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Nachtzug2/2

Von speedygonzalez 21.02.2021, 15:09

Das waren keine Kinderfinger, das waren die von einem Erwachsenen, auch wenn er noch so kindlich aussah. Sie taten gut, diese Finger, diese Hand. Wie warm sie die Brust halten konnte. Ein Seufzer verließ mich, eher ein tiefes Atmen.
Sollte ich ihn abwehren, wo es so gut tat, wo es so angenehm prickelte? Entspannt lehnte ich mich zurück und beobachtete. Himmlisch, diese Hand auf meiner Rundung, die Knospe fest drückend. Spielten die miteinander, die Hand und die Knospe? Was sagte die andere, hier drüben? Sie jubelte und spielte mit.
Wohlgefühl im ganzen Körper. Meine Augen lugten zu ihm hinüber, sahen die Schwellung in seiner Hose.
Das konnte, das mußte sein Penis sein, vorher war diese Ausbuchtung nicht da
gewesen. Jetzt drückte sie gegen die Hose. Ein ganz neuer Gedanke schoss durch meinen Kopf:
das ist kein Kind, das ist ein Mann – der will dich.

Diese Erkenntnis kam gleichzeitig mit seinem Arm um meine Schulter. Er zog mich zielstrebig, aber nicht hartnäckig nieder auf seinen Schoß. Nun waren beide Hände auf mir. Sie schoben sich in mein kurzes Top. Sie fassten nach meinen Brüsten, richtig besitzergreifend.
Gott, wie warm war mir doch! Seine Härte fühlte ich unter meinem Kopf, seine Hände auf meinen Brüsten, und die mochten es.
Stöhnen entrang sich mir. Mein Bauch kam in Bewegung. Es war noch kein Ton gefallen - nur meine Schranken.
Seine Hand hatte es gemerkt. Sie schlüpfte unter den Hosenbund und tastete sich abwärts. Weit brauchte sie nicht zu tasten, bei dem Schnitt der Hosen heute. Sie fand das Band des Slips, ging daran entlang, wie auf der Suche. Zielstrebig schlüpfte sie drunter und tiefer.
Die andere Hand auf meiner Brust wärmte die Knospe, kitzelte sie spielerisch, gleich wie ihre Schwester drüben.
Was geschah hier? Ein Mann hielt mich in den Armen und versuchte, ach nein, er reizte mich regelrecht, tat alles, um mich zu erregen, bereit zu machen. Er konnte es, er schaffte es, er wollte Sex. Ich wollte mehr, wollte fühlen, wie es weiter ging – hier am Waldrand Sex im hellen Sonnenschein auf meiner einsa-men Bank.
Der Druck unter meinem Kopf war nur zu deutlich als ein veritabler Aufstand zu fühlen. Was mußte das für ein Kaliber sein!
Ich sah zu ihm auf. Das war kein kindliches Gesicht, das war ein Mann, etwas klein gewachsen, die Züge jedoch markant – und attraktiv. Mit dem würde ich mich einlassen. Ach – das tat ich längst.
Die Hand im Slip war angekommen, fühlte meine einladende Feuchte, noch mehr, wie ich ihm Platz gab.
Das konnte alles nicht sein, ging es mir durch den Kopf. Wie konnte ich mich so getäuscht haben. Es fing alles so harmlos an, doch jetzt ...
Die Hand kam feucht herauf, verrieb meinen Saft auf der einen Knospe, holte mehr aus der Quelle und ging über die Andere. Jetzt zogen die Finger, zogen meine Brüste lustvoll hoch, drückten sie fast peinigend. Richtig stöhnen mußte ich unter diesem Ansturm. Die Brüste nahmen die Attacke an und hielten dagegen.
Er faßte mich zwischen den Beinen, hob mich an und zog mich näher.
Nun konnte ich auch unter mir nach seiner Härte suchen. Enorm, was ich fand.
Der Tumult in mir ließ keine anderen Gedanken mehr zu – ich wollte ihn, wollte jetzt Sex mit ihm haben, hier auf meiner geliebten Bank am Wald.
Den Gürtel zu öffnen war nicht einfach. Mit meiner Wäsche kam er schneller voran. Im Nu hing alles auf meinen Füßen.
Endlich hatte ich ihn draußen. Hinsehen beiläufig, Aufsetzen, Draufsetzen zwanghaft, Eindringen bei dieser Nässe spielend.
ICH HATTE IHN!
Wie von Sinnen fuhr ich auf diesem heißen Pfahl in meiner saugenden Tiefe auf und nieder. Es war wie ein Befehl aus mir. Mein Becken fuhr hin und her, auf und ab.
Seine Hände auf meinen Brüsten hielten mich, kneten, quetschten mich, die schiere Lust trieb mich immer höher. Das Blut rauschte, mein Atem hetzte, es war mir egal, ich wollte es.
Es kam, kroch durch meine Nervenbahnen. Es begann im Kopf hinten, wie kurz vor dem Nießen – der Donnerschlag – dann der Blitz.
Grellweiß flammte ich auf.

„Madame – Madame – ist Ihnen was?“

Ich erwachte, starrte blöd um mich her.
Kein Wald, keine Lieblingsbank, kein Mann.
Schweißnass taumelte ich aus dem Bett, der Nachtzug lief grade über das Weichenfeld eines Bahnhofs und schüttelte etwas.
Noch völlig benommen öffnete ich die Tür zur Nachbarkabine, von wo es so heftig geklopft hatte.
„Was ist ...?“

Vor mir stand der Mann, stämmig gebaut, den ich im Traum gesehen, mit dem ich grade turbulenten Sex gehabt hatte.

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