Endlich letzter Schultag vor den Winterferien. Weihnachtsfeier ist angesagt und das ganze Schulhaus ist hell erleuchtet.. Schon vier Wochen vor dem fest hatte der Schulchor die altbekannten weisen geprobt und fehlerlos klangen sie nun durch das Gebäude. kaum war der letzte Ton verklungen, der Beifall der der Klassenkameraden und Lehrer beendet, sprangen die Kinder ausgelassen die Treppenstufen hinunter ins Freie. Aus dem strahlenden Licht hinein in die Dunkelheit.
Denn nur zwei Straßen weiter standen keine hell erleuchteten Gebäude, hingen keine Lichterketten an den Bäumen in den Vorgärten. Es war als hätte jemand plötzlich das Licht gelöscht. Hier stand nur eine verbogene Straßenlaterne und spendete spärliches Licht. Gleich daneben, fast unsichtbar, das ältere vom Verfall bedrohte Häuschen eines alten Ehepaares. Hinter dem Fenster flackerte das Licht einer einzelnen Kerze. Hier saßen die beiden jeden Abend eng und schweigend beieinander, um die Stille zu hören. Sie hatten den Großteil ihres Lebens hinter sich und sind dankbar das Alltägliche noch miteinander zu erleben. Und doch ist es ihnen dieses Jahr etwas schwer ums Herz, sie spüren , wie ihre Kräfte langsam schwinden. Schon längst haben sie sich in ihre kleine Welt zurück gezogen und es bleibt ihnen nur zu warten. Zu warten bis der Himmel sich öffnet und sie ins Licht zu Jesus geführt werden.
Plötzlich wie von einer unsichtbaren Hand angehalten blieb ein Mädchen, der nach Hause eilenden Gruppe, an dem schief hängenden Gartentor stehen. Schweigend schauten alle Kinder in die zwei Gesichter hinter dem Fenster. Leise, zaghaft stimmten sie ein Lied an, dann immer kräftiger sangen sie alle Weihnachtslieder noch einmal. Sie spürten nicht die aufkommende Kälte, die langsam in sie kroch. Sie wollten einfach nur Freude bringen. Um die Menschen im Dunkeln leuchtete plötzlich ein heller Schein und sie ließen das Licht in ihr Häuschen und spürten das Leben, das von diesen Kindern ausging. Tiefe ´Zufriedenheit machte sich in ihnen breit und die Straße kam ihnen gar nicht mehr so dunkel vor. Voller Dankbarkeit schlossen sie an diesem Abend die Fensterläden, fassten sich an den Händen und sprachen das Abendgebet.
adina
Endlich letzter Schultag vor den Winterferien. Weihnachtsfeier ist angesagt und das ganze Schulhaus ist hell erleuchtet.. Schon vier Wochen vor dem fest hatte der Schulchor die altbekannten weisen geprobt und fehlerlos klangen sie nun durch das Gebäude. kaum war der letzte Ton verklungen, der Beifall der der Klassenkameraden und Lehrer beendet, sprangen die Kinder ausgelassen die Treppenstufen hinunter ins Freie. Aus dem strahlenden Licht hinein in die Dunkelheit.
Denn nur zwei Straßen weiter standen keine hell erleuchteten Gebäude, hingen keine Lichterketten an den Bäumen in den Vorgärten. Es war als hätte jemand plötzlich das Licht gelöscht. Hier stand nur eine verbogene Straßenlaterne und spendete spärliches Licht. Gleich daneben, fast unsichtbar, das ältere vom Verfall bedrohte Häuschen eines alten Ehepaares. Hinter dem Fenster flackerte das Licht einer einzelnen Kerze. Hier saßen die beiden jeden Abend eng und schweigend beieinander, um die Stille zu hören. Sie hatten den Großteil ihres Lebens hinter sich und sind dankbar das Alltägliche noch miteinander zu erleben. Und doch ist es ihnen dieses Jahr etwas schwer ums Herz, sie spüren , wie ihre Kräfte langsam schwinden. Schon längst haben sie sich in ihre kleine Welt zurück gezogen und es bleibt ihnen nur zu warten. Zu warten bis der Himmel sich öffnet und sie ins Licht zu Jesus geführt werden.
Plötzlich wie von einer unsichtbaren Hand angehalten blieb ein Mädchen, der nach Hause eilenden Gruppe, an dem schief hängenden Gartentor stehen. Schweigend schauten alle Kinder in die zwei Gesichter hinter dem Fenster. Leise, zaghaft stimmten sie ein Lied an, dann immer kräftiger sangen sie alle Weihnachtslieder noch einmal. Sie spürten nicht die aufkommende Kälte, die langsam in sie kroch. Sie wollten einfach nur Freude bringen. Um die Menschen im Dunkeln leuchtete plötzlich ein heller Schein und sie ließen das Licht in ihr Häuschen und spürten das Leben, das von diesen Kindern ausging. Tiefe ´Zufriedenheit machte sich in ihnen breit und die Straße kam ihnen gar nicht mehr so dunkel vor. Voller Dankbarkeit schlossen sie an diesem Abend die Fensterläden, fassten sich an den Händen und sprachen das Abendgebet.
adina