Die Ukraine hat einen Zwölfpunkteplan für den Umgang mit der russisch besetzten Halbinsel Krim und ihren Bewohnern nach einer möglichen Rückeroberung veröffentlicht. Der Zwölfpunkteplan sieht unter anderem vor, Kollaborateuren – beispielsweise hochrangigen Beamten – künftig das Wahlrecht zu entziehen. Außerdem müssten alle russischen Bürger, die sich seit 2014 nach ukrainischem Recht illegal auf der Krim angesiedelt haben, die Halbinsel verlassen. Immobiliengeschäfte würden für nichtig erklärt.
Entnazifizierung Deutschlands als Vorbild
Die Krimbrücke, welche die Halbinsel mit Russland verbindet, soll dem Plan zufolge demontiert werden. Darüber hinaus fordert die Ukraine eine "Detoxifizierung" in Bezug auf von Russland verbreitete Propaganda. Vorbild dafür soll die Entnazifizierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg sein.
Die Zeit online
Ob die Rückeroberung von Erfolg gekrönt ist, steht noch in den Sternen.
Die Ukraine hat einen Zwölfpunkteplan für den Umgang mit der russisch besetzten Halbinsel Krim und ihren Bewohnern nach einer möglichen Rückeroberung veröffentlicht. Der Zwölfpunkteplan sieht unter anderem vor, Kollaborateuren – beispielsweise hochrangigen Beamten – künftig das Wahlrecht zu entziehen. Außerdem müssten alle russischen Bürger, die sich seit 2014 nach ukrainischem Recht illegal auf der Krim angesiedelt haben, die Halbinsel verlassen. Immobiliengeschäfte würden für nichtig erklärt.
Entnazifizierung Deutschlands als Vorbild
Die Krimbrücke, welche die Halbinsel mit Russland verbindet, soll dem Plan zufolge demontiert werden. Darüber hinaus fordert die Ukraine eine "Detoxifizierung" in Bezug auf von Russland verbreitete Propaganda. Vorbild dafür soll die Entnazifizierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg sein.
Die Zeit online
Ob die Rückeroberung von Erfolg gekrönt ist, steht noch in den Sternen.