Von Harvey11
Freitag 11.04.2025, 09:33 – geändert Freitag 11.04.2025, 09:39
Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD als »Wunschzettel der Industrie«. Kritik der Gewerkschaften fällt verhalten aus
Für abhängig Beschäftigte und gesellschaftspolitisch Engagierte enthält der am Mittwoch vorgestellte Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wenig Gutes. Die vereinbarte Änderung des Arbeitszeitgesetzes ist ein Stein des Anstoßes. Seit 1918 gilt hierzulande der Achtstundentag, und er ist damit offenbar so veraltet, dass er dringend abgeschafft werden muss. Die Koalitionäre in spe wollen jedenfalls eine Wochenhöchstarbeitszeit einführen. Damit kann an einzelnen Werktagen die Arbeitszeit deutlich über acht Stunden liegen, was auch heute in Ausnahmefällen wie bei der Rufbereitschaft von Personal etwa in Krankenhäusern, bei Feuerwehr, Polizei, Wasser- und Stromversorgern möglich ist.
Also ich sehe das so, passende Arbeitskräfte werden keine gefunden, also werden die, die noch einen Arbeitsplatz haben, länger arbeiten müssen.
Und selbstverständlich später in die Rente gehen.
Die fallen dann schon mal für die dringend erwünschte kostenlose Sonderarbeit, Ehrenamt genannt, aus.
Darum ja auch der angedachte soziale Pflichtdienst. Für alle?
So nebenbei, das wird Deutschland für ausländische Facharbeiter, die man trotz aller rassistischer Vorbehalte sucht, noch attraktiver machen.
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Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD als »Wunschzettel der Industrie«. Kritik der Gewerkschaften fällt verhalten aus
Für abhängig Beschäftigte und gesellschaftspolitisch Engagierte enthält der am Mittwoch vorgestellte Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wenig Gutes. Die vereinbarte Änderung des Arbeitszeitgesetzes ist ein Stein des Anstoßes. Seit 1918 gilt hierzulande der Achtstundentag, und er ist damit offenbar so veraltet, dass er dringend abgeschafft werden muss. Die Koalitionäre in spe wollen jedenfalls eine Wochenhöchstarbeitszeit einführen. Damit kann an einzelnen Werktagen die Arbeitszeit deutlich über acht Stunden liegen, was auch heute in Ausnahmefällen wie bei der Rufbereitschaft von Personal etwa in Krankenhäusern, bei Feuerwehr, Polizei, Wasser- und Stromversorgern möglich ist.
Also ich sehe das so, passende Arbeitskräfte werden keine gefunden, also werden die, die noch einen Arbeitsplatz haben, länger arbeiten müssen.
Und selbstverständlich später in die Rente gehen.
Die fallen dann schon mal für die dringend erwünschte kostenlose Sonderarbeit, Ehrenamt genannt, aus.
Darum ja auch der angedachte soziale Pflichtdienst. Für alle?
So nebenbei, das wird Deutschland für ausländische Facharbeiter, die man trotz aller rassistischer Vorbehalte sucht, noch attraktiver machen.
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