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Goldkette Finale

Von speedygonzalez Freitag 09.06.2023, 00:53

„Schaffst Du es, damit nach der Kette zu suchen?“
Also hör mal!
„Finden wahrscheinlich eher, als rausholen.“
Mit den Händen in der Leiste hielt ich sie, als sie sich einladend etwas vor-beugte. So gierig, wie er sich schon benahm oder immer noch war, fand er hinein, wie auf Butter. Die sehr warme Goldkette meldete sich sofort. So etwas hatte ich auch noch nie dort gespürt - wie auch! Heiß ringelte sie sich um den Fremdkörper, ein eigenartiges, sehr geiles Gefühl. Für sie wohl auch, so, wie sie sich äußerte. Sie wand sich in meinen Händen, unsere Lust war nur zu deutlich zu hören. So geladen, diesmal auch im wörtlichen Sinne, wie sie war, dauerte es auch nicht mehr lang. Jedes Mal dieser Stoß und die Reibung an der sich windenden Goldkette waren zu fremd, sie explodierte förmlich und riss mich mit in einen absurden Strudel.

Schweratmend saß sie, in ein Badelaken gehüllt auf dem Wannenrand neben mir. Später nahm sie mein Laken beiseite und kam mit der Hand an die Ket-tensonde.
„Was für ein schöner Schwanz! Der hat mich beim ersten Besuch schon scharf gemacht, wie kaum ein anderer.“
Mit einfühlsamer Hand erforschte sie meinen Zeugefinger. Der, gar nicht faul, zeigte sich auch bald von der besten Seite und erhob sich.
„Ich habe immer drauf gewartet, dass er das mal in der Sauna macht, aber Du hast nicht lange genug her geschaut.“
Sehnsuchtsvolles Lächeln auf ihrem Gesicht, als sie ihn verwöhnte. Ich fühlte mich wohl, passiert einem auch nicht so häufig.
„Als er das letzte Mal so über die Bank herunter hing und ich drauf wartete, dass er sich erheben würde, ist es mir in aller Stille gekommen. Scheiß Prüderie.“
Ich zog sie einfach hoch und ging mit ihr ins Schlafzimmer. Auf dem Bett dreh-te ich mich zu ihren Füßen.
„Jetzt kannst Du alles mit ihm machen, was Du willst und ich fahnde nach der Goldkette.“
„Super!“
Breit machte sie die Beine auf, damit nur kein Zweifel bliebe, wo genau ich meine Suche beginnen sollte. Sehr schöne Beine, sie waren mir in der Sauna auch schon aufgefallen. So begann meine Erkundung und Wertschätzung mit den Wächtern beiderseits der heimlichen Schmuckschatulle. Herrlich seidiges Gefühl über die Beine zu streichen. Ihr gefiel es anscheinend auch, das spürte ich unter den Händen und dem Mund. Irgendwann hören auch die schönsten Beine auf, was keinen Anlass zur Trauer gab, denn nun kam, wie nach der Vorspeise, ein Hauptgenuss. Absolut blank, ohne die geringste Andeutung von Härchen oder Stoppeln bis auf dieses rabenschwarze Ausrufezeichen oben drüber. Es war ein Genuss die Falten zu entfalten. Immer deutlicher drängte sich der kleine Häuptling ins Geschehen, man musste ihn zur Kennt-nis nehmen. Aber gerne doch, sehr gerne.
Könnte man Bevormundung nennen, was sie mit meinen Fortpflanzungs-mitteln machte. Zeige-und Mittelfinger um den Beutel, die Hand fest ge-schlossen, konnte sie ihn dirigieren, wie und wohin sie ihn vor dem Mund haben wollte. Zog sie ihn hinunter, nahm er alles an Haut mit, was freiwillig kam. Sehr nackt, fast hilflos reckte sich die Spitze ihrem Mund entgegen. Es mundete uns beiden wohl, was und wie wir auch naschten. Irgendwann hatten uns die Spasmen im Griff, Ruhe kehrte ein.

„Darf ich, nach einer derart unvorstellbar sinnlichen Bekanntmachung, auch noch Deinen Namen wissen?“
Wir lagen immer noch in der Beinschere des anderen, hatten mit Atmen zu tun, mit der Wahrnehmung des anderen Körpers.
Erstaunt sah die erhitzte Frau den fremden Mann in ihrem Bett an und musste dann laut lachen, als wir uns mühselig trennten.
„Doch ja, keine schlechte Idee. Nun, wen hatte ich da zu Gast?“
Nach dem Entkneulen der Keulen und langsamen Strecken, ein angedeuteter Handkuss.
„Otto Freie, immer zu Diensten, gnädige Frau.“
Sie lachte.
„Danke für solche Dienste, noch vor der Vorstellung. Das kann ja heiter werden. Nadine Wagner, ehrlich gesagt: gern geschehen.“
Amüsiert und sehr zufrieden sah sie mich an, dehnte sich und machte es sich in meinem Arm bequem. Sinnend gingen ihre Augen ins Nirgendwo.
„Wo ist die Kette?“
Sie bewegte ihren Leib, der bis eben wirklich viel Bewegendes erlebt hatte. Sie sah mich an.
„Immer noch drin! Wo hast Du denn gesucht?“
Sie stupste mich mit ihrer Muschel.
„Genau da, liebe Nadine. Aber ich sagte doch, finden ist einfacher als heraus-holen. Und dann hast Du mich zu sehr abgelenkt.“
„Hm, kann sein.“
Nachdenklicher Blick, lüstern könnte man ihn auch nennen.
„Meinst Du, Du könntest noch mal …?“
Dem dezenten Winken des Bäuchleins hätte es wirklich nicht bedurft. Zögerlich verließ meine Hand ihre feste Brust und ging auf die Suche. Wie in der Sauna musste Nadine mich von meinen Umwegen zurück rufen.
"Otti, die Kette, bitte.“
Also Tauchgang der Finger und dann fand ich sie tief oben. Das heißt, dort war sie, doch sie zu fassen, ging nicht. So schön die Suche und Versuche auch waren, die glitschige Goldkette wollte ihr wohliges Zuhause nicht ver-lassen.
Kurz entschlossen ging ich ins Bad und kam mit einer Zahnbürste zurück. Schockiert sah Nadine mich an, doch dann lachte sie.
„Sadist“
und machte die Beine weit auf. Grinsen mussten wir beide, als ich es ver-suchte. Der Trick war, die nasse Kette mittig zu fassen, sonst entglitt sie widerborstig an den Borsten entlang. Zum Ende jedes Tauchgangs, die Borsten nach oben mit der Bürste herauskommen, wieder und wieder. Goldketten haben es so an sich und in sich. Ich musste sie niederhalten, so rotierte sie mit ihrem Bäuchlein, doch irgendwann kam sie ans Tageslicht.
"Wenn Du ins Theater willst, liebe Nadine, solltest Du früh genug mit der Suche oder dem Suchen lassen beginnen.“
Ihr Lachen fühlte ich an ihrem Bäuchlein mehr, als ich es hörte.
Die Zahnbürste erwies sich als sehr interessanter Zufallsfund und man konnte damit ganz neue Aspekte der sinnlichsten Art auf der Haut hervor rufen, darunter erst recht. Irgendwann rotierte Nadine derart, dass sie die Zahn-bürste fortwarf.
"Wart mal, ich hab da was.“
Sie stand auf, suchte in ihrem öffentlichen Schmuckkästchen auf der Anrichte und kam mit einer sehr viel dünneren Goldkette zurück ans Bett. Ihr Grinsen war dabei so lüstern, wie diabolisch. Dieses Kettchen um die Finger gewickelt, besah sie sich mein Fortpflanzungsmittel recht genau. Sie bediente sich, wog es auf der Hand und zog es etwas lang. Die Reaktion kam sehr bald. Sie zog ihn, halb stark, wie er war ganz aus und wickelte kichernd die Kette ganz dicht um die Kranzfurche.
„So, mein Lieber.“
Sie versuchte die Vorhaut gänzlich darüber zu ziehen, was ihr auch mühsam gelang, ich wurde ja nicht kleiner dabei. Welch ein Gefühl der Kette um meine Spitze, welch ein Bild von dem derart ungewöhnlich dicken Kopf. Fast wie eine Panzerfaust.
„Nun versuchen wir es noch einmal.“
Ich schnappte nach Luft. Sie machte ihn mit dem Mund sehr nass und wies diesem Goldfinger den Weg. Seltsam, sehr seltsam dieses Gefühl. Für sie wohl auch. Goldige Zeiten fürwahr.

Später fand ich dieses goldige Kettchen mal in meiner Suppe, mal trug sie es um den Hals oder es lag zwischen meinen Broten. Immer ein nicht so sehr dezenter Hinweis, dass sie einer intimen Goldsuche, eventuell mit einem Goldwickel nicht abgeneigt sei.

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