Bereits 1.200 Tage dauert der Krieg in der Ukraine. Aber ein Ende ist zumindest kurzfristig nicht abzusehen. Die Ukraine ist über die letzten mehr als drei Jahre von ihren westlichen Sponsoren mit Waffen und Geld vollgestopft worden, ohne dass sie das dem Ziel, den Krieg zu gewinnen und Russland eine »strategische Niederlage« beizubringen (Annalena B.), nähergebracht hätte. Auf russischer Seite verzehrt der Krieg ebenfalls menschliche und sachliche Ressourcen – von Gefallenen und Versehrten bis zu fehlenden Kartoffeln und einer anziehenden Inflation. Geht das ewig so weiter?
Womöglich kommt die Wende jetzt aus eben dem Land, das den Krieg 2021 billigend in Kauf genommen hat: den USA. Es mehren sich die Anzeichen, dass die Regierung von Donald Trump allmählich die Lust am Stellvertreterkrieg knapp 8.000 Kilometer östlich von Washington verliert. Beschleunigt könnte diesen Sinneswandel ausgerechnet der ukrainische Verzweiflungsakt vom letzten Sonntag gegen strategische Luftstützpunkte der russischen Armee haben.
Die Ukrainer haben es zu weit getrieben. Jedenfalls hat man in Washington gemerkt, dass es brenzlig werden könnte, weil es die Ukrainer zu weit treiben.
In Washington will man den Krieg in Europa auf Europa beschränken.
Dort hat man den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt.
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Bereits 1.200 Tage dauert der Krieg in der Ukraine. Aber ein Ende ist zumindest kurzfristig nicht abzusehen. Die Ukraine ist über die letzten mehr als drei Jahre von ihren westlichen Sponsoren mit Waffen und Geld vollgestopft worden, ohne dass sie das dem Ziel, den Krieg zu gewinnen und Russland eine »strategische Niederlage« beizubringen (Annalena B.), nähergebracht hätte. Auf russischer Seite verzehrt der Krieg ebenfalls menschliche und sachliche Ressourcen – von Gefallenen und Versehrten bis zu fehlenden Kartoffeln und einer anziehenden Inflation. Geht das ewig so weiter?
Womöglich kommt die Wende jetzt aus eben dem Land, das den Krieg 2021 billigend in Kauf genommen hat: den USA. Es mehren sich die Anzeichen, dass die Regierung von Donald Trump allmählich die Lust am Stellvertreterkrieg knapp 8.000 Kilometer östlich von Washington verliert. Beschleunigt könnte diesen Sinneswandel ausgerechnet der ukrainische Verzweiflungsakt vom letzten Sonntag gegen strategische Luftstützpunkte der russischen Armee haben.
Die Ukrainer haben es zu weit getrieben. Jedenfalls hat man in Washington gemerkt, dass es brenzlig werden könnte, weil es die Ukrainer zu weit treiben.
In Washington will man den Krieg in Europa auf Europa beschränken.
Dort hat man den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt.
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