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Ungerechtigkeiten durch Funktionäre bei Olympia

Von ehemaliges Mitglied Montag 07.02.2022, 14:27

Was soeben im ZDF zu sehen war, schlägt dem Fass den Boden aus.
Man empfindet als Zuschauer fast sogar ohnmächtige Wut.
Bei 4 Nationen (Japan, Österreich, Deutschland und Norwegen) sind beim Mixed-Schanzenspringen zu weite Anzüge bei den Damen festgestellt worden.
Es ist davon auszugehen, dass die Damen mit den gleichen Anzüge, wie im bereits gelaufenen Einzelwettbewerb, gesprungen sind.
Was hat sich innerhalb von 2 Tagen verändert?
Wieso sind die entsprechenden Mädchen nicht bereits beim Einzelwettbewerb herausgenommen worden?
Wieso setzt man seitens diese scharfe Kontrollen gerade bei Olympia an und nicht vorher bei einem Weltcup?
Dies sind berechtigte Fragen, auf die es m.E. keine schlüssige Antwort gibt.
Es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, Sportler/Sportlerinnen um den Lohn für jahrelange Arbeit/Training zu bringen. Wer kann es den Sportler/innen, samt ihren Trainern/innen verdenken, dass sie extrem enttäuscht sind.
Wo bleibt hier der olympische Gedanke.
Es kann und darf nicht sein, dass wenige Funktionäre so eine Macht entwickeln können und Sportler quasi zerstören können.
Das muss Folgen haben für die Zukunft, solche Entscheidungen müssen von einem größeren Gremium getroffen werden und nicht von 2 Funktionären/innen.

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