Von Feierabend-Mitglied
Donnerstag 16.09.2021, 11:11 – geändert Donnerstag 16.09.2021, 11:14
wird immer wieder von uns gefordert.
Wir sollen Nachrichten lesen und hinterfragen.
Wäre es nicht auch sinnvoll, würden ÖR Medien das, was sie veröffentlichen, selbst auch einmal hinterfragen?
Kleines Beispiel.
Im ZDF-Text auf Seite 120 ist heute zu lesen:
In Deutschland lässt es sich im europäischen Vergleich eher kostengünstig leben. Nach einem Vergleich des Statistischen Bundesamtes müssen die Menschen in sehr vielen westlichen und nördlichen Ländern des Kontinents mehr Geld für den täglichen Bedarf aufwenden als hierzulande.
#
Das klingt ja erst einmal positiv.
Doch ersetzt jetzt nur einmal das Wort 'müssen' in dieser Meldung durch 'können'.
Ich finde, der tägliche Bedarf ist doch persönlich und wirtschaftlich gesehen nichts Negatives. Er ist Konsum und kurbelt damit die Wirtschaft an.
Einzelhändler zahlen Umsatz und Gewerbesteuer.
Die Mehrheit der deutschen Bürger KANN jedoch gar nicht mehr Geld für den allgemeinen Konsum ausgeben, da er den Großteil seines Haushaltseinkommens für Miete, Nebenkosten und Energie ausgeben darf.
Was passiert mit diesen Geldern?
Geht man von den Mieten aus, fließt ein großer Teil der Einnahmen als Dividenden an Kapitalanleger in der gesamten Welt.
Die meisten werden es in diversen Berichten gehört oder gelesen haben, dass alleine die Vonovia im vergangenen eine Milliarde Euro an Dividenden zahlte.
Da sehen die Städte, in denen diese Wohnungen stehen, keinen Cent von.
Selbst wenn diese Wohnungskonzerne kaufen, besch…n sie durch Tricksereien die Städte um die Grunderwerbssteuer, die vom privaten Käufer bezahlt werden muss.
Geht man von den Energiekosten aus, sieht man das gleiche Bild.
Nur ein Beispiel.
EON hat auch Aktionäre auf der ganzen Welt.
78 % sind Großinvestoren
40,5 % sitzen in Deutschland, der Rest weit verstreut auf der Welt.
Das ist auch ein Grund, warum ich lieber bei meinem örtlichen Versorger bleibe.
Reicht schon, wenn ein großer Teil dessen, was ich an Umlagen zahle, an den Bund geht und der es zu Zäpfchen für Investoren verarbeitet.
Aber zu meinem Grundthema.
Ich will nicht sagen, dass wir eine Lügenpresse haben oder ein Staatsfernsehen.
Dennoch sollten mit den Mitteln, die jeder zur Verfügung hat, auch einmal relativ einfache Meldungen wie die zitierte ein wenig genauer angesehen werden.
Das ist übrigens auch bei anderen Gebieten so.
Was @novelle z. B. in ihrem Beitrag zu den rassistischen Äußerungen eines Fußballspielers schreibt, ist für mich auch zweischneidig.
Rassismus ist ein Straftat und gehört vor ein ordentliches Gericht.
Wenn ein Verband nach einer Verurteilung zusätzlich eine sportliche Strafe (Spielsperre) ausspricht, ist das okay.
Aber einfach zu loben, dass der Verband eingreift, ist mir und Anderen zu wenig.
wird immer wieder von uns gefordert.
Wir sollen Nachrichten lesen und hinterfragen.
Wäre es nicht auch sinnvoll, würden ÖR Medien das, was sie veröffentlichen, selbst auch einmal hinterfragen?
Kleines Beispiel.
Im ZDF-Text auf Seite 120 ist heute zu lesen:
In Deutschland lässt es sich im europäischen Vergleich eher kostengünstig leben. Nach einem Vergleich des Statistischen Bundesamtes müssen die Menschen in sehr vielen westlichen und nördlichen Ländern des Kontinents mehr Geld für den täglichen Bedarf aufwenden als hierzulande.
#
Das klingt ja erst einmal positiv.
Doch ersetzt jetzt nur einmal das Wort 'müssen' in dieser Meldung durch 'können'.
Ich finde, der tägliche Bedarf ist doch persönlich und wirtschaftlich gesehen nichts Negatives. Er ist Konsum und kurbelt damit die Wirtschaft an.
Einzelhändler zahlen Umsatz und Gewerbesteuer.
Die Mehrheit der deutschen Bürger KANN jedoch gar nicht mehr Geld für den allgemeinen Konsum ausgeben, da er den Großteil seines Haushaltseinkommens für Miete, Nebenkosten und Energie ausgeben darf.
Was passiert mit diesen Geldern?
Geht man von den Mieten aus, fließt ein großer Teil der Einnahmen als Dividenden an Kapitalanleger in der gesamten Welt.
Die meisten werden es in diversen Berichten gehört oder gelesen haben, dass alleine die Vonovia im vergangenen eine Milliarde Euro an Dividenden zahlte.
Da sehen die Städte, in denen diese Wohnungen stehen, keinen Cent von.
Selbst wenn diese Wohnungskonzerne kaufen, besch…n sie durch Tricksereien die Städte um die Grunderwerbssteuer, die vom privaten Käufer bezahlt werden muss.
Geht man von den Energiekosten aus, sieht man das gleiche Bild.
Nur ein Beispiel.
EON hat auch Aktionäre auf der ganzen Welt.
78 % sind Großinvestoren
40,5 % sitzen in Deutschland, der Rest weit verstreut auf der Welt.
Das ist auch ein Grund, warum ich lieber bei meinem örtlichen Versorger bleibe.
Reicht schon, wenn ein großer Teil dessen, was ich an Umlagen zahle, an den Bund geht und der es zu Zäpfchen für Investoren verarbeitet.
Aber zu meinem Grundthema.
Ich will nicht sagen, dass wir eine Lügenpresse haben oder ein Staatsfernsehen.
Dennoch sollten mit den Mitteln, die jeder zur Verfügung hat, auch einmal relativ einfache Meldungen wie die zitierte ein wenig genauer angesehen werden.
Das ist übrigens auch bei anderen Gebieten so.
Was @novelle z. B. in ihrem Beitrag zu den rassistischen Äußerungen eines Fußballspielers schreibt, ist für mich auch zweischneidig.
Rassismus ist ein Straftat und gehört vor ein ordentliches Gericht.
Wenn ein Verband nach einer Verurteilung zusätzlich eine sportliche Strafe (Spielsperre) ausspricht, ist das okay.
Aber einfach zu loben, dass der Verband eingreift, ist mir und Anderen zu wenig.