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Insektenrückgang

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 22.09.2020, 23:49

Noch im letzte Jahrhundert waren die Felder durch Wege getrennt.
Diese hatten neben der Fahrbahn rechts und links einen 2-4 m breiten Grünstreifen auf dem Gras Sträucher Kräuter Büsche und Bäume wuchsen. Diese wurden alle 10 bis 15 Jahre abgeschnitten,
wobei sie ansonsten sich selbst überlassen auch als Windschutz dienten.
Mit der Erfindung großer Landmaschinen waren diese Wege im Weg.
Sie wurden beseitigt und untergepflügt.
Aus 10 oder 20 und mehr Feldern wurde ein großes.
Das lässt sich besser bearbeiten und niemand sieht,
wenn durch die Pflanzenschutzmittel alles Leben stirbt.
Roundup tötet auch noch das letzte Kräutlein.
Die übriggebliebenen Insekten verhungern!
Mit ihnen die Vögel!
Kein Urlaubsort wo Vogelmord! Es kommen kaum noch welche!
Die Jagd lohnt nicht mehr!
So kann man das Problem natürlich auch angehen!

Es sind auf die Bundesrepublik hochgerechnet
viele 1000 Quadratkilometer Fläche,
die vorher unberührt vor sich hin dämmerte und nun dank Flurbereinigung fort rationalisiert wurde.
Schaut euch einmal Landschaftsbilder aus der Zeit vor der Flurbereinigung,
also von 1960 an.
Am besten Luftbilder!
Diese Flächen sind als Kinderstube für die Insekten und Vögel nicht mehr vorhanden.
Die Vögel finden keine Insekten mehr und ihre Jungen verhungern!
Es ist scheinheilig die Kindergärten der Natur in Acker zu verwandeln und danach die Schuld auf die Handystrahlung zu schieben.
Zudem:
wenn es noch einen Fleck mit Insekten gibt.............
Viele der neu entstandenen Felder sind so groß, dass Insekten sie nicht mehr überqueren können und die Population in den Überlebensinseln genetisch verarmt!

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