Möchte u. A. nur mal auf den 5. Abatz dieses Berichtes hinweisen und all Diejenigen ansprechen, die stets Irgendetwas, z. B. an unserer Regierung etc. zu kritisieren haben.
Folgenden Bericht las ich gerade:
Aus Kinshasa berichten Heiner Hoffmann und Arsene Mpiana
24.09.2021, 14.40 Uhr
Die Hauptstadt des Kongo wird von einer neuen Droge überrollt: Bombé – hergestellt aus Ablagerungen von Autokatalysatoren, gemixt mit einem wilden Medikamentencocktail. Den Konsumenten hilft es beim Vergessen.
In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für die Lösung globaler Probleme.
Plötzlich tauchten diese Videos auf, sie kursierten vor allem über WhatsApp und in den sozialen Netzwerken. Was darauf zu sehen war, bekam schnell einen Namen: die Zombies von Kinshasa. Denn die Aufnahmen zeigen Menschen, die minutenlang wie in Schockstarre verharren oder sich nur in Zeitlupe bewegen. Inzwischen wissen Ermittler: Dahinter steckt eine neue Droge, Bombé.
»Es ist eine Epidemie«, sagt ein führender Beamter der zuständigen Ermittlungsbehörde im Gespräch mit dem SPIEGEL. Eine Krise, die längst auch die Regierung der Demokratischen Republik Kongo erreicht hat. Präsident Felix Thisekedi ließ kürzlich seine Minister zusammentrommeln, um über die neue Droge zu beraten. Er will Tatkraft ausstrahlen.
Zuerst werden sie euphorisch, dann wirken sie weggetreten: Jugendliche in Kinshasa konsumieren Bombé
Doch die rasante Ausbreitung von Bombé ist auch das Symptom eines kranken Landes und einer Megacity, die für viele Bewohner geradezu lebensfeindlich geworden ist. Statistiken weisen Kinshasa regelmäßig als eine der am wenigsten lebenswerten Städte der Welt aus, knapp vor Damaskus oder Bagdad.
In einem der verruchtesten Viertel der Stadt, in Selembao, sitzen in einem versteckten Hinterhof vier junge Männer. Vor ihnen liegt eine Glasscheibe, darauf ein braunes Pulver. Neben dem Pulver zerbröseln sie weiße Tabletten, dann vermischen sie die beiden Substanzen. »Die Tabletten müssen mit rein, sie regen den Appetit an. Wenn wir sie nicht nehmen, würden wir zwei Tage lang nichts mehr essen«, erklären die Jugendlichen.
Meine Güüte... wie schrecklich !!
Möchte u. A. nur mal auf den 5. Abatz dieses Berichtes hinweisen und all Diejenigen ansprechen, die stets Irgendetwas, z. B. an unserer Regierung etc. zu kritisieren haben.
Folgenden Bericht las ich gerade:
Aus Kinshasa berichten Heiner Hoffmann und Arsene Mpiana
24.09.2021, 14.40 Uhr
Die Hauptstadt des Kongo wird von einer neuen Droge überrollt: Bombé – hergestellt aus Ablagerungen von Autokatalysatoren, gemixt mit einem wilden Medikamentencocktail. Den Konsumenten hilft es beim Vergessen.
In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für die Lösung globaler Probleme.
Plötzlich tauchten diese Videos auf, sie kursierten vor allem über WhatsApp und in den sozialen Netzwerken. Was darauf zu sehen war, bekam schnell einen Namen: die Zombies von Kinshasa. Denn die Aufnahmen zeigen Menschen, die minutenlang wie in Schockstarre verharren oder sich nur in Zeitlupe bewegen. Inzwischen wissen Ermittler: Dahinter steckt eine neue Droge, Bombé.
»Es ist eine Epidemie«, sagt ein führender Beamter der zuständigen Ermittlungsbehörde im Gespräch mit dem SPIEGEL. Eine Krise, die längst auch die Regierung der Demokratischen Republik Kongo erreicht hat. Präsident Felix Thisekedi ließ kürzlich seine Minister zusammentrommeln, um über die neue Droge zu beraten. Er will Tatkraft ausstrahlen.
Zuerst werden sie euphorisch, dann wirken sie weggetreten: Jugendliche in Kinshasa konsumieren Bombé
Doch die rasante Ausbreitung von Bombé ist auch das Symptom eines kranken Landes und einer Megacity, die für viele Bewohner geradezu lebensfeindlich geworden ist. Statistiken weisen Kinshasa regelmäßig als eine der am wenigsten lebenswerten Städte der Welt aus, knapp vor Damaskus oder Bagdad.
In einem der verruchtesten Viertel der Stadt, in Selembao, sitzen in einem versteckten Hinterhof vier junge Männer. Vor ihnen liegt eine Glasscheibe, darauf ein braunes Pulver. Neben dem Pulver zerbröseln sie weiße Tabletten, dann vermischen sie die beiden Substanzen. »Die Tabletten müssen mit rein, sie regen den Appetit an. Wenn wir sie nicht nehmen, würden wir zwei Tage lang nichts mehr essen«, erklären die Jugendlichen.