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Sommerspiele

Von ehemaliges Mitglied Samstag 28.07.2018, 16:54

Vielleicht braucht Ihr mal eine Erinnerung, oder?

Sommerspiele

Wie ein bleiernes Band hing die Hitze über den Wiesen bis hinunter zum Grund. Auch unter der großen Eiche, die ihren Schatten wie einen Riesenschirm weit über die Streuobstwiesen oberhalb des Grundes spannte, zitterte die Luft. Es schien sogar, als hätten Vögel, Schmetterlinge und Zirben kühlere Schlupfwinkel gesucht, denn wie die Hitze, so lag auch eine ungewöhnlich Stille über dem Land.
Die Frau hatte sich unten an den Bach gesetzt, Schuhe und Strümpfe gelöst und wühlte sich wohlig mit den Füßen in den weichen Sand, der von glitzernden Wellen, die glucksend über die bemoosten größeren Steine schlugen, sanft umspült war. Sie war ziemlich schnell die Wiesen hinunter gerannt und ganz außer Atem. Weiter oben war ein Mann aus dem Wald heraus getreten und hatte sie nach dem Weg ins Dorf gefragt. Sie hatte ihn nur kurz angesehen und gewusst, woher sie ihn kannte, es war genau der Mann gewesen, der sie vor ein paar Tagen bestohlen hatte.
Eigentlich war es kein Schreck, den sie verspürte, eher so etwas wie Wut. Wut auf sich selbst, denn der Blick, mit dem er sie angesehen hatte, hatte in ihr ein merkwürdiges Gefühl geweckt. Es war in ihr eine Art Begierde ausgelöst worden, eine Begierde, die ihr neu war. Sie hatte sich gefragt, wie das sein konnte, dass ein Mensch, der ihr die Geldtasche aus dem Einkaufskorb gestohlen hatte, in ihr ein solches Gefühl auslösen konnte. Das war doch irrig, das war doch einfach absurd.
Die Frau schöpfte mit ihren Händen das kalte Wasser und hielt ihr erhitztes Gesicht hinein. Sie ließ das Wasser über ihren Nacken laufen, wusch sich die Arme und noch einmal das Gesicht und dann fiel der Schatten über den Bach und sie wusste, dass er nun hinter ihr stand und sie betrachtete.
Sie tat so, als habe sie es nicht bemerkt. Sie zog ihren Rock weit nach oben über die Knie, schöpfte wieder Wasser und wusch sich damit die Beine, langsam fuhr sie mit ihren nassen Händen unter ihren Rock, schob ihn noch höher, seufzte etwas, stützte sich dann plötzlich mit beiden Händen auf die Erde und ließ sich langsam nach hinten sinken, bis sie dem Mann hinter sich genau ins Gesicht sehen konnte.
Ja, dachte sie, er ist es. Wie er da steht, kurze Hosen, Sandalen, braune lange Beine, und wenn sie es gewollt hätte, dann hätte sie wohl auch weit nach oben in die Hosenbeine sehen können. Aber sie sah nur seine Augen, denn er hatte sich auch etwas neugierig über sie gebeugt.
Sie sahen sich an und beide wussten, was sie von einander wollten.
Der Mann zog nun auch seine Sandalen aus, setzte sich neben sie und hielt nun seinerseits die Füße in den weißen Sand.
Das Wasser war kühl, der Sand war weich. Sonnenflecken fielen auf die gekräuselten Wellen, Erlenblätter schwammen vorbei, und langsam verlor sich die Sonne hinter den hohen Bäumen nach Westen zu.
Die Frau hatte sich wieder aufgesetzt und fuhr mit ihrer rechten Hand, erst hatte sie sie vom kalten Wasser umspielen lassen, nicht gerade sanft in das kurze linke Hosenbein des Mannes und suchte mit ihren Fingern genau dort nach ihm, wo sie sein Zusammenzucken spürte. Sie brauchte nicht lange, sie war geschickt, und ehe er es sich versah, lag er rücklings im Gras und seine Hose, übrigens der Länge nach aufgerissen, weit abgeschlagen auf der Seite.

Sie kniete nun so, dass seine Beine zwischen ihren Oberschenkeln eingeklemmt waren. Er stöhnte kurz, dann war es ein Schnaufen. Sie gebrauchte ihr Hände, die Finger und später auch ihren Mund mit der rosigen weichen und spitzen Zunge. Die eine Hand stahl sich zwischen seinen Kügelchen langsam und mit dem Finger fühlend in seine Spalte bis nach hinten und dort kreiste sie um seine Rosette und soweit nach oben, wie ihre Hand dazu reichte. Nun stöhnte er etwas länger, sie zog ihre Zunge und den Mund zurück und kreiste mit ihren Lippen nun seinen straffen Bauch hinauf, am Nabel vorbei und liebkoste seine beiden Brustnippel, während ihre Hände immer noch zwischen seinen Beinen beschäftigt waren.
Plötzlich aber ließ sie seine Beine frei, wälzte sich herum, fiel nun auch ins Gras und zog ihn zu sich heran. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals, begann sein dunkles Haar zu kraulen und suchte seinen Mund.
Der Mann dachte nicht weiter nach, er begann nun seinerseits seine Hände spielen zu lassen. Ihr Rock wanderte neben seine Hose, auch er nicht mehr ganz intakt, sondern etwas lädiert. Bluse und BH folgten nach. Es bedurfte ihm keiner großen Kraft, um ihre Schenkel zu öffnen und ihm einen Weg zu bahnen, den er erst ebenfalls mit seinen Fingern erkundete, wobei sie sich ziemlich heftig wandt und ihm zu verstehen gab, dass seine Zunge ihr jetzt sehr erwünscht war an diesem Eingang, den zu verteidigen sie nicht gewillt war. Sie gab Laute von sich, die ihm neu waren, aber es versetzte ihn in leichte Raserei und er spielte nun nicht mehr lange, sondern versenkte sich nun mit aller Kraft in sie hinein. Sie schlang ihre schönen lange Beine erst um seine Hüfte, dann schlang sie sie höher hinauf und um seine Schultern und ihrer beider Stöhnen klang in dem langsam dunkel gewordenem Wiesenstück am Bach, unter den hohen Erlenbäumen, wie etwas sehr Fremdes aus einer fernen Welt…
Die Frau griff sich die zerrissene Hose. Sie lachte, als sie, ihre Strümpfe und Sandalen in der Hand, sehr schnell den Berg hinauf stieg, ins Auto sprang und mit quietschenden Reifen davon fuhr.
'Nun bin nicht nur ich die Bestohlene', dachte sie , ließ die Scheibe herunter und warf die Hose lachend in die Wiese…



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