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Über das verminte Terrain sozialer Konventionen

Von Rotschwanz Donnerstag 22.04.2021, 09:10

Es gibt ja diesen bekannten Spruch: "Frauen sind nicht dazu da, verstanden zu werden. Frauen sind dazu da, geliebt zu werden". Auch wenn das eher ironisch gemeint ist, hat so mancher Mann von seinem innersten Wesen Probleme, Weiblichkeit und Frausein zu begreifen.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Mann und Frau einfach mal damit anfangen, sich in ihrem Wesen so zuzulassen, wie sie eben sind, und dies auch vollkommen unbedarft leben und fließen lassen. Dazu braucht es Mut... und ja, die meisten wissen nicht einmal, wie das geht und wie sie sich einander nähern sollen, geschweige denn, damit umgehen.

Der Mann ist in der Liebe nicht wirklich das "starke Geschlecht". Er weiß tief in sich drin, dass die Frau ihm in vielerlei Hinsicht überlegen ist und das er ihre Energien nicht kontrollieren kann.

Uns sollte endlich bewusst werden, dass der abgedroschene und vollkommen mißbrauchte Begriff Liebe eine neue Bedeutung bekommen kann. Besonders auch unsere Sexualität, von der viele gar nicht wissen, dass auch sie völlig neu erwachen wird, wenn wir sie zulassen. Und das entgegen aller Konventionen.

Es ist ein Prozess, ein Weg, der sich selbst dient, ohne ein Ziel erreichen zu wollen. Es braucht dazu nichts Geringeres als vollkommene, absichtslose, selbstlose Liebe. Aber wie man im Alltag sieht, ist das ganz offensichtlich leichter gesagt, als getan.

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