Spaziergng 2. Teil
Von
speedygonzalez
Freitag 10.04.2020, 10:05 – geändert Freitag 10.04.2020, 10:28
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Fortsertung
Nur wenig entspannter kamen wir etwas weiter aus dem Wald heraus. Der Weg senkte sich zum Ufer hinab und lief unterhalb einer recht hohen Geländeschwelle weiter. Oben sprießte junger Mais. Das war es für uns. Er zog mich am Mais entlang, bis der Weg in den Wald außer Sicht kam. Wir ließen uns nieder. Spaziergänger würden uns von unten nicht sehen können, wir sie schon, wenn wir uns aufrich-teten. Doch das lag absolut nicht in unserem Sinn. Spitzbübische Gesichter, er legte mir den Finger auf den Mund, ich konnte sonst recht laut werden. Noch mehr Lächeln. Meine Beine gingen – seine Hand auch – endlich. Sie schob die kitzeligen Grashalme weg und gab mir Deckung – endlich, die kribbelige Wartezeit hatte mich scharf gemacht, wie selten zuvor. Immer wieder den Rundumblick, wieder und wieder abbrechen, doch nun lag ich unter seiner schützenden Hand, unsere Münder in Harmonie. Mein Schoß stupste gegen die Hand. Die fand, was sie dringend finden sollte. Ich wollte ihn so gerne, doch er dachte an mehr. Mein Trikot hoch, den weiten Rock auch und ich wurde einer Leibesvisitation unterzogen, wie sie eine Zöllnerin sich niemals erlauben würde.
Unten murmelten Leute vorbei. Bitte, lasst euch ruhig Zeit, wie Henning auch. Er fand alles, was geküsst, verspeist werden wollte, bis ich es nicht mehr aus-hielt und ihn rigoros zu mir hochzog. Was dann kommt, ist eigentlich nicht zu beschreiben. Wenn wir beide uns anschicken, uns zu vereinigen, wie es die Dichter sagen würden. Ich meine damit, wie ich ihn halte, zu meinem Eingang dirigiere, die Berührung seines süchtigen, harten Kopfes, beim Versuch, wie immer mit Erfolg, sich in mich zu drängen. Ihn mit dem ganzen Körper zu spü-ren, wie die Stöße kommen, um mich zu erobern, so begeistert erwartet, wie
der und wieder, tiefer und tiefer. Wie mein Schoß ihn bedrängt, versucht ihn einzuengen, um mehr Lust zu bekommen. Und wenn er mich dann restlos und rigoros erobert hat, meine Festung genommen und ich ergeben und beglückt seine siegreichen Stöße erlebe. Dann dieses ferne Singen, dieses Licht sich zeigt, mehr wird, mich überflutet, aus mir fließt, auf ihn, auf alles um uns, wie der junge Mais neben uns singt, dann könnte ich schreien vor Glück.
Gut, dass er eben schon gespritzt hatte, wie ein Bulle, so bekam ich jetzt noch etwas mehr von ihm, bis er nicht mehr konnte. Fester, schneller, härter spürte ich ihn, ja komm, du Rabauke! Mich hatte er auch und wie. Mund an Mund schrien wir uns unsere Lust hinein. Nicht grade originell, aber leise, unten hörte man es nicht.
Dieser Kick, keine 3 Meter oberhalb eines belebten Wanderweges derart in den Himmel geschossen zu werden, es war unvergesslich. Auch die Minuten des Abebbens hernach, diese Einigkeit in unseren Augen zu sehen …
In einem hatte der liebe Hennig sich aber geirrt. Nicht zum Kaffee, erst zum Abendessen kamen wir in das Seebad.