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Aufarbeitungskommission im Erzbistum Köln legt Arbeit vorerst nieder
Mit einer unabhängigen Kommission wollte die Deutsche Bischofskonferenz Vorfälle sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln aufarbeiten lassen. Zuletzt traten zwei Mitglieder zurück, nun geht es vorerst nicht mehr weiter.
Die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln verzögert sich weiter. Rund ein halbes Jahr nach Aufnahme ihrer Arbeit hat die dortige Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) ihre Tätigkeit nun vorerst niedergelegt. Das teilte die UAK mit.
Zuletzt hatten zwei Mitglieder des Gremiums, der Staatsrechtler Stephan Rixen sowie die frühere Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Familienministerium, Marion Gierden-Jülich, ihre Rücktritte erklärt.
Rixen sagte nach seinem Rücktritt am Montag, seine anfänglichen Zweifel an einer unabhängigen und effektiven Arbeit des Gremiums hätten sich bestätigt. Ein Gespräch der Kommission mit Kardinal Rainer Maria Woelki habe bei ihm ein »massives Störgefühl« hinterlassen, so Rixen. Ihm fehle das Vertrauen, »dass eine Aufarbeitung, die auch Kardinal Woelki selbst betrifft, wirklich gewünscht ist«.
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Aufarbeitungskommission im Erzbistum Köln legt Arbeit vorerst nieder
Mit einer unabhängigen Kommission wollte die Deutsche Bischofskonferenz Vorfälle sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln aufarbeiten lassen. Zuletzt traten zwei Mitglieder zurück, nun geht es vorerst nicht mehr weiter.
Die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln verzögert sich weiter. Rund ein halbes Jahr nach Aufnahme ihrer Arbeit hat die dortige Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) ihre Tätigkeit nun vorerst niedergelegt. Das teilte die UAK mit.
Zuletzt hatten zwei Mitglieder des Gremiums, der Staatsrechtler Stephan Rixen sowie die frühere Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Familienministerium, Marion Gierden-Jülich, ihre Rücktritte erklärt.
Rixen sagte nach seinem Rücktritt am Montag, seine anfänglichen Zweifel an einer unabhängigen und effektiven Arbeit des Gremiums hätten sich bestätigt. Ein Gespräch der Kommission mit Kardinal Rainer Maria Woelki habe bei ihm ein »massives Störgefühl« hinterlassen, so Rixen. Ihm fehle das Vertrauen, »dass eine Aufarbeitung, die auch Kardinal Woelki selbst betrifft, wirklich gewünscht ist«.