US-Angriff auf Iran
Lassen wir die Ironie des Zufalls beiseite, dass schon einmal einer, der sich für ein unwiderstehliches Feldherrengenie hielt, an einem 22. Juni einen Krieg begonnen hat, der für ihn in der bekannten Weise zu Ende gegangen ist.
Aber was Trumps Luftangriff auf Ziele im Iran in der Nacht zum Sonntag bewirkt hat, ist jedenfalls die Bekräftigung des Faustrechts als Ultima ratio der internationalen Beziehungen. Wer sich Diplomatie als Alternative zur direkten Konkurrenz der Waffen vorstellt, findet sich blamiert. Es stellt sich heraus, dass Trumps Winken mit irgendwelchen Moratorien und »Deals« vorgeschoben und nur der Anlass war, mit dem Arsenal der US-Luftwaffe Israels Krieg gegen den Iran beizuspringen. Trump erweist sich als Gewaltherrscher, der keine Argumente kennt als die der überlegenen Waffen, und dessen Angebote irgendwelcher »Deals« nichts sind als verwandelte Ultimaten, lieber gleich zu kapitulieren.
Und wieder lobt er sich sofort selbst und sie total erfolgreich der Angriff gewesen ist.
Aber Sprüche von Maulhelden ähneln sich alle und in den USA werden seine gerade auf den Wahrheitsgehalt abgeklopft. Und das sieht nicht gut aus.
Erinnert sei nur an seine Geburtstagsparade, die das größte und tollste sein sollte was es je gab. Was war es doch für ein erbärmliches Schauspiel vor einer noch erbärmlicheren Kulisse.
Sein Stern scheint langsam zu sinken. Aber vorher noch die Welt in Feuer legen. Denn er ist offenbar geistig nicht fähig zu begreifen, was er da anrichtet.
Und die Führung in Teheran? Es gibt viele Gründe sie zu verachten.
Aber dass die nach Trumps großmäulig ausgestoßenen Drohungen da sitzen und abwarten, was sich jetzt tut, so doof sind die nicht.
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