Die Kunst des Liebens
Von
DocMeier
Mittwoch 21.11.2018, 19:02
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DocMeier
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Lt. Wikipedia
Das Grundbedürfnis ist demnach, sich mit einem anderen Menschen zu vereinigen. Daneben existiert das menschliche Verlangen, den anderen zu ergründen. Dies sei mittels der Liebe möglich. Parallel dazu sieht er das Bedürfnis, Gott zu erkennen. Für Fromm steht dabei fest, dass der Mensch das Geheimnis aller Dinge niemals begreifen, aber durch die Liebe erkennen kann.
Nach diesem Exkurs wendet er sich wieder dem Bedürfnis nach Einheit zu, welches auch aus dem biologischen Bedürfnis der Vereinigung des männlichen und des weiblichen Pols resultiere. Fromm setzt sich kritisch mit der Psychologie Sigmund Freuds auseinander, dessen extrem patriarchalisch geprägte Vorstellungen er ablehnt und zu überwinden versucht.
Er definiert die Idealtypen des männlichen und weiblichen Charakters wie folgt: Der männliche Charakter besitzt Eigenschaften wie Eindringungsvermögen, Führungsqualitäten, Aktivität, Disziplin und Abenteuerlichkeit, der weibliche hingegen solche wie Aufnahmefähigkeit, Beschützenwollen, Realismus, Geduld und Mütterlichkeit. In der Realität kommen natürlich nicht solche Idealtypen, sondern Mischformen vor.