Von Techniker2
20.05.2018, 08:18 – geändert 20.05.2018, 08:35
Kreuzfahrt Moskau-St. Petersburg
Eigentlich war es schon ein längerer Traum, eine Flussreise in Russland zu erleben und nun, im Alter, war es möglich. Der Hund wurde zu Bekannten gegeben, die einen Hund der selben Rasse führen, ein Platz im Parkhaus per Internet gebucht, nach Dresden gefahren, Auto abgestellt und los gings.
Erst mal ging gar nicht los, denn der Dresdner International Airport schien mir nicht durch regen Flugverkehr zu glänzen. Sollte ich noch einmal wiedergeboren werden, suche ich mir einen Job als Fluglotse in Dresden.
Aber dann war es so weit: Einchecken! Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, Boarding. Das Flugzeug war übrigens eine Suchoi der Aeroflot. Ich hatte bis dahin gar nicht geahnt, dass Suchoi auch Passagierjets baut. Reisen bildet!
Immer wieder ein schönes Gefühl, wenn der Pilot die Maschine auf der Rollbahn auf Geschwindigkeit bringt und nach wenigen Stunden mussten wir die Uhren eine Stunde vorstellen: Scheremetjewo. Das war natürlich eine völlig andere Qualität, ein riesiger Flugplatz, ständig Starts und Landungen, ganz anders als das eher verschlafen wirkende Dresden.
Der Reiseveranstalter hatte einen Kleinbus gechartert und so donnerten wir, es war bereits dunkel, durch Moskau zum северны речны вокзал, also zum "Nördlichen Flussbahnhof"
Da lag sie nun, die Anton Tschechow, die nun 9 Tage unser Zuhause sein sollte, ein sehr großes Schiff, wesentlich grösser, als ich die Donau-Kreuzfahrtschiffe in Erinnerung hatte.
Ich war hundemüde, aber erst bekamen wir unsere Kabine zugewiesen, dann Abendessen (reichlich), fünf Gänge, und dann "Cпать!"
Am nächsten Tag klagte mein Weib über Kreuzschmerzen, und Tatsache, die Matratze war schon "gut eingelegen", so dass wir noch mal die Betten tauschten.
Überhaupt machten die Kabinen einen etwas schwachen Eindruck, speziell das Bad gefiel mir gar nicht. Beim Duschen kein Einhebelmischer, zwei einzelne Handräder, dann las man dort auf Schildern, dass man kein Papier in die Toilette, sondern in ein extra Behältnis werfen solle, nun ja.
Danach stand der erste Höhepunkt an: Stadtrundfahrt.
Am nächsten Tag klagte mein Weib über Kreuzschmerzen, und Tatsache, die Matratze war schon "gut eingelegen", so dass wir noch mal die Betten tauschten.
Überhaupt machten die Kabinen einen etwas schwachen Eindruck, speziell das Bad gefiel mir gar nicht. Beim Duschen kein Einhebelmischer, zwei einzelne Handräder, dann las man dort auf Schildern, dass man kein Papier in die Toilette, sondern in ein extra Behältnis werfen solle, nun ja.
Danach stand der erste Höhepunkt an: Stadtrundfahrt.
Schon bei der nächtlichen Fahrt zum Schiff fiel mir auf, dass Moskau eine pulsierende Großstadt ist und auf der Rundfahrt bestätigte sich dieser Eindruck. Grosse Straßen, sehr viel Verkehr, fast alle Autos ausländischer Marken vertreten, und, was mich etwas verwunderte, fast alle neueren Baujahrs. Wie uns der Stadtführer erklärte, gibt man gerade jüngeren Bürgern großzügig Kredite. Alle Kirchen mit golden glänzenden Zwiebeltürmen, überall drehten sich Baukräne, wurden Strassen in Stand gesetzt und trotzdem gab es sehr, sehr viel Grün im Stadtbild zu sehen. Mir hat Moskau sehr gut gefallen.
Kreuzfahrt Moskau-St. Petersburg
Eigentlich war es schon ein längerer Traum, eine Flussreise in Russland zu erleben und nun, im Alter, war es möglich. Der Hund wurde zu Bekannten gegeben, die einen Hund der selben Rasse führen, ein Platz im Parkhaus per Internet gebucht, nach Dresden gefahren, Auto abgestellt und los gings.
Erst mal ging gar nicht los, denn der Dresdner International Airport schien mir nicht durch regen Flugverkehr zu glänzen. Sollte ich noch einmal wiedergeboren werden, suche ich mir einen Job als Fluglotse in Dresden.
Aber dann war es so weit: Einchecken! Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, Boarding. Das Flugzeug war übrigens eine Suchoi der Aeroflot. Ich hatte bis dahin gar nicht geahnt, dass Suchoi auch Passagierjets baut. Reisen bildet!
Immer wieder ein schönes Gefühl, wenn der Pilot die Maschine auf der Rollbahn auf Geschwindigkeit bringt und nach wenigen Stunden mussten wir die Uhren eine Stunde vorstellen: Scheremetjewo. Das war natürlich eine völlig andere Qualität, ein riesiger Flugplatz, ständig Starts und Landungen, ganz anders als das eher verschlafen wirkende Dresden.
Der Reiseveranstalter hatte einen Kleinbus gechartert und so donnerten wir, es war bereits dunkel, durch Moskau zum северны речны вокзал, also zum "Nördlichen Flussbahnhof"
Da lag sie nun, die Anton Tschechow, die nun 9 Tage unser Zuhause sein sollte, ein sehr großes Schiff, wesentlich grösser, als ich die Donau-Kreuzfahrtschiffe in Erinnerung hatte.
Ich war hundemüde, aber erst bekamen wir unsere Kabine zugewiesen, dann Abendessen (reichlich), fünf Gänge, und dann "Cпать!"
Am nächsten Tag klagte mein Weib über Kreuzschmerzen, und Tatsache, die Matratze war schon "gut eingelegen", so dass wir noch mal die Betten tauschten.
Überhaupt machten die Kabinen einen etwas schwachen Eindruck, speziell das Bad gefiel mir gar nicht. Beim Duschen kein Einhebelmischer, zwei einzelne Handräder, dann las man dort auf Schildern, dass man kein Papier in die Toilette, sondern in ein extra Behältnis werfen solle, nun ja.
Danach stand der erste Höhepunkt an: Stadtrundfahrt.
Am nächsten Tag klagte mein Weib über Kreuzschmerzen, und Tatsache, die Matratze war schon "gut eingelegen", so dass wir noch mal die Betten tauschten.
Überhaupt machten die Kabinen einen etwas schwachen Eindruck, speziell das Bad gefiel mir gar nicht. Beim Duschen kein Einhebelmischer, zwei einzelne Handräder, dann las man dort auf Schildern, dass man kein Papier in die Toilette, sondern in ein extra Behältnis werfen solle, nun ja.
Danach stand der erste Höhepunkt an: Stadtrundfahrt.
Schon bei der nächtlichen Fahrt zum Schiff fiel mir auf, dass Moskau eine pulsierende Großstadt ist und auf der Rundfahrt bestätigte sich dieser Eindruck. Grosse Straßen, sehr viel Verkehr, fast alle Autos ausländischer Marken vertreten, und, was mich etwas verwunderte, fast alle neueren Baujahrs. Wie uns der Stadtführer erklärte, gibt man gerade jüngeren Bürgern großzügig Kredite. Alle Kirchen mit golden glänzenden Zwiebeltürmen, überall drehten sich Baukräne, wurden Strassen in Stand gesetzt und trotzdem gab es sehr, sehr viel Grün im Stadtbild zu sehen. Mir hat Moskau sehr gut gefallen.