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Ein Traum ...

Von speedygonzalez Montag 05.03.2018, 22:12

Zilli
Tief nachts in einer Bar. Dämmerig, außer mir kein Gast mehr. Der bullige Keeper hielt das Mädchen auf der Tanzfläche im Auge – und die mich. Lasziv ihr Lächeln, Stirnrunzeln bei ihm. Er putzte Gläser, sie bewegte sich rhythmisch mehr im Becken als sonst wo. Bekleidet – nun, Slip ouvert, um die Schultern ein Umhang aus bunter Gaze, schwingende Brüste. Ihre ganzen Bewegungen sagten nur: ich bin für dich da. Ihre Hände hielten den Umhang fest, als sie sich streichelte. Sie sah mich an, ihr Becken schob sich in meine Richtung.
Er sah mich an, sah mein Verlangen, Stirn bewölkt.
„Zilli!“ Drohend der Ruf.
Es brachte mich auf. Da klingelte das Telefon, er musste sich abwenden. Sofort war ich bei ihr und ein Finger ging durch ihre Fuge, nass, ich setzte mich wieder. Das sah er noch, wie ich den Finger an die Nase nahm.
„Zilli!“
Brüllend kam er um die Theke herum auf die Tänzerin zu. Die Fäuste geballt. Den Schwinger duckte sie ab und sprang in Richtung Ausgang an mir vorbei. Der Schlag hätte sie glatt umgehauen. Er drehte und wollte an mir vorbei hinter ihr her. Ich stellte ihm ein Bein und krachend ging er zu Boden auf sein mieses Gesicht, was dadurch nicht schöner wurde. Sofort sprang ich ihm ins Kreuz, die Luft fuhr ächzend aus seinen Lungen. Die Hände auf den Rücken und im Nu in Plastikfesseln gelegt.
Ich riss ihn hoch. „So, mein Junge, nur zur Info >Mädchen schlägt man nicht<!“ Der Schlag landete auf seiner Nase. Riechen würde ihm in der nächsten Zeit keinen Spaß machen. Er heulte auf und riss an den Fesseln. Zill kam wütend zurück. Bevor sie ihn schlagen konnte, fiel ich ihr in den Arm.
„Ich weiß was besseres, mein Goldkörnchen.“ Sie sah mich fragend an, als ich ihm die Hosen herunter ließ. Wieder wollte sie, diesmal treten. „Wart doch mal ab, da gibt es was, das trifft ihn nachhaltiger.“
Slip trug er keinen, auch recht, so ging es leichter. Ich drehte ihn und griff mir von hinten seine Kugeln, er wollte weg, ging aber nicht, ich hatte ihn. Noch eine Plastikfessel um den Beutel und recht fest zugezogen, dass er sich nicht herauswinden konnte. Es gefiel ihm gar nicht. Eine feste Leine durch gefädelt und auch noch durch seine Arme auf dem Rücken.
„So mein Goldkörnchen.“ Ich gab ihr die Leine. „Magst du ihn damit an der Theke festmachen?“
Sehr heiter ihr Grinsen, als sie ihn rückwärts zur Theke schleppte und die Leine recht kurz fest-band. Als sie zu mir zurück kam, hatte ich meine Hose schon offen und begann mit dem Vorglühen. Zillis Augen strahlten vor Vergnügen, ihre Zunge ging über die Lippen.
Seine Augen glühten auch, doch da war nichts zu machen.

Scheißwecker

Was für ein Elend, wenn man im Traum schon so weit gekommen ist -
und dann der Wecker!
Bedauert mich sonst noch jemand?

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