Badewanne 3/3
Von
speedygonzalez
Montag 17.08.2020, 15:56
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speedygonzalez
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Wie will man in der Badewanne ruhen, wenn man ausgepumpt vom Liebesspiel so dicht an dem Urheber der Lust im warmen Wasser liegt und einem auch noch der Kelch mit dem Rotwein an die Lippen gesetzt wird? Gut – der Wein tat gut, doch Ruhe, die gab es nicht. Seine Hände suchten nach kleinen Ruheplät-zen. Die würde er in vierzig Jahren dort finden, doch jetzt nicht! Immerhin würde ich dieses Zupfen an den Halbkugeln noch einige Zeit aushalten, sieben Minuten etwa.
„Ist das da, auf halber Höhe nicht ein Sitzplatz, Astrid?“ „Ja, denkst Du da an Dich oder mich?“ Angenehmes Seufzen. „An Dich, denn ich tauche auch lieber in tieferen Gewässern.“ „Nach was denn?“ Ganz neugierdefreie Frage. „Muscheln zum Beispiel, essbaren, doch jetzt meine ich eine andere. Nicht weniger delikat, aber über Wasser ist der Genuss viel, sagen wir mal, intensiver.“
Waren wir schon wieder beim Essen? „Und darum soll ich mich da hinsetzen?“ „Ja, meine Liebste und dann mit dem gluckernden Wasser Dich und mich warm halten.“ „Und dann …?“ Zweifel in meinem Gesicht. „Muschelsuche und nach dem Fund eine Delikatesse: Muschel im eigenen Saft.“ „Ahnte ich es nicht? Du bist ein Genießer!“
Lachend setzte ich mich in den Sitz und hielt uns mit dem gluckernden Wasser warm, die Weingläser immer in Reichweite. Ich konnte die Muschelsuche kaum erwarten, wie er sich meine Beine herauf suchte. Irgendwo müsste er ja an den Ufern eine Muschel finden. Je höher, umso mehr innen, bis er mich an den Schultern zurückdrückte und mehr Platz forderte. Er bekam ihn, man gibt ja gerne nach und was er, fündig geworden mit meiner Muschel, wie er es nannte, anstellte; es war ein Kaleidoskop an Lippen, Zunge, Fingern, dran, drauf, drüber, drinnen, massierend, saugend, tupfend, bis ich die Dusche ins Wasser warf und ihn mit Händen und Beinen dort einklemmte. Zappelnd entschwebte ich in einer lichten Wolke.
In seinen Armen im warmen Wasser kam ich langsam wieder herab zu mir. Der Kerl war unglaublich, das konnte gar nicht sein, so etwas gab es bei mir nicht. Oder gar doch? Meine Muschi, wie er sie zärtlich nannte, meinte aber doch! Kann ich so etwas überhaupt? Mein Spalt meinte doch, und wie! Nun, so ent-spannt oder abklingend, wie ich mich fühlte, muss es wohl was Besonderes gewesen sein.
Seine Hand kam mit einem Weinglas – sehr gut. Wir tranken beide daraus. Wer sich so, wie wir in einer Wanne benimmt, darf auch zusammen aus einem Glas trinken. Strahlend sah ich ihn an, immer noch etwas zweifelnd, aber wie-so, ich hatte es doch grade erlebt.
Mit den Augen immer noch in seinem Gesicht, suchte ich unterwasser nach ihm. Druckfest, wie ein Pilz. Nein, das reichte mir nicht. „Kannst Du Dich jetzt mal hier hinsetzen? Da habe ich noch nie jemanden sitzen sehen. Und wie Du schon meintest, hier oben fällt das Atmen leichter.“ „Doch, das ist sehr wichtig.“ Er setzte sich in die Halbmulde, ein fester Körper, stramme Männerbeine, gut behaart, er passte genau in mein Männerbild. Sein Schwanz zeigte direkt auf mich, gut so, wenn er mich meinte, aber er sollte mehr zur Zimmerdecke hinauf zeigen. Das war mein Ansinnen.
Das warme Wassergluckern auf meinen Schultern half dabei. „Rutscht Du etwas mehr auf die Kante?“ Tat er freiwillig, klar doch. Sehr imposant, was da auf mich zeigte. Haben wir nicht, finden wir nur bei Männern – ich vorzugswei-se bei ihm hier. Es fühlte sich phantastisch an. Mit der Hand den Sack umfas-sen, dass die Kugeln zwischen Daumen und Fingern herausschauen, langsam die Hand zumachen, bis die Haut spannt – Mensch, was für Kugeln. Ich begrüßte sie mit Mund und Zähnen.
Mit der anderen Hand um den Stamm, ich schaffte es kaum, die Haut gestrafft, bis er oben heraus ragte und unten an der Kranzfurche gezüngelt. So konnte ich ihn mit beiden Händen an-und ausziehen, genüsslich, ganz genüsslich und langsam saugend hereinziehen, hat man ja nicht alle Tage.
Er kam wieder, ich konnte es fühlen. Der Stamm fühlte sich solider an, mehr Widerstand, wenn ich ihn drückte, reine Genugtuung für mich. Zufriedener Blick hinauf zu seinem Gesicht, er sah es auch so. Ich reckte mich und bekam seine Bestätigung von Mund zu Mund, sofort war er mit einer Hand auf meiner Brust, die andere war mit Gluckerwasser beschäftigt.
Allmählich konnte ich dieses Stück Manni animieren, wieder zur Decke zu zei-gen. Prächtig sah es aus. Nur noch mit zwei Fingern die Haut bewegt, sehr vor-sichtig das Säckchen zwischen Zeige-und Mittelfinger eingefangen, liebevoll umfasst und an den Mund genommen. Eine Kugel einzusaugen schaffte ich. Zwei waren zu viel, lieber mit der anderen vorlieb nehmen, fühlen, wie mein Liebhaber damit umgehen kann. Es fiel ihm schwer, ruhig zu bleiben. Sehr gut so, er sollte sich noch viel heftiger bewegen, wenn mein Mund ihn richtig tief eingesaugt hatte und die andere Hand langsam die Haut auf diesem Knorren bewegte. Zappeln soll er! Ich genoss mit geschlossenen Augen, ich fühlte ja, wie es ihm ging.
„Astrid!“ Hörte ich weit entfernt von oben, schüttele den Kopf. Mit vollem Mund mochte ich nicht sprechen, wenn ich auch so ausdrücken konnte, dass ich ihn nicht auslassen würde. Der Mund nahm ihn fester, zog ihn, die Hand wurde bestimmter – er stöhnte, bewegte sich heftiger. Ja, genau das wollte ich. Ich spürte es – er würde kommen. Unter meinen Händen, die Hoden in meinem Mund kam mein Liebster stöhnend und übergab mir den Raub.
So etwas schwebte mir vor, als ich die Wanne kaufte. Später im Bett würden wir weiter sehen.
Hinterher das Abtrocknen wurde auch zu einer Prozedur. Ich nahm es sehr ge-nau, auch mit Lotion an den etwas beanspruchteren Stellen. Manni fühlte sich offensichtlich wohl dabei, wie er sich mir gab. Dann war ich dran. Sant Klitoria, nahm er es genau. Als wir wankend im Schlafzimmer ankamen, fiel ich glatt aufs Bett. Die Beine, die ich noch herein nehmen wollte, nahm er mir ab und tat sie auf die Seite. Vor dem Bett knieend zog er mich heran.
Anbetung war das nicht, doch ich fühlte mich wirklich sehr geehrt. Santa Klito-ria, wie schnell er mich auf andere Gedanken brachte. Quer im Bett, die Beine irgendwo noch draußen, schob er mir rasch ein Kissen unter den Kopf. „Die Decke anstarren kannst Du alleine!“ Wie recht er hatte! Mit einem weiteren Kis-sen unter dem Po, den Beinen in luftiger Höhe machte er sich, wortwörtlich, über mich her. Santa Klitoria, mir war nicht bewusst, was man mit einer Mu-schel, wie meiner, alles anstellen kann. Muss ich mir später noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Jetzt saugte und zog der meine Lippen lang, ließ sie zurück schnappen. Hilfe, ich weiß nicht mehr, was da alles kam. Je mehr ich reagierte, umso mehr bekam ich, bis ich ihn letztendlich resolut einklemmte, als ich wieder kam.
Ich zuckte noch an allen Gliedern, als er mich ganz aufs Bett schob.
Ruhe, erst mal Ruhe.
Später fanden meine Augen ungläubig zu ihm. Er lag so harmlos neben mir, so sah es wenigstens aus. Doch harmlos konnte man das nicht nennen, was er mit mir angestellt hatte.
Oh, nein – das nicht.