Von ehemaliges Mitglied
Mittwoch 23.10.2019, 09:24
Wenn man in Häfen liegt, kommt es natürlich unweigerlich zu Kontakten mit anderen Bootfahrern / Yachties: Wo kommt Ihr her, wo wollt Ihr hin, wie war die Fahrt, usw.
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Manche Hafenkontakte sind schön, machen Spaß, manche wünscht man sich garnicht erst zu erleben, so wird anscheinend wird auf manchen Charterbooten mehr gesoffen als gesegelt. Wir trafen u.a. auf eine bereits schon morgens um 11.00 h anscheinend völlig betrunkene österreichische Crew einer Charteryacht, die einfach nur peinlich waren:
diverse Pullen im Cockpit, quer über den ganzen Hafen gröhlen und alle dazu mit irgendwelchen alpenländischen Schlagern in einer Lautstärke bedröhnen, die jeder Disko Ehre gemacht hätten. Diese Leute / Yacht hat man dann letztendlich auch des Hafens verwiesen (der Vercharterer mußte sogar jemanden schicken, die Yacht abzuholen, denn die gerufene Polizei ließ diese Crew nicht mehr ans Steuer).
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Nicht gerade Spaß hat man auch, wenn man in Griechenland oder Kroatien in Häfen auf sogenannte Flottillen trifft (viele Yachten eines Vercharterers auf einem Haufen), da dort anscheinend auch öfters Voll-Suff und Gegröhle vorzuherrschen scheint. Es ist halt auch beim Bootfahren / Segeln wie im richtigen Leben: Idioten gibt’s anscheinend an jeder Ecke.
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Bei uns war Alkohol übrigens sowohl während des Segelns als auch vor einer “Wache“ immer absolut tabu; aber im Hafen / vor Anker, dann aber, ja dann ging´s los, dann „“kamen die Pullen auf den Tisch“ (ist natürlich Quatsch, ich hatte während der ganzen Zeit nicht einmal einen Kater, Laura einmal schon -nachdem sie mit der Tochter meiner Pensionswirtin und deren Freundinnen in Brela tanzen war-, was aber nur daran lag, das ein Drink wohl schlecht gewesen sein muß; soll ich so schreiben *lach).
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Wir trafen aber auch sehr nette Leute, so z.B. in Dubrovnik ein Schweizer Rentnerpaar, die mit ihrem 15 m Katamaran unterwegs waren und seit 4 Jahren dauerhaft auf ihrem Boot leben. Die beiden kamen gaaaaanz langsam die Adria runter und waren -mit diversen geplanten Zwischenstopps- Richtung Zypern unterwegs, wo sie schon seit Jahren überwintern.
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Eine sehr nette Begegnung hatten wir kurz vor unserer Heimfahrt in Catania auf Sizilien. Dort lag neben uns eine 27 Jahre alte aber Top in Schuß befindliche 8 m Yacht aus Perth / Australien. Mit ihr fuhr ein junges Ehepaar von knapp über 30 J. um die Welt. Sie kamen jetzt das Rote Meer hoch, durch den Suezkanal, sind über Kreta auf Sizilien gelandet und wollen weiter gen Westen auf die Kanaren. Die Beiden wollen dort Weihnachten und Silvester verbringen und Anfang Jan. über den Atlantik in die Karibik. In der Karibik wollen die beiden 2-3 Monate bleiben und dann durch den Panamakanal und über den Pazifik langsam nach Hause fahren.
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Die Beiden (sie Sekretärin, er Kfz.-Mechaniker) sind bereits 1 ½ Jahre unterwegs und haben vor, noch ebenso lange unterwegs zu sein. Sie erzählten uns, das sie ihr Boot für 21.000 $ gekauft und dann 1 Jahr auf Vordermann gebracht haben, bevor sie losfuhren.
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Beide haben über Jahre gespart, um sich ihren Traum einer Weltumseglung erfüllen zu können, bevor die Familienplanung losgehen soll und so haben sie sich eine 3-jährige Auszeit verordnet, frei nach dem Motto “wenn nicht jetzt, wann dann?“
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Sie argumentieren:
Wir leben an Bord, Essen und Trinken müssen wir zuhause auch und wir kommen gut klar. Die beiden gönnen sich etwa einmal pro Woche “Ausgehen“ (verteilt über die ganze Welt, wer kann das schon von sich sagen = geil, oder?) und sie sind sehr glücklich.
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Laura war von den Erzählungen der Beiden sehr angetan, ja regelrecht fasziniert, bekam ein merkwürdiges Funkeln in ihren Augen und sagte später zu mir: “ ... toll, was die Beiden machen, ein Traum? oder ... “?
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Ich kenne meinen Schatz sehr genau, ich kenne ihre Reaktionen und weiß (ganz sicher): Da kommt noch was nach, da kommt noch Einiges ............ *freu*
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Eines der faszinierersten Erlebnisse überhaupt war, als wir in den Kornaten überraschend in eine Gruppe (vielleicht 8-10 Tiere) riesiger Finnwale gesegelt sind. Diese Tiere können angeblich bis zu 27 m lang werden und sind sehr beeindruckend. Wir drehten sofort bei und konnten sie so einige Minuten lang beobachten, bevor sie wieder abtauchten und nicht mehr zu sehen waren = einfach nur toll!
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Auf unserem Törn hatte keiner von uns eine Uhr um, es sei denn, wir waren verabredet oder hatten was vor, was eine gewisse Pünktlichkeit voraussetze (zuhause kriege ich ohne Uhr eine Krise). Manchmal hatten wir unsere Handys tagelang aus, kein ständiges Telefongebimmel und keine mitunter schon zwanghafte “immer Erreichbarkeit“; wir genießen das sehr. Das “hinter sich lassen“ des Alltags ist es, was für uns Beide den Reiz unserer Auszeittörns ausmacht.
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Wir hatten wunderschöne Tage u. Nächte auf See, in kleinen (Stadt)-Häfen, vor Anker in traumhaften Buchten.... , morgens, während unter Deck schon der Kaffee durchläuft und die Croissants aufbacken, “wie Gott einen schuf“ aus dem Cockpit ins warme Meer zu springen und noch vor dem Frühstück ´ne Runde zu schwimmen, am leeren oder zumindest fast leeren Strand in einer kleinen Bucht zu grillen, die Stille abends im Cockpit unterm Sternhimmel mit leiser Musik und einer guter Flasche Wein zu genießen, uvm.
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Fazit:
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So schön unser diesjähriger Törn auch war, diesmal war es uns beiden an vielen Tagen viel zu heiß, Temperaturen von über 40 Grad und bis zu 28 Grad warmes Meer brauchen wir nicht. Wir haben in stillen Ankerbuchten so manche Nacht an Deck geschlafen, weil es trotz Windfang über den Luken im Boot einfach nicht auszuhalten war.
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Da wir wegen der Flüchtlingsproblematik (deswegen haben wir sowohl Malta als auch Kreta ausgelassen, selbst auf Sizilien gab es schon gewisse “Schwierigkeiten“), nicht in das östliche Mittelmeer (Ägäis) segeln wollen, wegen der politischen Lage die Türkei erst recht nicht anfahren werden und die nordafrikanische Küste ohnehin meiden, sind wir mit dem Mittelmeer und der Adria fast durch.
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Fast? Ja, es fehlt uns noch die Westküste des “italienischen Stiefels“ von Ligurien im Norden über die Toscana, Elba, Kampagnien (das “Cilento“ z.B. soll wunderschön sein) bis Kalabrien im Süden. Die ganze Westküste Italiens ist es wert, nicht übergangen zu werden und so werden wir diese Küste auch später mal irgendwann absegeln. Für die nächsten mind. 2 Jahre werden wir allerdings die franz. Atlantikküste hoch und runter absegeln.
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Wir hatten wieder eine traumhafte Auszeit und einen wunderschönen Törn. Wir haben sehr viel gesehen, sehr viel erlebt, hatten schönstes Wetter und haben uns die ganze Zeit super verstanden. Es ist es sehr schön, das wir uns auch diesmal nicht zuviel wurden, wo wir doch den ganzen Törn 24 Stunden täglich zusammen waren.
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Wir sind sehr glücklich zusammen und freuen uns sehr, das wir gemeinsam so ein herrliches Leben führen können.
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fin
verfasst 11.12.2017
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Dieser Bericht stammt noch aus einer Zeit, als meine / unsere Ehe noch intakt war.
Leider geschah dann etwas, womit ich nicht leben kann und so habe ich mich von meiner Frau getrennt und bin (erstmal) wieder zurück nach Deutschland. Meine Frau möchte nicht, das wir uns scheiden lassen.
Wie es weiter geht? Ich weiß es derzeit nicht
Wenn man in Häfen liegt, kommt es natürlich unweigerlich zu Kontakten mit anderen Bootfahrern / Yachties: Wo kommt Ihr her, wo wollt Ihr hin, wie war die Fahrt, usw.
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Manche Hafenkontakte sind schön, machen Spaß, manche wünscht man sich garnicht erst zu erleben, so wird anscheinend wird auf manchen Charterbooten mehr gesoffen als gesegelt. Wir trafen u.a. auf eine bereits schon morgens um 11.00 h anscheinend völlig betrunkene österreichische Crew einer Charteryacht, die einfach nur peinlich waren:
diverse Pullen im Cockpit, quer über den ganzen Hafen gröhlen und alle dazu mit irgendwelchen alpenländischen Schlagern in einer Lautstärke bedröhnen, die jeder Disko Ehre gemacht hätten. Diese Leute / Yacht hat man dann letztendlich auch des Hafens verwiesen (der Vercharterer mußte sogar jemanden schicken, die Yacht abzuholen, denn die gerufene Polizei ließ diese Crew nicht mehr ans Steuer).
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Nicht gerade Spaß hat man auch, wenn man in Griechenland oder Kroatien in Häfen auf sogenannte Flottillen trifft (viele Yachten eines Vercharterers auf einem Haufen), da dort anscheinend auch öfters Voll-Suff und Gegröhle vorzuherrschen scheint. Es ist halt auch beim Bootfahren / Segeln wie im richtigen Leben: Idioten gibt’s anscheinend an jeder Ecke.
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Bei uns war Alkohol übrigens sowohl während des Segelns als auch vor einer “Wache“ immer absolut tabu; aber im Hafen / vor Anker, dann aber, ja dann ging´s los, dann „“kamen die Pullen auf den Tisch“ (ist natürlich Quatsch, ich hatte während der ganzen Zeit nicht einmal einen Kater, Laura einmal schon -nachdem sie mit der Tochter meiner Pensionswirtin und deren Freundinnen in Brela tanzen war-, was aber nur daran lag, das ein Drink wohl schlecht gewesen sein muß; soll ich so schreiben *lach).
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Wir trafen aber auch sehr nette Leute, so z.B. in Dubrovnik ein Schweizer Rentnerpaar, die mit ihrem 15 m Katamaran unterwegs waren und seit 4 Jahren dauerhaft auf ihrem Boot leben. Die beiden kamen gaaaaanz langsam die Adria runter und waren -mit diversen geplanten Zwischenstopps- Richtung Zypern unterwegs, wo sie schon seit Jahren überwintern.
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Eine sehr nette Begegnung hatten wir kurz vor unserer Heimfahrt in Catania auf Sizilien. Dort lag neben uns eine 27 Jahre alte aber Top in Schuß befindliche 8 m Yacht aus Perth / Australien. Mit ihr fuhr ein junges Ehepaar von knapp über 30 J. um die Welt. Sie kamen jetzt das Rote Meer hoch, durch den Suezkanal, sind über Kreta auf Sizilien gelandet und wollen weiter gen Westen auf die Kanaren. Die Beiden wollen dort Weihnachten und Silvester verbringen und Anfang Jan. über den Atlantik in die Karibik. In der Karibik wollen die beiden 2-3 Monate bleiben und dann durch den Panamakanal und über den Pazifik langsam nach Hause fahren.
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Die Beiden (sie Sekretärin, er Kfz.-Mechaniker) sind bereits 1 ½ Jahre unterwegs und haben vor, noch ebenso lange unterwegs zu sein. Sie erzählten uns, das sie ihr Boot für 21.000 $ gekauft und dann 1 Jahr auf Vordermann gebracht haben, bevor sie losfuhren.
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Beide haben über Jahre gespart, um sich ihren Traum einer Weltumseglung erfüllen zu können, bevor die Familienplanung losgehen soll und so haben sie sich eine 3-jährige Auszeit verordnet, frei nach dem Motto “wenn nicht jetzt, wann dann?“
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Sie argumentieren:
Wir leben an Bord, Essen und Trinken müssen wir zuhause auch und wir kommen gut klar. Die beiden gönnen sich etwa einmal pro Woche “Ausgehen“ (verteilt über die ganze Welt, wer kann das schon von sich sagen = geil, oder?) und sie sind sehr glücklich.
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Laura war von den Erzählungen der Beiden sehr angetan, ja regelrecht fasziniert, bekam ein merkwürdiges Funkeln in ihren Augen und sagte später zu mir: “ ... toll, was die Beiden machen, ein Traum? oder ... “?
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Ich kenne meinen Schatz sehr genau, ich kenne ihre Reaktionen und weiß (ganz sicher): Da kommt noch was nach, da kommt noch Einiges ............ *freu*
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Eines der faszinierersten Erlebnisse überhaupt war, als wir in den Kornaten überraschend in eine Gruppe (vielleicht 8-10 Tiere) riesiger Finnwale gesegelt sind. Diese Tiere können angeblich bis zu 27 m lang werden und sind sehr beeindruckend. Wir drehten sofort bei und konnten sie so einige Minuten lang beobachten, bevor sie wieder abtauchten und nicht mehr zu sehen waren = einfach nur toll!
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Auf unserem Törn hatte keiner von uns eine Uhr um, es sei denn, wir waren verabredet oder hatten was vor, was eine gewisse Pünktlichkeit voraussetze (zuhause kriege ich ohne Uhr eine Krise). Manchmal hatten wir unsere Handys tagelang aus, kein ständiges Telefongebimmel und keine mitunter schon zwanghafte “immer Erreichbarkeit“; wir genießen das sehr. Das “hinter sich lassen“ des Alltags ist es, was für uns Beide den Reiz unserer Auszeittörns ausmacht.
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Wir hatten wunderschöne Tage u. Nächte auf See, in kleinen (Stadt)-Häfen, vor Anker in traumhaften Buchten.... , morgens, während unter Deck schon der Kaffee durchläuft und die Croissants aufbacken, “wie Gott einen schuf“ aus dem Cockpit ins warme Meer zu springen und noch vor dem Frühstück ´ne Runde zu schwimmen, am leeren oder zumindest fast leeren Strand in einer kleinen Bucht zu grillen, die Stille abends im Cockpit unterm Sternhimmel mit leiser Musik und einer guter Flasche Wein zu genießen, uvm.
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Fazit:
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So schön unser diesjähriger Törn auch war, diesmal war es uns beiden an vielen Tagen viel zu heiß, Temperaturen von über 40 Grad und bis zu 28 Grad warmes Meer brauchen wir nicht. Wir haben in stillen Ankerbuchten so manche Nacht an Deck geschlafen, weil es trotz Windfang über den Luken im Boot einfach nicht auszuhalten war.
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Da wir wegen der Flüchtlingsproblematik (deswegen haben wir sowohl Malta als auch Kreta ausgelassen, selbst auf Sizilien gab es schon gewisse “Schwierigkeiten“), nicht in das östliche Mittelmeer (Ägäis) segeln wollen, wegen der politischen Lage die Türkei erst recht nicht anfahren werden und die nordafrikanische Küste ohnehin meiden, sind wir mit dem Mittelmeer und der Adria fast durch.
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Fast? Ja, es fehlt uns noch die Westküste des “italienischen Stiefels“ von Ligurien im Norden über die Toscana, Elba, Kampagnien (das “Cilento“ z.B. soll wunderschön sein) bis Kalabrien im Süden. Die ganze Westküste Italiens ist es wert, nicht übergangen zu werden und so werden wir diese Küste auch später mal irgendwann absegeln. Für die nächsten mind. 2 Jahre werden wir allerdings die franz. Atlantikküste hoch und runter absegeln.
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Wir hatten wieder eine traumhafte Auszeit und einen wunderschönen Törn. Wir haben sehr viel gesehen, sehr viel erlebt, hatten schönstes Wetter und haben uns die ganze Zeit super verstanden. Es ist es sehr schön, das wir uns auch diesmal nicht zuviel wurden, wo wir doch den ganzen Törn 24 Stunden täglich zusammen waren.
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Wir sind sehr glücklich zusammen und freuen uns sehr, das wir gemeinsam so ein herrliches Leben führen können.
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fin
verfasst 11.12.2017
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Dieser Bericht stammt noch aus einer Zeit, als meine / unsere Ehe noch intakt war.
Leider geschah dann etwas, womit ich nicht leben kann und so habe ich mich von meiner Frau getrennt und bin (erstmal) wieder zurück nach Deutschland. Meine Frau möchte nicht, das wir uns scheiden lassen.
Wie es weiter geht? Ich weiß es derzeit nicht