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Wunderschöne Erotik

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 18.08.2020, 19:54 – geändert Dienstag 18.08.2020, 23:55

Das V-Wort wird von der Mehrheit in diesem Forum abgelehnt. So hatte ich es am 15.08.20 um 10:19 zusammengefasst und meinen Standpunkt dazu erläutert. Ich habe auch betätigt, dass das Wort Umgangssprachlich nicht akzeptabel ist. Dennoch wurde die Integrität meine Person in Frage gestellt. Das passierte in einem Forum, das sich gerade davor über Mobbing ausgelassen hatte. Mehr noch, die Personen die das machten, haben kaum Beiträge zum Thema geliefert. Die Entrüstung war unglaublich hoch, ja fast wütend. Ich finde es toll, wenn es so zu Emotionen kommt. Weniger toll, wenn es beleidigend wird.

Dabei habe ich doch das V-Wort aus Respekt vor den Mitgliedern im Dialog nur ganz selten verwendet. Also warum die Aufregung. Das Ganze war doch mehr Scherzhaft, um ein Kopfkino zu erzeugen. Schade, dass die Themen: „o“ steht für das Loch der Begierde, „t“ steht für den stolzen, harten Penis, „z“ steht für das sehnsuchtsvolle Zerfließen, „e“ steht für das wundervolle Empfinden, gar nicht gesehen wurden.

Das ist doch aber ein wesentlicher Teil unserer Erotik. Das macht doch diese prickelnden Gefühle. Deshalb sind wir doch hier. Aber ich stelle fest, dass Moralapostel meinen sie können hier Mitglieder disziplinieren und bestimmen welche Meinung gilt. Sie scheine aber auch immer noch nicht wissen wie Erotik und Sex unterschieden wird. Wie auch, einige brauchen das ja nicht, geht ja im Bett auch so.

Wikipedia definiert heute Erotik: Medien mit vorwiegend erotischem Sujet deren Gegenstand die Darstellung oder Beschreibung sexueller Handlungen oder Situationen ist.

Abgeleitet von „Eros“ – bezeichnet man die sinnliche Anziehung zweier oder mehrerer Menschen
.
Und weiter geht es dann: Da Sexualität und Partnerschaft Grundbedürfnisse des Menschen sind, stellen sich die Fragen nach der Organisation des Gemeinschaftslebens, dem Verständnis von Liebe, den konkreten Ausprägungen von sexuellen Handlungen zu allen Zeiten. Während der Zeitgeist bestimmter Epochen die Erotik gesellschaftlich mehr oder weniger zu unterdrücken suchte (beispielsweise im Viktorianischen Zeitalter), hatte die Erotik zu anderen Zeiten Hochkonjunktur, etwa in der Epoche des Rokoko.
Dahinter verbirgt sich also der Zeitgeist. Das was wir heute empfinden und als Moral stilisieren, wurde also zu anderen Zeit anders verstanden und wird sich fortwährend ändern.

Wikipedia unterscheidet Erotische Kunst, Erotische Fotografie, Sexualpraktiken, Pornografie, Erotische Literatur; ....es reicht, muss ja nicht vollständig sein.

Der Duden sagt zur Bedeutung: der geistig-psychischen Bereich einbeziehende sinnliche Liebe; Liebes-, Geschlechtsleben oder einfach Sexualität. Als Synonyme zu Erotik wird erklärt: Eros, Liebeskunst, Liebesleben

www.cosmopolitan.de/ Erotik titelt: „Erotik begegnet uns überall und jederzeit: Ein Kribbeln im Bauch, ein heißer Schauer, der uns über den Rücken läuft und ein immer heftiger werdendes Pulsieren“, um sich dann in die Rubriken Sex Spielzeuge, Sex Stellungen und Gefühlswelt zu erweitern und auf Pornografie hinzuweisen. Das wollen wir ja wohl alle nicht, oder. Aber warum ist das im Internet denn so gewaltig?

Im Internet ist es eine gigantische Porno Industrie in der aber auch alles vermarktet wird was irgendwie zu wirtschaftlichen Erfolgen führt. Beate Use war da richtig, richtig anständig mit Ihren Filmchen. Wer sich da informieren will sollte mal „XXX“ googeln. Bitte sehr! Holen sich da etwa Menschen Anregungen statt der blauen Pillen?

Heute gestehen wir unsere Gefühle ein. Das ist doch das Schöne an dem Wandel der Zeit. Das durften doch die Frauen früher nicht. Der Ehemann wollte es ja auch nicht wissen. Mir persönlich gefällt der der Ausdruck Sinneslust. Denken wir an Erotik, wie wir sie uns erträumen und erleben wollen, trifft es dieser Ausdruck wohl ganz gut. Er lässt auch zu, dass jeder seine Fassung entwickelt, um mit sexueller Intelligenz sein Umfeld zu gestalten und zu organisieren. Ohne diese Symbiose haben wir nicht das Umfeld für eine Erotik, um uns voll zu erleben und uns mit unserem Partner in sexueller Lust verlieren zu können. Das aber schafft uns den höchsten Genuss, den wir als Menschen empfinden können.

(andere glauben es sei die Schokolade; kleiner Scherz)

Es galt wohl immer schon für uns Frauen, das intime Zusammensein muss romantisch harmonisch, intim und würdevoll sein. Dem Mann wollen wir uns hingeben können, um uns erleben können. Die Natur hat es so hervorgebracht
Sonst wären wir wohl nicht die, die wir hier sind und hier diskutieren.

So ihr lieben „Anständigen“ jetzt aber wieder so richtig unter die Gürtellinie. Aber immer schön beachten. Das Thema Sexuelle Intelligenz wurde so umfassend und so heftig diskutiert, wie kein anderes Thema der letzen Zeit.

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