Die Sauna, der Faden und das Nadelöhr
Von
speedygonzalez
Donnerstag 18.05.2023, 16:04
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speedygonzalez
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eit Jahren und immer am Donnerstag ging Lilo in die Sauna. Es traf sich gut für sie und ihre Freizeitplanung. Häufig ging sie mit ihren Freundinnen, wenn diese wollten oder auch anderen Bekannten. Sie war den Umgang mit der Nacktheit in der Sauna schon so gewöhnt, dass sie sich nicht mehr um Blicke scherte. Außerdem war sie, auch mit vierzig eine Frau, die auf ihre Fi¬gur stolz sein konnte. Ihr Busen war voll und fest und wies wenig Tendenz auf, der Schwer-kraft zu folgen. Fettansätze kannte sie nicht, da sie neben der Sauna auch noch viel Zeit im Schwimmbad zubrachte und zwar nicht auf der Liege sondern im Becken, Runden um Runden drehend. Sie konnte viel Zeit für sich inves-tieren, denn sie war alleintehend und für niemand sonst verantwortlich.
In letzter Zeit war ihr ein Mann aufgefallen, der offensichtlich auch jeden Donnerstag kam. Mal sah sie ihn, wie auch andere Donnerstagsbesucher, am Eingang, mal an der Bar und als sie sich an sein Erscheinungsbild gewöhnt hatte, auch häufiger bei den Saunagängen. Er war ein attraktiver Mann, stellte sie fest. Männlich halt, ohne Aufdringlichkeiten, gut proportioniert, mit vollem dunklem Haar. Auch er bewegte sich in der Sauna, ohne Wesens davon zu machen, dass er nackt herumlief. Viele Besucher meinten, sie müssten sich ihr Handtuch vor den Bauch halten, oder den Bademantel fest schließen, damit ... ja wozu denn. In den Kabinen saß man ja doch nackt herum. Also alles ganz normal. Bis ihr dann aufging, dass sie seine Aufmerksamkeit gefunden hatte. Er war immer häufiger im selben Durchgang wie sie auch zu finden. Mal hielt er ihr die Tür auf, mal war er unter der Dusche neben ihr oder war zur gleichen Zeit wie sie im Freiluftbecken. Dann war an der Bar mal nur noch ein Platz neben ihm frei und sie setzte sich.
„Darf ich …?“
„Aber natürlich. Zu dumm, dass man beim Saunen solchen Durst bekommt, nicht wahr? Zuerst schwitzt man auf Teufel komm raus und dann füllt man wieder nach. So ein Paradox!“
„Ja, aber was soll’s. Hauptsache man fühlt sich wohl dabei und danach.“
Unauffällig nahmen die Beiden sich gegenseitig wahr. Unauffällig gefielen sie sich und unauffällig merkten beide, dass sie sich gefielen. Einen rötlichen Ton in den Haaren hatte sie, stellte er fest, und aus der Nähe gesehen, hatte sie ein paar Sommersprossen von der gleichen Farbe. Es gab ihrem Gesicht einen Hauch von Mutterwitz.
Auch das Venuswäldchen zwischen ihren Beinen glänzte rosa auf. Bestimmt hatte sie es auf Bikini oder Slipgröße getrimmt. Die Fingernägel gepflegt und passend zum Haar lackiert. Die Brüste, in ihrem offenen Bademantel schienen auch eine Tendenz zu heller Haut zu haben, wie es Rothaarigen zu Eigen ist. Jedenfalls gefielen sie ihm ausnahmslos.
Lilo war auch zufrieden mit seinem Erscheinungsbild. Hände, die offensichtlich die Arbeit nicht scheuten, Arme und Schultern desgleichen. Eine Stirn, die ver-muten ließ, dass er seinen Kopf ebenso einzusetzen wußte, wie die Hände, eventuell sogar noch besser und dass er anleiten konnte und auch seine An-ordnungen durchsetzte. Irgendwas im Ingenieurbereich, vermutete sie, etwas, was er von der Pike auf gelernt hat.
Die Haare auf der Brust wurden zum Bauch hin zu einem schmalen dunklen Band und um seine Männlichkeit herum zu einem schwarzen Dickicht. So wie er auf dem Stuhl saß, hing sein Gemächt davor herunter. Kleinlich ist er ja nicht gerade, dachte Lilo und sah dann schnell weg, bevor er ihren Blick bemerkte. Aber er hatte es doch bemerkt und lächelte innerlich.
„Also bis bald wieder“, meinte er und rutschte vom Hocker. Sie nickte ihm zu und sah, dass er seinen Mantel auf der Liege neben ihr ablegte und in der Bio-sauna verschwand. Sie ging auch wieder und sah ihn auf der obersten Bank sitzen. Sie nahm auf der anderen Seite weiter unten Platz, denn beim zweiten Durchgang kam sie schneller ins Schwitzen und brauchte diese hohen Tem-peraturen nicht. Da Platz genug war, legte sie sich hin. Wohlbehagen lullte sie mit steigender Temperatur ein. Befriedigt verfolgte sie, wie die Tropfen über ihren Körper rannen. Sie begleitete sie hin und wieder auf ihren Wegen, besonders, was ihr aus ihrem Wäldchen rann und den Weg durch die Kluft mit all ihren Schluchten weiter abwärts nahm und sich dann im Handtuch verlor. Ab und zu sah zu ihm hinüber. Ihr fiel auf, dass er wieder so saß, dass er alles über die Kante herabhängen ließ. Aus ihrem tieferen Blickwinkel etwas unter ihm sah sie, wie ihm die Tropfen am Penis entlang liefen und dann abfielen. Beeindruckend, dachte sie bei diesem Anblick. Als sie feststellte, dass sie sich etwas mehr in Positur legte, mußte sie über sich selber lächeln. Nach dem Abkühlen ruhten sie auf ihren Liegen, sprachen aber nicht miteinander.
Der dritte Durchgang war dann etwas anders. Sie war heute etwas später ge-kommen und wollte trotzdem noch den dritten Durchgang machen, er offen-sichtlich auch. So kam es, dass sie nach ein paar Minuten allein in der Kammer waren, da alles schon heimwärts strebte. Er saß wieder oberhalb von ihr und sie lag auf der zweiten Bank rechts unterhalb von ihm. Auf einmal merkte sie, dass sie sich lächelnd ansahen und sich ganz bewusst betrachteten.
Lilo wurde es innen wärmer. Er sah ihr zwischen die Beine und sie ihm auch. Auf einmal sah sie, wie sich sein Gemächt zusammenzog und wieder ent-spannte. Sie drückte ihre Schließmuskeln zusammen und ließ wieder nach. Er hatte es gesehen. Er wiederholte es. Alles hob sich wieder. Sie sah es und ant-wortete mit ihrer Muschel. So signalisierten sie wortlos, aber die Augen spra-chen umso mehr. Er deutete mit kaum bewegtem Mund einen Kuss in Richtung auf ihr Venuswäldchen an, sie erwiderte ihn in gleicher Richtung. Er sah auf ihre Brüste und sie atmete tief ein und hob sie ihm entgegen. Und dann rea-gierte sein Prachtstück, das aus seiner Ruhelage kam.
Lilo bekam Panik in die Augen, hier in der Sauna, erhob sich und beendete den Durchgang. Als sie zu ihrer Liege zurückkam, war er nicht zu sehen. Dann fand sie jedoch einen Zettel in ihrem Laken.
„Nächsten Donnerstag Fortsetzung dieses lautlosen Spielchens. Walter“
Zuerst kam sie sich etwas blöd vor. Aber mit dem Verstreichen der Tage wurde sie immer zappeliger und konnte die Zeit bis zum Donnerstag kaum noch ab-warten. Immer wieder gingen ihr die Bilder durch den Kopf, wie sich Walters pralles Skrotum und der gebogen darüber hängende Penis bewegten, wenn er die Muskeln anspannte. Und dann, wie er voller wurde und sich streckte! Sie würde gerne beobachten, wie er sich komplett aufrichtet, aber in der Sauna hatte sie, weil in der Öffentlichkeit, Panik bekommen. Das Thema ließ sie nicht ruhen. Sie wurde, wenn sie daran dachte, immer nass und mußte sich stark ablenken, um sich in den Griff zu kriegen.
Der Donnerstag war angenehm warm und man konnte die Ruhezeiten unter freiem Himmel ausnutzen. Als sie kam, sah sie ihn an der Kasse. Ihr liefen schon wieder die Säfte, als sie an die kommenden Saunagänge dachte. Wie würden sie es schaffen, mit ihren Sexitalien zu kommunizieren, ohne aufzu-fallen? Jedenfalls schaffte sie es, eine Liege an seiner Seite am Rande einer Baumgruppe zu belegen. Im Sommer zogen doch viele das Freibad der Sauna vor und es gab genügend Platz. Für alle Fälle hatte sie Stift und Papier vorbereitet,