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Alte Donau in Wien

Von Hermaria Freitag 10.08.2018, 10:38 – geändert Freitag 10.08.2018, 10:39

seit heuer ist die Stadt mit den eigenen neuen Mähbooten unterwegs.

Wien. Dem Badespaß an der Alten Donau steht ab sofort nichts mehr im Wege: Nachdem Anrainer und Bootsverleiher wegen der vielen Wasserpflanzen heftige Kritik geübt haben, hat die Stadt den Einsatz der Mähboote intensiviert – offenbar mit Erfolg. Bereits 2.600 Tonnen – so viel wie im gesamten letzten Jahr – wurden aus dem Wasser gefischt.

„Wir werden am Ende des Jahres voraussichtlich zwischen 3.000 und 4.000 Tonnen Makrophyten entfernt haben“, erklärt Gerald Loew von der MA 45. Seit Juni wurde in zwei Schichten von 6 bis 23 Uhr gemäht. Mit den 17 Booten, die in zweieinhalb Meter Tiefe schneiden.


Grund für den Pflanzen-Wucher sind unter anderem die hohen Temperaturen. Derzeit hat das Wasser in der Alten Donau 29,4 Grad, in der Neuen Donau 27,8 Grad. Angst davor, dass das Wasser „kippt“, braucht man jedoch nicht haben. „Wir haben eine Top-Wasserqualität, vergleichbar mit diversen Bergseen. Die vielen Wasserpflanzen sind zwar lästig, sorgen aber gleichzeitig für eine hervorragende Wasserqualität“, heißt es von der MA 45.
Viel Spass beim Baden

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