Das Ziel war Cala Ratjada an der hohen NO-Küste Mallorcas. Das Taxi kam gegen 3.15 Uhr. Zwanzig Minuten später betraten wir das Flughafengebäude. Um 5.50 Uhr sollte die Maschine abheben. Doch erst gegen 6.30 Uhr war es denn soweit. Etwa eine Stunde später flogen wir über die schneebedeckten Gipfel der Alpen.
„Wahnsinn! Einsamkeit, Stille und ewiges Eis ... “
Allmählich wandelte sich das Bild. Die bizarren Berge blieben in der Ferne zurück. Stattdessen schauten wir auf sanfte, bewaldete Hügelketten. Sie schlossen riesige Ebenen ein, in denen ich inmitten ausgedehnter Felder verstreut liegende Ortschaften ausmachte. Nach einer weiteren Stunde durften wir uns am Anblick des im gleißenden Sonnenschein tiefblau glitzernden Mittelmeeres erfreuen. Ab und an tauchten winzige Felseninseln auf, aber ansonsten sahen wir bis zum Horizont nur auf Wasser.
Bei wolkenlosem Himmel und brütender Hitze landete die Maschine auf dem Flugplatz von Palma de Mallorca, was eine extreme Umstellung für uns bedeutete. Vor dem Gepäckband standen wir uns eine halbe Stunde lang die Beine in den Bauch und bewunderten mindestens fünfzehn Sonnenschirme, zwei Kosmetiktaschen und etliche Buggys, bevor dann endlich unsere Koffer auftauchten.
Nach der über einstündigen Busfahrt nach Cala Ratjada kamen wir dort völlig erschöpft an. Das 500m vom Strand entfernt an der Cala Agulla gelegene Hotel war zwar mit drei Sternen ausgezeichnet, aber spanische drei Sterne sind nicht den deutschen gleichzusetzen. Es entpuppte sich als eine der typischen Bettenburgen. So betrat ich die Empfangshalle mit ziemlich gemischten Gefühlen, war aber dann sehr angenehm überrascht. Sie war gut gestaltet und alles strahlte vor Sauberkeit.
„Na, mal abwarten, wie es oben aussehen wird!“
Ein Lift beförderte uns in die vierte Etage. Das Zimmer erwies sich als recht geräumig und das Bad bot sogar eine Badewanne. Auch hier war es blitzsauber. Von dem Balkon aus genossen wir zur Linken einen wunderbaren Blick aufs Meer und zur anderen Seite hin beobachteten wir den Trubel um die Souvenirläden.
Das Gepäck war fix verstaut, wir erkundeten die Räumlichkeiten. Das Haus bot einen Speisesaal mit einem traumhaften Meerblick, einen Gesellschaftssaal, mehrere Bars, ein Solarium, einen Sportraum mit Billardtisch sowie Tischtennisplatte, einen großen Außenpool, mehrere Sonnenterrassen und eine Bühne, auf der abends Musik und Live-Gesang geboten wurden. Klar ließen wir keine Tanzgelegenheit aus. Genauso erfüllten wir unsere Touristenpflicht und klapperten brav die Souvenirmeile ab, rein in den Kitsch, fix wieder raus und husch in den noch größeren. Die Fantasie kannte keine Grenzen. Fast vergaßen wir, dass wir hier fremd waren, denn von allen Seiten klangen uns deutsche Sprachfetzen entgegen. Eher hätten wir annehmen können, dass statt unser die Spanier die Gäste gewesen wären.
Morgens plünderten wir das umfangreiche Frühstücksbuffet. Sogar der Kaffee schmeckte gut. An den darauf folgenden Tagen verweigerte einer der beiden Kaffeeautomaten mehrmals seinen Dienst und die Warteschlange vor seinem Kollegen fiel mindestens doppelt so lang aus. Doch bekanntlich ist alles eine Angelegenheit der Gewöhnung, also beeilte ich mich hiermit, denn im Urlaub wollte ich mich ja erholen und nicht etwa als psychische Zitterespe nach Hause zurückkehren. Ansonsten gab es wirklich nichts zu beanstanden. Auch abends war das Buffet sehr reichhaltig. Kein Gast lärmte nachts durch das Hotel und auch in den Bars ging es sehr gesittet zu. Und der Zimmerservice klappte hervorragend. Nach dem Frühstück waren die Betten bereits gemacht, die Handtücher ausgewechselt und es war gründlich geputzt worden.
Das Ziel war Cala Ratjada an der hohen NO-Küste Mallorcas. Das Taxi kam gegen 3.15 Uhr. Zwanzig Minuten später betraten wir das Flughafengebäude. Um 5.50 Uhr sollte die Maschine abheben. Doch erst gegen 6.30 Uhr war es denn soweit. Etwa eine Stunde später flogen wir über die schneebedeckten Gipfel der Alpen.
„Wahnsinn! Einsamkeit, Stille und ewiges Eis ... “
Allmählich wandelte sich das Bild. Die bizarren Berge blieben in der Ferne zurück. Stattdessen schauten wir auf sanfte, bewaldete Hügelketten. Sie schlossen riesige Ebenen ein, in denen ich inmitten ausgedehnter Felder verstreut liegende Ortschaften ausmachte. Nach einer weiteren Stunde durften wir uns am Anblick des im gleißenden Sonnenschein tiefblau glitzernden Mittelmeeres erfreuen. Ab und an tauchten winzige Felseninseln auf, aber ansonsten sahen wir bis zum Horizont nur auf Wasser.
Bei wolkenlosem Himmel und brütender Hitze landete die Maschine auf dem Flugplatz von Palma de Mallorca, was eine extreme Umstellung für uns bedeutete. Vor dem Gepäckband standen wir uns eine halbe Stunde lang die Beine in den Bauch und bewunderten mindestens fünfzehn Sonnenschirme, zwei Kosmetiktaschen und etliche Buggys, bevor dann endlich unsere Koffer auftauchten.
Nach der über einstündigen Busfahrt nach Cala Ratjada kamen wir dort völlig erschöpft an. Das 500m vom Strand entfernt an der Cala Agulla gelegene Hotel war zwar mit drei Sternen ausgezeichnet, aber spanische drei Sterne sind nicht den deutschen gleichzusetzen. Es entpuppte sich als eine der typischen Bettenburgen. So betrat ich die Empfangshalle mit ziemlich gemischten Gefühlen, war aber dann sehr angenehm überrascht. Sie war gut gestaltet und alles strahlte vor Sauberkeit.
„Na, mal abwarten, wie es oben aussehen wird!“
Ein Lift beförderte uns in die vierte Etage. Das Zimmer erwies sich als recht geräumig und das Bad bot sogar eine Badewanne. Auch hier war es blitzsauber. Von dem Balkon aus genossen wir zur Linken einen wunderbaren Blick aufs Meer und zur anderen Seite hin beobachteten wir den Trubel um die Souvenirläden.
Das Gepäck war fix verstaut, wir erkundeten die Räumlichkeiten. Das Haus bot einen Speisesaal mit einem traumhaften Meerblick, einen Gesellschaftssaal, mehrere Bars, ein Solarium, einen Sportraum mit Billardtisch sowie Tischtennisplatte, einen großen Außenpool, mehrere Sonnenterrassen und eine Bühne, auf der abends Musik und Live-Gesang geboten wurden. Klar ließen wir keine Tanzgelegenheit aus. Genauso erfüllten wir unsere Touristenpflicht und klapperten brav die Souvenirmeile ab, rein in den Kitsch, fix wieder raus und husch in den noch größeren. Die Fantasie kannte keine Grenzen. Fast vergaßen wir, dass wir hier fremd waren, denn von allen Seiten klangen uns deutsche Sprachfetzen entgegen. Eher hätten wir annehmen können, dass statt unser die Spanier die Gäste gewesen wären.
Morgens plünderten wir das umfangreiche Frühstücksbuffet. Sogar der Kaffee schmeckte gut. An den darauf folgenden Tagen verweigerte einer der beiden Kaffeeautomaten mehrmals seinen Dienst und die Warteschlange vor seinem Kollegen fiel mindestens doppelt so lang aus. Doch bekanntlich ist alles eine Angelegenheit der Gewöhnung, also beeilte ich mich hiermit, denn im Urlaub wollte ich mich ja erholen und nicht etwa als psychische Zitterespe nach Hause zurückkehren. Ansonsten gab es wirklich nichts zu beanstanden. Auch abends war das Buffet sehr reichhaltig. Kein Gast lärmte nachts durch das Hotel und auch in den Bars ging es sehr gesittet zu. Und der Zimmerservice klappte hervorragend. Nach dem Frühstück waren die Betten bereits gemacht, die Handtücher ausgewechselt und es war gründlich geputzt worden.