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EinGlas Honig Teil3

Von Feierabend.de Mitglied Hans1955 Dienstag 10.08.2021, 17:44

Der eigen verbrauch eines Bienenvolks wird mit 30-50 kg Nektar angenommen.
Zusätzlich verbraucht ein Bienenvolk noch 20-40 kg Pollen po Bienejahr
Da ein Bienenvolk aus 20-40000 Bienen besteht ,muss die Arbeit aufgeteilt werden.
Die Sammelbienen machen etwa ein drittel eines Volkes aus.
Wenn eine gute Tracht vorliegt,können die Sammelbienen ca. .3-5 kg Nektar pro Tag sammeln.
Damit ist der Honig aber noch nicht fertig.
Der eingetragene Nektar hat einen sehr hohen Wasseranteil,von ca.80% und würde sich,wenn er so eingelagert würde nicht halten.Da aber nur die Sammelbienen den Nektar in ihrer Honigblase zum
Bienenstock eintragen,die Restlichen Bienen verrichten derweil Arbeit im Bienenstock.Müssen aber auch leben.so empfangen sie die Heimkehrenden Bienen und nehmen ihnen die Last ab,versorgen sich selber,und geben es der nächsten Stockbiene,bis dieser Nektar auf einen Wassergehalt=-18%
herunter gearbeitet ist.Gleichzeitig, wird er noch mit Körpereigenen Drüsensekreten angereichert,diese bestehen aus Eiweiß Molekülen und Keimtötenden Inhaltsstoffen.
Wenn dann dieser Nektar durch das Umtagen von Biene zu Biene die richtige Konsistenz erlangt hat,wird er eingelagert,um dann für die Schlechte Zeit als Futter zu dienen.


Das heißt,den Honig den wir verzehren,ist das Winterfutter der Bienen.

Nicht mehr und nicht weniger.


Erwähnenswert ist noch,das für ein Glas Honig (500g) die Bienen ca 120.000 km zurücklegen müssen,das entspricht sie fliegen drei mal um die Erde.

Aber es gehört ja noch mehr dazu. Auch der Bienenstaat muss leben,so sammeln die Bienen auch noch den Pollen,den sie für die Aufzucht für die Jungbrut brauchen,ferner sammeln sie noch
Den so genannten Propolis .Ferner benötigen sie alle Lebewesen auf diesem Planeten Wasser.

Es ist aber nicht nur der Honig sondern vielmehr die Betäubungsleistung die uns die Bienen bringen,denn ohne Bestäubung keine Weitere Fruchtfolge.

Es kann jeder für sich einschätzen wie wichtig das Pflanzenleben ist,und man sieht auch an diesem Beispiel ,das die Natur ein in sich geschlossenes System bildet,welches auch zutun des Meanschen super selber funktionieren Könnte.
Wird aber dieses System geschädigt,so steht alles auf dem Spiel.

Wir suchen schon seit hunderten von Jahren nach dem Perpedo Mobili.
Die Natur liefert es uns.


Ein Beispiel:
Der Bauer möchte so viel Ertrag wie möglich,also geht er hin und bringt Kunstdünger auf die Felder,damit er einen höheren Ertrag hat.Er fährt seine Ernte ein,die aber auch durch Samen von Wildkräutern versetzt ist.Dieser muss aber entfernt werden.Das schmälert aber wieder den Gewinn.
Was liegt also näher ,direkt diesen Wildkräuter Samen nicht zuzulassen,also Eliminieren.
Es Kostet zwar mehr ,nicht nur Zeit und Geld sondern auch Arbeitsleistung,für die diversen Spritzmittel,bringt aber letzten Endes mehr Gewinn.
Und das will der Landwirt erreichen.

Durch diese Eingriffe in die Natur wird diese auch nachhaltig geschädigt.Die Insekten,die in diesem Kreislauf eingebunden sind,werden auf Dauer geschädigt,es betrifft nicht nur die Bienen,die wir schon recht gut kennen sondern auch alle anderen Bestäuber,wie Schmetterlinge und Falter,Vögel
und alle anderen Insekten

Und das ganze mit Absicherung aller Regierungen.Sollten diese Gifte ins Grundwasser gelangen,
so werden die Grenzwerte erhöht.

Halt:
Es könnte ja in späteren Jahren jemand den Nachweis erbringen,das da Spätfolgen auftreten,was geschieht dann?Dann wird versucht,mit viel Aufwand sprich viel Geld das ganze wieder Rückgängig zu machen.
Die Natur kann man aber nicht reparieren wie eine Maschine.
Es ist ein Trugschluss wenn man das annimmt.

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