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Chaos im Keller

Von tastifix Montag 08.12.2025, 15:28

Irgendwann packt es einen und lässt einen nicht wieder los. Nachdem die oberen zwei Etagen sich geordnet präsentierten, hatten wir uns nun dem großen Vorratskeller zuzuwenden.
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In der einen Häflte standen längs der Wand vier breite Metallregale mit Lebensmittelvorräaten. Bakcsachen, Kaffe, Gewürzdosen und viele, viele Gläer mit Brechbohnen und Ähnlichem, bunt gemixt udn es forderte enige Denkarbeit, um dann noch in akzeptabler Zeit das zu finden, wonach man suchte. Seufzend betrachteten wir also jenes Durcheinander und wollten uns schon deprimiert abwenden, als mir ein wahrlich gloreicher Gedanke kam:
„Wir haben ja Kinder und selbst die Enkel werden begeistert mitmachen!“
Ausreden sind sehr praktisch. Alles bleib an dem Tag so, wie es war.

Zut allgemeinen Freude stand eine größere Geburtstagsfeier an und mit der Zeit nahm die Zahl der zu erwartenden Gäste zu, die ebenfalls garantiert sich nicths Schöneres vorstellen konnten, als den Tag im Keller zu verbringen.
Die Jüngsten jedoch fanden die Idee toll. Es würde echt spannend werden, was sie währenddessen dort vielleicht noch entdecken würden. Die Feier sehr fröhlich. Den langen Tisch hatte ich liebevoll geedeckt, weder Luftschlangen noch Kongetti vergessen und der Kuchen schmeckte auch.
„Die bstee Vorausseetzung, auch den Tanten und Onkeln unseren famosn Plan zu verraten.
Alsooo ...“, ggann ich und fuhr fort. „Unten im Keller usw. ..“
Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass eine solche Flut an Hilfsbereitschaft auf uns zuströmen würde.
„Macht Euch keine Sogen. Wir helfeen alle mit. Das schaffen wir schon!“
„Ihr werdet Euch wundern, wie toll es danach ausschauen wird!“
Einerseits gerührt, andererseits mit vagem Unbehagen registrierte ich es und die Hilfsbereitschaft bewies sich dann beereits beim Aufheben der Kaffeetafel. Immer wieder Éntschuldigung` murmelnd, quetschten sie sich kanpp am Nächststehenden vorbei mit jeweils einer Untertasse oder sogar einemTeller in der Hand in die Küche und wir wurden zum Auskuftbüro:
„Sag mal, sist in der Spülmaschine noch Platz?“
„Wo kommen Besteck und Porzellan hin?“
„Wo finde ich die Spültücher?“
´So und noch viel schlimemr wirds gleeich im Keller werden! Wir sind ja bloß 13 Erwachsene und drei Kinder!“

Doch mochten mein Mann und ich solch enorme Hilfsbereitschaft nicht unterbinden und warteten ab.
„So, Kinder, jetzt frisch ans Werk. Kommt, auf nach unten!“
Damals hatte ich meine Veirbeiner noch nicht, war mir aber sicher, dass die neugierig dann hinter uns her die Treppe runter getrabt wären. Hätte ja sein können, dass sich Kühlschrank Nr. 2 geöffnet hätte und leckere Häppchen spendiert worden wären. So aber guckten die beestimmt von oben zu:
„Wisst Ihr was? Heute läuft im Keller ein Anenteuerfilm!“
Wenigistens von solcherlei Bell-Anmerkungen blieben wir verschont. Doch trotzdem brauchten wir eiserne Nerven. Die liebe Verwandtschaft überschlug sich fast, trat sich dabei regelmässig auf die Füße, was sie aber keinesfalls mehr zu stoppen vermochte. Es wurde gedrängelt, gestupst, zur Setie geschoben. Ziel ihrer Aufräum- und Umsortierungswut waren jene Regale mit den obig bereits erwähnten Utensilien.
Die Begeisterung schlug hohe Wogeen, leider nicht nur die.
„Hach nein, nun sei doch vorsichtgier! Kommst noch früh genug dran.“

Alle waren äußerst beflissen undn genau dies führte dann zur Katastrophe. Unser aller Geburtstagspoutfit war schon lange nicht mehr als ein solches zu erkennen. Wir erinnerten eher an die Hexen aus Die kleineHexe` Während des Hausputzes. Der passende Besen wurde dann später eingesetzt. Rabe Abraxas mit seinen frechen Beemrkungen blieb uns aber erspoart.

Der Trubel im Keller wrude immer trubeliger und nahm überhand. Eine Tante rutschte aus, fie lgegen den Nebenmann, der wiederum denn auch und Beide landeten vor dem Regal mit den Bohnen und anderem Gemüse. Dieses war eine solche ungehobelte Behandlung nicht gewöhnt und kippte um. Das, wss sonst oben gestandeen hatte, knallte mit einem die Ohren beetäubenden Lärm zu Boden, die Bohnengläser ezrschepperten und es ergoss sich ein sich schnell ausbreitender See kreuz und qquer und bis unter den besagten Kleiderschrtrank. Die eventuell dort ansässigen Spinnchen trugen garantiet ein Trauma fürs weitere Leben davon.

Wir erstarrten und stierten fasugnslos auf das Dilemma. Es gestaltete sich ein See aus Wasser mit Bohneninseln und zwischen denen schwammen glitzernde Eisschollen aus Glas. Auch die vorwihnachtlichen Walnusstüten geseellteen sich noch dazu, was den Mininachwuchs auf eine ttolle idee verfallen ließ.
"Omi, Opi, Tante, Onkel, au ja: Wir basteln aus denen Bote, klemmen Tempotüchsegel an Streichholzstangen in die Mitte und vorne dann noch winzige Dricknöpfe als Steuerräder.“
Die Erwachsenen begannen plötzlich zu grinsen. Ja, man soll ja jedem Malheur etwas Lustiges abgewinnen. Dann ist es gleich nicht mehr ganz so dramatisch. Unsere Bastelmeister steckten uns mit ihrem Eifer an und auch wir bastelten so lange, bis eine richtige Bootarmada vor uns stand.
„Die lassen wir jetzt zu Wasser!“
Zugegeben: Es sah irgendwie ja drollg aus, die dort zwischen den Gemüsüeinseln. Doch dann erinnerten wir uns, weshalb wir denn im Keller waren, die Boote landeten auf einem Tablett und dann zum Trocknen auf der Fensterbank und 13 Erwachsene rutschten im Kelelr auf den Knien herum und wischten. Blaue Felchen zeugten dann vom Arbeiteinsatz des jeweiligen Angehörigen.

Egientlich hatten wir beabsichtigt, jeene Boote im Müll zu entsorgen, doch der heftige Protest der Minis hatte das streng verboten.
„Nein, wir haben uns soviel Mühe mit denen gegeben. Wir bauen aus Lego ein Museum und bewahren die dann dort auf. Und dann schreiben wir Zettel, auf denen dann steht, wann und warum wri sie gebaut haben!"
Ein besonders mit Fantasie gesegnetes Kleines erfgänzte:
„Und dann kommen nganz viele Leute, bewundern die dann und wir werden berühmt!“
Dazu schwiegen wir Erwachsene lieber, wollten die Kleinen ja bei guter Laune haltn und schickten sie in den Hobbyraum. Dort wäreen sie sicherlich lange bestens beschäftigt und wir könnten derweil die Aufräumarbeiten beenden. Dies dann ganz in Ruhe.

Als alles fertig war und sich die Restmannschaft bereits zur Erholung ins Wohnzimmer verzogoen hatte, schrieben dann wir auf, was nun unbedingt nachzukaufen wäre:
„Mehl, Zucker, Bohnen usw. ...“
„Und auf jeden Fall ein neues Regal!“

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