Von ehemaliges Mitglied
Mittwoch 23.10.2019, 09:23
Wir sind insgesamt lt. GPS 3.469 sm (6.424 km) gesegelt, was rein rechnerisch 19,4 sm (35,9 km) pro Tag entspricht, wobei wir allerdings an vielen Tagen unsere “be happy“ garnicht bewegt haben und irgendwo im Hafen oder vor Anker lagen.
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Das segeltechnisch „anspruchsvollste“ Teilstück auf unserem gesamten Törn war die Straße von Messina, die Sizilien vom italienischen Festland trennt. Lt. Wikipedia ist sie etwa 32 km lang und zwischen 3 und 8 km breit. Das anspruchsvolle daran sind die starken und sehr böigen Winde, die dort fast immer wehen, die immensen Strömungen und sehr starke Strudel, die dort mitunter sehr heftig auftreten.
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Glaubt man dem antiken Homer, hausen dort angeblich auch die beiden mythologischen Ungeheuer Skylla und Charybdis, die die Durchfahrt sehr erschweren und Schiffe mit ihren Besatzungen in´s Verderben ziehen. Wir haben die beiden Fabelwesen zwar glücklicherweise nicht gesehen, sehr wohl aber die Strömung und die Strudel bemerkt und würden jedem abraten, mit einem kleinen Boot dort nachts durchzufahren, wo doch angeblich sogar für Ozeanriesen Lotsenpflicht besteht.
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Unsere längste “Non-Stopp-Etappe“ segelten wir jetzt auf unserer Heimreise. Wir entschlossen uns am 22.11. gegen 07:00 h Richtung Heimat zu segeln, weil der Wind auf die von uns erwünschte Richtung drehte, die Wind-Prognose auch für die nächsten Tage passte, und nahmen Kurs von Agrigento (Südspitze Siziliens) Richtung Gruissan, was einer Strecke lt. GPS von 664,80 sm (1.231 km) entspricht.
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Unser Böötchen lief echt super gut und wir brauchten für diese Strecke genau 93,5 Stunden (knappe 4 Tage), = rd. 7,11 Knoten durchschnittliche Geschwindigkeit, für einen Fahrtensegler ein echt guter Schnitt, zumal wir ja auch nicht auf der Flucht waren. Wir haben normal 74 m² Segelfläche und sind tagsüber zusätzlich mit unserem 96 m² Gennaker gefahren = also mit insgesamt rd. 170 m² Segelfläche, nachts natürlich ohne Gennaker und mit gerefften Segeln.
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Wir waren 44 Tage in kleinen (Strand)-Hotels, haben an 46 Tagen in Häfen auf unserem Boot übernachtet und an 89 Tagen in kleinen Buchten geankert (für uns immer ein Höhepunkt auf unseren Törns).
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An 74 Tagen sind wir ausgegangen, waren mind. 1 x pro Woche Tanzen, haben uns an 12 Tagen einen Leihwagen genommen, an weiteren 6 Tagen Motorroller (jede/r) gemietet und uns Natur, Land und Leute angeschaut. Wenn wir im Hafen lagen, sind wir immer Essen gewesen. Auch vor Anker liegend sind wir mit unserem Beiboot oft zum Essen gefahren. Das “nicht kochen zu müssen“ ist für uns auch Auszeit und gehört wie selbstverständlich dazu.
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Wir haben allerdings auch sehr gern und oft gegrillt. Fleisch, frischesten Fisch direkt vom Kutter, dazu gegrillte Kartoffeln, frischen Salat (gab es übrigens fast täglich!), Brot oder Baguette dazu, ne Flasche gekühlten Wein oder ein, zwei kalte Biere = einfach nur klasse.
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Zwischendurch etwas zum Thema Verpflegung:
Laura und ich legen generell sehr viel Wert auf gutes Essen, Zuhause, in Restaurants aber ebenso an Bord. Damit meine ich allerdings weder Schickimicki- oder Sternekoch-Restaurants, sondern einfach nur gute Küche und gutes Essen muß nicht unbedingt teuer sein.
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Man kann z.B. auch in St. Tropez oder selbst in Monte Carlo gut und trotzdem günstig essen gehen, wenn man einfach mal zwei Querstraßen weiter geht und die Touri-Abzock-Restaurants meidet. Zur Erinnerung:
Die sehr gute und reichliche Fischplatte für Zwei mit 4 Sorten gegrilltem Fisch, div. Beilagen und Salat hat pro Pärchen 39,00 € gekostet, eine Flasche Weißwein 16,00 €; und das in einem guten Restaurant in Monte Carlo in der (Vor-) Saison.
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Anders als viele Touristen sind wir allerdings nie in Restaurants gegangen, die mit Werbe-Schildern nach dem Motto “Schweinebraten mit Knödel und Kraut“ oder “original deutscher Kaffee“ um Gäste gebuhlt haben (das kenne ich noch aus den 70er Jahren von den Balearen), sondern haben immer nur in Restaurants mit regionaler, einheimischer Küche gegessen (einfach mal die Einheimischen fragen, die haben die besten Tipps).
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Wir hatten für unterwegs natürlich auch Konserven und Fertiggerichte an Bord, so z.B. für längere Non-Stopp-Törns oder wenn es mal schnell gehen sollte, allerdings haben wir diese nicht allzu oft verwendet. Wir hatten auch eine gute Angel an Bord, haben es allerdings nicht geschafft, während unserer Törns auch nur einen Fisch aus dem Wasser zu ziehen, keine Ahnung warum. Wir hatten uns zweimal in Häfen sogar extra Köderfische besorgt, haben auch Krebsfleisch genommen, aber gebissen hat, außer mehrfach in Ankerbuchten, nix (dort aber auch nur ganz kleine Mini-Fischchen, die wir vorsichtig vom Haken befreit und dann wieder freigelassen haben). Die Angel haben wir daraufhin frustriert verschenkt.
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An Treibstoff haben wir 26 Liter Diesel (nur für Hafenmanöver und “Einfahren“ des Ankers, wir hatten nie richtige Flaute und konnten so immer segeln), etwa 110 Liter Diesel für unsere Heizung (um es unter Deck überall im Schiff mollig warm zu haben, tja, meine Frau halt J) und 210 Liter Benzin für unseren Außenborder am Beiboot verbraucht, mit dem wir öfters an den Küsten oder um kleine Inseln herumgekurvt sind, während unsere “be happy“ im Hafen oder vor Anker lag.
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Wir hatten nicht “Wetter“, sondern richtig “Sommer“, teilweise aber, wie in Montenegro und Rom mit bis zu 42 Grad für uns allerdings viel zu heiß. Selbst Laura, die als Südfranzösin hohe Temperaturen eigentlich gewohnt ist, hatte mit dieser Hitze so ihre Probleme. Ansonsten hatten wir bis Ende Sept. ständig Temperaturen von 28-35 Grad, das konnte man gut aushalten, zumal an der See auch immer ein Lüftchen wehte.
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Selbst im Okt. war es, von den wenigen (Regen)-Tagen mal abgesehen, immer noch zwischen 20-26 Grad warm, dann kippten die Temperaturen allerdings, trotzdem hatten wir selbst im Nov auf Sizilien immer noch zwischen 16-20 Grad.
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Das Meer war zwischen 22 Grad (Anfang Juni in Gruissan) - 28 Grad (Aug., Ionische Inseln), warm, danach normalisierten sich die Temperaturen auf zwischen 22 – 25 Grad, im Okt. hatte das Meer 22 Grad, bei unserer Abfahrt aus Agrigento war das Meer immer noch 19 Grad warm und wir waren das letzte Mal für dieses Jahr im Mittelmeer schwimmen.
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An insgesamt (nur) 14 Tagen hat es (zumindest mal zwischendurch) geregnet, an 5 Tagen hatten wir Gewitter, an 16 Tagen Starkwind (echt geiles Segeln), an 5 Tagen wehte es mit 8-10 Beaufort so ordentlich, daß wir auf die Weiterfahrt verzichtet haben und 1 Tag hatten wir schwersten Sturm (s.o., Bora).
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Wir werden oft gefragt, was wir auf unseren Törn´s so ausgeben? Auf diesem Törn haben wir pro Tag / Person 49,11 € ausgegeben, inkl. wirklich aller Kosten (wie die Flüge für uns, meinen Sohn und dessen Freundin und unsere „Zwischenstopp-Hotels“) .
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Ohne die Hotels, die ja auch nicht hätten sein müssen, die wir uns aber zwischendurch immer mal wieder gern gegönnt haben, ohne den Rom-Aufenthalt inkl. Flug und Hotel und ohne Hin- und Rückflug für meinen Sohn mit Freundin von und nach Deutschland haben wir inkl. aller Kosten (komplette Verpflegung, Liegeplatz mit Strom und Wasser, Ausgehen -Essen gehen / Tanzen-, Besichtigungen, Eintrittsgelder, Mietwagen / Roller, Diesel / Benzin) pro Tag / Person 23,39 € ausgegeben.
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Rechnet man z.B. 7 Tage "Malle" ab D für mind. 299,00 € / Person dagegen, kommt man auf einen Tagessatz von 42,71 €, dann ist aber außer Halbpension meist nichts dabei.
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Natürlich hinkt die o.g. Aufstellung, da ich hierbei ein Boot voraussetze, sie soll aber nur die laufenden, täglichen Kosten aufzeigen. Ein kleiner Segler (ggf. auch mit Trailer) kostet auch nicht mehr als ein Mittelklassewagen und man kann damit wunderschöne Wochenendtörns / Urlaube verbringen.
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Wir sind insgesamt lt. GPS 3.469 sm (6.424 km) gesegelt, was rein rechnerisch 19,4 sm (35,9 km) pro Tag entspricht, wobei wir allerdings an vielen Tagen unsere “be happy“ garnicht bewegt haben und irgendwo im Hafen oder vor Anker lagen.
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Das segeltechnisch „anspruchsvollste“ Teilstück auf unserem gesamten Törn war die Straße von Messina, die Sizilien vom italienischen Festland trennt. Lt. Wikipedia ist sie etwa 32 km lang und zwischen 3 und 8 km breit. Das anspruchsvolle daran sind die starken und sehr böigen Winde, die dort fast immer wehen, die immensen Strömungen und sehr starke Strudel, die dort mitunter sehr heftig auftreten.
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Glaubt man dem antiken Homer, hausen dort angeblich auch die beiden mythologischen Ungeheuer Skylla und Charybdis, die die Durchfahrt sehr erschweren und Schiffe mit ihren Besatzungen in´s Verderben ziehen. Wir haben die beiden Fabelwesen zwar glücklicherweise nicht gesehen, sehr wohl aber die Strömung und die Strudel bemerkt und würden jedem abraten, mit einem kleinen Boot dort nachts durchzufahren, wo doch angeblich sogar für Ozeanriesen Lotsenpflicht besteht.
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Unsere längste “Non-Stopp-Etappe“ segelten wir jetzt auf unserer Heimreise. Wir entschlossen uns am 22.11. gegen 07:00 h Richtung Heimat zu segeln, weil der Wind auf die von uns erwünschte Richtung drehte, die Wind-Prognose auch für die nächsten Tage passte, und nahmen Kurs von Agrigento (Südspitze Siziliens) Richtung Gruissan, was einer Strecke lt. GPS von 664,80 sm (1.231 km) entspricht.
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Unser Böötchen lief echt super gut und wir brauchten für diese Strecke genau 93,5 Stunden (knappe 4 Tage), = rd. 7,11 Knoten durchschnittliche Geschwindigkeit, für einen Fahrtensegler ein echt guter Schnitt, zumal wir ja auch nicht auf der Flucht waren. Wir haben normal 74 m² Segelfläche und sind tagsüber zusätzlich mit unserem 96 m² Gennaker gefahren = also mit insgesamt rd. 170 m² Segelfläche, nachts natürlich ohne Gennaker und mit gerefften Segeln.
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Wir waren 44 Tage in kleinen (Strand)-Hotels, haben an 46 Tagen in Häfen auf unserem Boot übernachtet und an 89 Tagen in kleinen Buchten geankert (für uns immer ein Höhepunkt auf unseren Törns).
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An 74 Tagen sind wir ausgegangen, waren mind. 1 x pro Woche Tanzen, haben uns an 12 Tagen einen Leihwagen genommen, an weiteren 6 Tagen Motorroller (jede/r) gemietet und uns Natur, Land und Leute angeschaut. Wenn wir im Hafen lagen, sind wir immer Essen gewesen. Auch vor Anker liegend sind wir mit unserem Beiboot oft zum Essen gefahren. Das “nicht kochen zu müssen“ ist für uns auch Auszeit und gehört wie selbstverständlich dazu.
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Wir haben allerdings auch sehr gern und oft gegrillt. Fleisch, frischesten Fisch direkt vom Kutter, dazu gegrillte Kartoffeln, frischen Salat (gab es übrigens fast täglich!), Brot oder Baguette dazu, ne Flasche gekühlten Wein oder ein, zwei kalte Biere = einfach nur klasse.
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Zwischendurch etwas zum Thema Verpflegung:
Laura und ich legen generell sehr viel Wert auf gutes Essen, Zuhause, in Restaurants aber ebenso an Bord. Damit meine ich allerdings weder Schickimicki- oder Sternekoch-Restaurants, sondern einfach nur gute Küche und gutes Essen muß nicht unbedingt teuer sein.
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Man kann z.B. auch in St. Tropez oder selbst in Monte Carlo gut und trotzdem günstig essen gehen, wenn man einfach mal zwei Querstraßen weiter geht und die Touri-Abzock-Restaurants meidet. Zur Erinnerung:
Die sehr gute und reichliche Fischplatte für Zwei mit 4 Sorten gegrilltem Fisch, div. Beilagen und Salat hat pro Pärchen 39,00 € gekostet, eine Flasche Weißwein 16,00 €; und das in einem guten Restaurant in Monte Carlo in der (Vor-) Saison.
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Anders als viele Touristen sind wir allerdings nie in Restaurants gegangen, die mit Werbe-Schildern nach dem Motto “Schweinebraten mit Knödel und Kraut“ oder “original deutscher Kaffee“ um Gäste gebuhlt haben (das kenne ich noch aus den 70er Jahren von den Balearen), sondern haben immer nur in Restaurants mit regionaler, einheimischer Küche gegessen (einfach mal die Einheimischen fragen, die haben die besten Tipps).
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Wir hatten für unterwegs natürlich auch Konserven und Fertiggerichte an Bord, so z.B. für längere Non-Stopp-Törns oder wenn es mal schnell gehen sollte, allerdings haben wir diese nicht allzu oft verwendet. Wir hatten auch eine gute Angel an Bord, haben es allerdings nicht geschafft, während unserer Törns auch nur einen Fisch aus dem Wasser zu ziehen, keine Ahnung warum. Wir hatten uns zweimal in Häfen sogar extra Köderfische besorgt, haben auch Krebsfleisch genommen, aber gebissen hat, außer mehrfach in Ankerbuchten, nix (dort aber auch nur ganz kleine Mini-Fischchen, die wir vorsichtig vom Haken befreit und dann wieder freigelassen haben). Die Angel haben wir daraufhin frustriert verschenkt.
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An Treibstoff haben wir 26 Liter Diesel (nur für Hafenmanöver und “Einfahren“ des Ankers, wir hatten nie richtige Flaute und konnten so immer segeln), etwa 110 Liter Diesel für unsere Heizung (um es unter Deck überall im Schiff mollig warm zu haben, tja, meine Frau halt J) und 210 Liter Benzin für unseren Außenborder am Beiboot verbraucht, mit dem wir öfters an den Küsten oder um kleine Inseln herumgekurvt sind, während unsere “be happy“ im Hafen oder vor Anker lag.
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Wir hatten nicht “Wetter“, sondern richtig “Sommer“, teilweise aber, wie in Montenegro und Rom mit bis zu 42 Grad für uns allerdings viel zu heiß. Selbst Laura, die als Südfranzösin hohe Temperaturen eigentlich gewohnt ist, hatte mit dieser Hitze so ihre Probleme. Ansonsten hatten wir bis Ende Sept. ständig Temperaturen von 28-35 Grad, das konnte man gut aushalten, zumal an der See auch immer ein Lüftchen wehte.
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Selbst im Okt. war es, von den wenigen (Regen)-Tagen mal abgesehen, immer noch zwischen 20-26 Grad warm, dann kippten die Temperaturen allerdings, trotzdem hatten wir selbst im Nov auf Sizilien immer noch zwischen 16-20 Grad.
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Das Meer war zwischen 22 Grad (Anfang Juni in Gruissan) - 28 Grad (Aug., Ionische Inseln), warm, danach normalisierten sich die Temperaturen auf zwischen 22 – 25 Grad, im Okt. hatte das Meer 22 Grad, bei unserer Abfahrt aus Agrigento war das Meer immer noch 19 Grad warm und wir waren das letzte Mal für dieses Jahr im Mittelmeer schwimmen.
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An insgesamt (nur) 14 Tagen hat es (zumindest mal zwischendurch) geregnet, an 5 Tagen hatten wir Gewitter, an 16 Tagen Starkwind (echt geiles Segeln), an 5 Tagen wehte es mit 8-10 Beaufort so ordentlich, daß wir auf die Weiterfahrt verzichtet haben und 1 Tag hatten wir schwersten Sturm (s.o., Bora).
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Wir werden oft gefragt, was wir auf unseren Törn´s so ausgeben? Auf diesem Törn haben wir pro Tag / Person 49,11 € ausgegeben, inkl. wirklich aller Kosten (wie die Flüge für uns, meinen Sohn und dessen Freundin und unsere „Zwischenstopp-Hotels“) .
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Ohne die Hotels, die ja auch nicht hätten sein müssen, die wir uns aber zwischendurch immer mal wieder gern gegönnt haben, ohne den Rom-Aufenthalt inkl. Flug und Hotel und ohne Hin- und Rückflug für meinen Sohn mit Freundin von und nach Deutschland haben wir inkl. aller Kosten (komplette Verpflegung, Liegeplatz mit Strom und Wasser, Ausgehen -Essen gehen / Tanzen-, Besichtigungen, Eintrittsgelder, Mietwagen / Roller, Diesel / Benzin) pro Tag / Person 23,39 € ausgegeben.
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Rechnet man z.B. 7 Tage "Malle" ab D für mind. 299,00 € / Person dagegen, kommt man auf einen Tagessatz von 42,71 €, dann ist aber außer Halbpension meist nichts dabei.
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Natürlich hinkt die o.g. Aufstellung, da ich hierbei ein Boot voraussetze, sie soll aber nur die laufenden, täglichen Kosten aufzeigen. Ein kleiner Segler (ggf. auch mit Trailer) kostet auch nicht mehr als ein Mittelklassewagen und man kann damit wunderschöne Wochenendtörns / Urlaube verbringen.
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