Die erste Woche im März war voller Aufregungen. Es rumorte in unserem Haus und es wurde wie man so sagt < auf den Kopf gestellt >. Eine spezielle Sammelstelle wurde eingerichtet um alles aufzunehmen, für das was mit uns reisen durfte oder musste. Die Luft lag voller Spannung und eine Generalreinigung machte dem sonst so gemütliche Wohngefühl ein Ende. Das war aber ganz gut so, denn damit verdrängten wir unseren Abschiedsschmerz.. Schnell noch Zeitungen und anderes abbestellt. Versuche Freunde und Verwandte mit einer baldigen Rückkehr zu trösten, nahm auch einige Zeit in Anspruch, dabei wurden gegenseitige Versprechungen abgegeben, wie: Das nächste Mal aber treffen wir uns ganz bestimmt zu einem Hock. Na hoffentlich klappt´s.
Ganz zum Schluss rief uns noch der Steuerberater an, um uns mitzuteilen, da wäre doch noch eine „kleine“ Steuernachzahlung zu leisten, aber da war uns schon alles Wurst, bei uns hatte sich der Süden bereits, wie eine Spinne im Denkapparat festgesetzt und liess jegliches Unheil im rosa Licht erscheinen.
Grosse Probleme bereitet immer der Abschied von den Pflanzenkindern. Jedes wurde nochmals begossen und ermahnt sich wacker zu halten, ordentlich zu wachsen und zu gedeihen.
Dann kam die letzte Nacht und ein endgültiges Abschiednehmen. Es war nur ein kurzer Schlaf bis zum Morgen um 5°°. Eine kurze Katzenwäsche und dann aufgeregtes Restepacken, Kontrolle der Türen und der Beleuchtung und ab ins Auto. Bis zur Autobahn immer wieder gegenseitige Fragen: Hast du das erledigt, oder nicht? Müssen wir nochmals zurück, weil der berühmte Herd nicht abgeschaltet ist? Aber dann werfen wir alle“ Wenn und Aber`s“, sowie Sorgen einfach über Bord.
Ein wunderbarer Sternenhimmel empfing uns und die Autobahn gab den Weg frei ohne eine einzige Baustelle. Mann, waren wir glücklich und genossen einen ersten frühen Ermunterungs-Kaffe in Frankreich.
Unser Diesele wurde gleich mit neuem Treibstoff versehen und siehe da, die Öko-Steuer hat es endlich geschafft: Die Preise sind den unseren sehr ähnlich geworden. Aber dennoch war es ein grosses Gefühl jetzt im Euroland zu reisen, ein bißchen nun wirklich Europäer zu sein und dazu zu gehören. Wir hatten den Eindruck, dass trotz aller negativen Mache, jeder Stolz auf die neue Gemeinsamkeit, gerne mit seinen EUROS protzte.
Auf genau 130 Km/h stellten wir nun den Tempomaten ein und durchfuhren so die Vogesen und denJura. Die Wiesen rechts und links der Autoroute –Franc waren trotz erster Sonnenstrahlen noch gefroren und die Kühe standen muhend da und dachten sicher, die haben es gut: die sind auf der Strasse in den Süden.
Runter geht’s ins Tal der Rhone, ein grosser mächtiger Strom mit vielen interessanten Ausblicken. Dann Lyon eine Millionenstadt, der Tempomat ist jetzt abgeschaltet dem Fahrer stehen Schweissperlen auf der Stirne, bis wieder Felder und Wälder erscheinen und wir wieder auf 130 gehen können.
Reise in den Süden
Die erste Woche im März war voller Aufregungen. Es rumorte in unserem Haus und es wurde wie man so sagt < auf den Kopf gestellt >. Eine spezielle Sammelstelle wurde eingerichtet um alles aufzunehmen, für das was mit uns reisen durfte oder musste. Die Luft lag voller Spannung und eine Generalreinigung machte dem sonst so gemütliche Wohngefühl ein Ende. Das war aber ganz gut so, denn damit verdrängten wir unseren Abschiedsschmerz.. Schnell noch Zeitungen und anderes abbestellt. Versuche Freunde und Verwandte mit einer baldigen Rückkehr zu trösten, nahm auch einige Zeit in Anspruch, dabei wurden gegenseitige Versprechungen abgegeben, wie: Das nächste Mal aber treffen wir uns ganz bestimmt zu einem Hock. Na hoffentlich klappt´s.
Ganz zum Schluss rief uns noch der Steuerberater an, um uns mitzuteilen, da wäre doch noch eine „kleine“ Steuernachzahlung zu leisten, aber da war uns schon alles Wurst, bei uns hatte sich der Süden bereits, wie eine Spinne im Denkapparat festgesetzt und liess jegliches Unheil im rosa Licht erscheinen.
Grosse Probleme bereitet immer der Abschied von den Pflanzenkindern. Jedes wurde nochmals begossen und ermahnt sich wacker zu halten, ordentlich zu wachsen und zu gedeihen.
Dann kam die letzte Nacht und ein endgültiges Abschiednehmen. Es war nur ein kurzer Schlaf bis zum Morgen um 5°°. Eine kurze Katzenwäsche und dann aufgeregtes Restepacken, Kontrolle der Türen und der Beleuchtung und ab ins Auto. Bis zur Autobahn immer wieder gegenseitige Fragen: Hast du das erledigt, oder nicht? Müssen wir nochmals zurück, weil der berühmte Herd nicht abgeschaltet ist? Aber dann werfen wir alle“ Wenn und Aber`s“, sowie Sorgen einfach über Bord.
Ein wunderbarer Sternenhimmel empfing uns und die Autobahn gab den Weg frei ohne eine einzige Baustelle. Mann, waren wir glücklich und genossen einen ersten frühen Ermunterungs-Kaffe in Frankreich.
Unser Diesele wurde gleich mit neuem Treibstoff versehen und siehe da, die Öko-Steuer hat es endlich geschafft: Die Preise sind den unseren sehr ähnlich geworden. Aber dennoch war es ein grosses Gefühl jetzt im Euroland zu reisen, ein bißchen nun wirklich Europäer zu sein und dazu zu gehören. Wir hatten den Eindruck, dass trotz aller negativen Mache, jeder Stolz auf die neue Gemeinsamkeit, gerne mit seinen EUROS protzte.
Auf genau 130 Km/h stellten wir nun den Tempomaten ein und durchfuhren so die Vogesen und denJura. Die Wiesen rechts und links der Autoroute –Franc waren trotz erster Sonnenstrahlen noch gefroren und die Kühe standen muhend da und dachten sicher, die haben es gut: die sind auf der Strasse in den Süden.
Runter geht’s ins Tal der Rhone, ein grosser mächtiger Strom mit vielen interessanten Ausblicken. Dann Lyon eine Millionenstadt, der Tempomat ist jetzt abgeschaltet dem Fahrer stehen Schweissperlen auf der Stirne, bis wieder Felder und Wälder erscheinen und wir wieder auf 130 gehen können.