Moskau!
Am 6.6. flogen wir von Berlin-Tegel nach Moskau Domodedovo. Abflug war für 15.30 vorgesehen, musste aber wegen Unwetter verschoben werden.
Achtung! Die Fluggesellschaft druckt auf die Bordkarten nicht - wie bisher so gewohnt - den Beginn des Boardings aus, sondern das Ende. Das wäre fast knapp geworden.
Ankunft also nicht 19:20, sondern 21:30 Uhr. Der von unserer Tochter beauftragte Taxifahrer stand schon am Exit - unseren Namen auf dem Tablet. Es gab reichlich Verkehr auf den Straßen, Dauer etwa eine Stunde, am Ziel waren umgerechnet 20€ fällig. Gleiche Strecke in Berlin geschätzt 60€.
Wir sind in Moskau an den nächsten Tagen fast nur Taxi gefahren, unser Schwiegersohn beherrscht die dortige Taxi-App souverän. Damit wird das Taxi an den Ort der Wahl bestellt, wo wir abgeholt werden wollen.
Abends haben wir viel (deutsch + englisch) geredet und nur noch einen Absacker (Gin-Tonic) genommen. Etwas Obst stand auch noch auf dem Tisch.
Untergebracht wurden wir im Gästezimmer mit eigenem Badezimmer; es war sehr erholsam, wir haben gut geruht. Die Wohnung hat über 150qm, einiges Rest-Umzugsgut war noch nicht eingeräumt. Aber das störte nicht.
Freitag, der 7.6. begann mit Frühstück, dabei gab es die ersten Honigsorten zur Auswahl. Da unsere Tochter arbeiten musste, sind wir mit unserem englischen Schwiegersohn in die nähere Umgebung gelaufen, mit Universitätsgebäude, Park und einer Brückenaussicht auf die Moskwa und das Olympiastadion von 1980.
Nach dem Mittagessen - unsere Tochter war dabei - und der anschließenden Mittagsruhe fuhren wir mit dem Taxi in die Moskau-City, einem relativ neuen Hochhaus-Komplex, der an ähnliche Bauten in Dubai erinnert. Im 86. Stockwerk hatten wir einen Sundowner und anschließend - wieder nach Taxifahrt - einen ersten ausgiebigen Spaziergang in Richtung Roter Platz. Bei der ewigen Flamme an der Kreml-Mauer auch mal wieder ein paar Fotos, danach war es 0.00 Uhr und der Zugang zum Roten Platz war gesperrt.
Also: Heimfahrt, Absacker (Gin-Tonic) und Nachtruhe.
Samstag, der 8.6., begann mit Frühstück und dabei weiteren Honigsorten. Danach zum Heldenplatz und in die dortige Metro-Station. Wir begannen eine Metro-Tour mit schätzungsweise fünfzehn Metro-Stationen, alle außerordentlich sehenswert. Gucken, staunen, fotografieren, weiterfahren. Mittagessen gab es bei einem Georgier - einem der zahlreichen Lieblings-Restaurants der Kinder - und dann ging es weiter zum Russischen Staatszirkus. Die grandiose Vorstellung - angelehnt an die Abenteuer Aladins - enthielt im Vergleich zum zehnmal so teuren Friedrichstadt-Palast in Berlin neben Tanz-Shows und Akrobatik auch Tierdressuren; wir haben Kamele, Pferde (2x), mehrere Rassen Hunde, Pumas, Affen und Flusspferde gesehen. Nach Schluss der Vorstellung konnten wir uns draußen noch an einem grandiosen Unwetter erfreuen. Dann nach Hause, Abendessen in einem asiatischen Restaurant in der Umgebung, Absacker, Nachtruhe.
Sonntag, der 9.6., begann mit Frühstück und dabei weiteren Honigsorten. Danach ging es endlich mit dem Taxi zum Roten Platz. Den Lenin haben wir ausgelassen, Schwerpunkte waren die Basilius-Kathedrale und ein frisch entstandener Park bis hinunter zur Moskwa. Dort haben wir auch zu Mittag gegessen. Anschließend sind wir durch den Park zurück ins Kaufhaus GUM. Weltberühmt; aber für Berliner Flanierer nicht Besonderes. Irgendwie ist es meiner Gattin gelungen, mich vom - sonst üblichen - Kauf einer neuen Krawatte abzuhalten. Es wurde unseren Damen dann auch allmählich zu warm und so haben wir uns auf den Weg zurück gemacht, um den Nachmittag auf dem Balkon zu verbringen.
Am Montag, den 10.6., gab es ein irres Frühstück. Unsere Tochter hatte Pfannkuchen gebacken (Eierkuchen, Blinis), dazu gab es "erstaunlicherweise" jede Menge Honig, frisch zubereitete Obstschalen (Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Sanddorn, …) und für ganz obenauf noch Schmand. IRRE!
Für Mittag war eine Schifffahrt (3 Stunden) auf der Moskwa gebucht, mit Gucken, Staunen, Fotografieren, Essen, Trinken, Eis. Anschließend sind wir zum nahegelegenen Hotel Ukraina spaziert, dort gibt es ein Modell des Kreml mit Umgebung und ganz oben eine Sundowner-Bar mit - ausschließlich - Mercedes-Cocktails. Ich hatte eine leckere E-Klasse, meine Gattin war mit ihrem SLK relativ unzufrieden. Danach gab es nur noch Heimfahrt und gemütliches Beisammensitzen.
Dienstag Morgen um 9 Uhr saßen wir im Taxi, der Flieger ging um 12.30 Uhr und um 17.00 Uhr saßen wir wieder zuhause in Berlin in unserem Garten.
Fazit: Es wird nicht der letzte Besuch gewesen sein; bis 2021 ist unsere Tochter in Moskau gebucht. Naturgemäß konnte ich nur einen kleinen Teil der gewonnenen Eindrücke hier unterbringen.
Moskau!
Am 6.6. flogen wir von Berlin-Tegel nach Moskau Domodedovo. Abflug war für 15.30 vorgesehen, musste aber wegen Unwetter verschoben werden.
Achtung! Die Fluggesellschaft druckt auf die Bordkarten nicht - wie bisher so gewohnt - den Beginn des Boardings aus, sondern das Ende. Das wäre fast knapp geworden.
Ankunft also nicht 19:20, sondern 21:30 Uhr. Der von unserer Tochter beauftragte Taxifahrer stand schon am Exit - unseren Namen auf dem Tablet. Es gab reichlich Verkehr auf den Straßen, Dauer etwa eine Stunde, am Ziel waren umgerechnet 20€ fällig. Gleiche Strecke in Berlin geschätzt 60€.
Wir sind in Moskau an den nächsten Tagen fast nur Taxi gefahren, unser Schwiegersohn beherrscht die dortige Taxi-App souverän. Damit wird das Taxi an den Ort der Wahl bestellt, wo wir abgeholt werden wollen.
Abends haben wir viel (deutsch + englisch) geredet und nur noch einen Absacker (Gin-Tonic) genommen. Etwas Obst stand auch noch auf dem Tisch.
Untergebracht wurden wir im Gästezimmer mit eigenem Badezimmer; es war sehr erholsam, wir haben gut geruht. Die Wohnung hat über 150qm, einiges Rest-Umzugsgut war noch nicht eingeräumt. Aber das störte nicht.
Freitag, der 7.6. begann mit Frühstück, dabei gab es die ersten Honigsorten zur Auswahl. Da unsere Tochter arbeiten musste, sind wir mit unserem englischen Schwiegersohn in die nähere Umgebung gelaufen, mit Universitätsgebäude, Park und einer Brückenaussicht auf die Moskwa und das Olympiastadion von 1980.
Nach dem Mittagessen - unsere Tochter war dabei - und der anschließenden Mittagsruhe fuhren wir mit dem Taxi in die Moskau-City, einem relativ neuen Hochhaus-Komplex, der an ähnliche Bauten in Dubai erinnert. Im 86. Stockwerk hatten wir einen Sundowner und anschließend - wieder nach Taxifahrt - einen ersten ausgiebigen Spaziergang in Richtung Roter Platz. Bei der ewigen Flamme an der Kreml-Mauer auch mal wieder ein paar Fotos, danach war es 0.00 Uhr und der Zugang zum Roten Platz war gesperrt.
Also: Heimfahrt, Absacker (Gin-Tonic) und Nachtruhe.
Samstag, der 8.6., begann mit Frühstück und dabei weiteren Honigsorten. Danach zum Heldenplatz und in die dortige Metro-Station. Wir begannen eine Metro-Tour mit schätzungsweise fünfzehn Metro-Stationen, alle außerordentlich sehenswert. Gucken, staunen, fotografieren, weiterfahren. Mittagessen gab es bei einem Georgier - einem der zahlreichen Lieblings-Restaurants der Kinder - und dann ging es weiter zum Russischen Staatszirkus. Die grandiose Vorstellung - angelehnt an die Abenteuer Aladins - enthielt im Vergleich zum zehnmal so teuren Friedrichstadt-Palast in Berlin neben Tanz-Shows und Akrobatik auch Tierdressuren; wir haben Kamele, Pferde (2x), mehrere Rassen Hunde, Pumas, Affen und Flusspferde gesehen. Nach Schluss der Vorstellung konnten wir uns draußen noch an einem grandiosen Unwetter erfreuen. Dann nach Hause, Abendessen in einem asiatischen Restaurant in der Umgebung, Absacker, Nachtruhe.
Sonntag, der 9.6., begann mit Frühstück und dabei weiteren Honigsorten. Danach ging es endlich mit dem Taxi zum Roten Platz. Den Lenin haben wir ausgelassen, Schwerpunkte waren die Basilius-Kathedrale und ein frisch entstandener Park bis hinunter zur Moskwa. Dort haben wir auch zu Mittag gegessen. Anschließend sind wir durch den Park zurück ins Kaufhaus GUM. Weltberühmt; aber für Berliner Flanierer nicht Besonderes. Irgendwie ist es meiner Gattin gelungen, mich vom - sonst üblichen - Kauf einer neuen Krawatte abzuhalten. Es wurde unseren Damen dann auch allmählich zu warm und so haben wir uns auf den Weg zurück gemacht, um den Nachmittag auf dem Balkon zu verbringen.
Am Montag, den 10.6., gab es ein irres Frühstück. Unsere Tochter hatte Pfannkuchen gebacken (Eierkuchen, Blinis), dazu gab es "erstaunlicherweise" jede Menge Honig, frisch zubereitete Obstschalen (Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Sanddorn, …) und für ganz obenauf noch Schmand. IRRE!
Für Mittag war eine Schifffahrt (3 Stunden) auf der Moskwa gebucht, mit Gucken, Staunen, Fotografieren, Essen, Trinken, Eis. Anschließend sind wir zum nahegelegenen Hotel Ukraina spaziert, dort gibt es ein Modell des Kreml mit Umgebung und ganz oben eine Sundowner-Bar mit - ausschließlich - Mercedes-Cocktails. Ich hatte eine leckere E-Klasse, meine Gattin war mit ihrem SLK relativ unzufrieden. Danach gab es nur noch Heimfahrt und gemütliches Beisammensitzen.
Dienstag Morgen um 9 Uhr saßen wir im Taxi, der Flieger ging um 12.30 Uhr und um 17.00 Uhr saßen wir wieder zuhause in Berlin in unserem Garten.
Fazit: Es wird nicht der letzte Besuch gewesen sein; bis 2021 ist unsere Tochter in Moskau gebucht. Naturgemäß konnte ich nur einen kleinen Teil der gewonnenen Eindrücke hier unterbringen.