Das ist ein Rausschmiss mit fast ohrenbetäubender Ansage. Schon in ihrem Koalitionsvertrag hatten Union und SPD verbrieft, dass Bahn-Chef Richard Lutz gehen muss, auch der DB-Aufsichtsrat werde neu aufgestellt. Danach herrschte lange Funkstille, während der Staatskonzern seine Kunden munter weiter vergraulte und in Serie Minusrekorde bei der Zuverlässigkeit aufstellte. Nix da mit Neuanfang, dafür monatelanger Umstieg auf Auto und Bus, damit die »Generalsanierung« noch den letzten Fahrgast kostet. Und weil das irgendwie die Bilanzen verhagelt, stehen demnächst Preiserhöhungen von zehn Prozent und mehr ins Haus und wurde Mitte Juni die Familienreservierung abgeschafft. So geht Betriebswirtschaft der Sorte Ballaballa.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr täglich mit der Bahn fahren muss.
Aber demnächst wird ja alles besser, verspricht die Bundesregierung, und CDU-Verkehrsminister Patrick Schnieder eine »Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene«. Das kann alles und nichts bedeuten, wahrscheinlich eher nichts.
Schon damals gab es Zugausfälle, so dass die nächstfolgende Bahn im Berufsverkehr bereits auf halber Strecke restlos überfüllt war.
In Waggons im Sommer angestellte Heizungen, während sie im Winter abgestellt waren. Und dafür bezahlte man einen Haufen Geld für das Jahresticket erster Klasse.
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Das ist ein Rausschmiss mit fast ohrenbetäubender Ansage. Schon in ihrem Koalitionsvertrag hatten Union und SPD verbrieft, dass Bahn-Chef Richard Lutz gehen muss, auch der DB-Aufsichtsrat werde neu aufgestellt. Danach herrschte lange Funkstille, während der Staatskonzern seine Kunden munter weiter vergraulte und in Serie Minusrekorde bei der Zuverlässigkeit aufstellte. Nix da mit Neuanfang, dafür monatelanger Umstieg auf Auto und Bus, damit die »Generalsanierung« noch den letzten Fahrgast kostet. Und weil das irgendwie die Bilanzen verhagelt, stehen demnächst Preiserhöhungen von zehn Prozent und mehr ins Haus und wurde Mitte Juni die Familienreservierung abgeschafft. So geht Betriebswirtschaft der Sorte Ballaballa.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr täglich mit der Bahn fahren muss.
Aber demnächst wird ja alles besser, verspricht die Bundesregierung, und CDU-Verkehrsminister Patrick Schnieder eine »Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene«. Das kann alles und nichts bedeuten, wahrscheinlich eher nichts.
Schon damals gab es Zugausfälle, so dass die nächstfolgende Bahn im Berufsverkehr bereits auf halber Strecke restlos überfüllt war.
In Waggons im Sommer angestellte Heizungen, während sie im Winter abgestellt waren. Und dafür bezahlte man einen Haufen Geld für das Jahresticket erster Klasse.
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