Vor manchen, manchen Jahren,
als ich zuerst dich sah,
war eine Locke rabenschwarz,
braun deine Wange da.
Jetzt ist die Wange blässer,
wie Silber glänzt dein Haar,
und dennoch bist du lieber mir,
ja lieber, als mir der Jüngling war.
Des Lebens schroffe Hügel
erstiegen Hand in Hand
wir, wie es Wind und Wetter gab.
hin über Fels und Sand.
Jetzt ist der Abend milder,
wir steigen sanft hinab,
und dort am Fluß erwartet uns
ein Brautgemach, das Grab.
(Robert Burns)
Robert Burns war ein schottischer Dichter und paßt eigentlich nicht in die Gruppe "Deutsche Lyrik". Doch fand ich dieses Gedicht so berührend dass ich es einfach weitergeben wollte.
Bildquelle: Pixabay kostenlos
Vor manchen, manchen Jahren,
als ich zuerst dich sah,
war eine Locke rabenschwarz,
braun deine Wange da.
Jetzt ist die Wange blässer,
wie Silber glänzt dein Haar,
und dennoch bist du lieber mir,
ja lieber, als mir der Jüngling war.
Des Lebens schroffe Hügel
erstiegen Hand in Hand
wir, wie es Wind und Wetter gab.
hin über Fels und Sand.
Jetzt ist der Abend milder,
wir steigen sanft hinab,
und dort am Fluß erwartet uns
ein Brautgemach, das Grab.
(Robert Burns)
Robert Burns war ein schottischer Dichter und paßt eigentlich nicht in die Gruppe "Deutsche Lyrik". Doch fand ich dieses Gedicht so berührend dass ich es einfach weitergeben wollte.